{"id":153,"date":"2026-06-20T12:28:21","date_gmt":"2026-06-20T12:28:21","guid":{"rendered":"https:\/\/shattered.io\/at\/2026\/06\/20\/pcloud-vs-proton-drive-vs-tresorit\/"},"modified":"2026-06-20T12:30:17","modified_gmt":"2026-06-20T12:30:17","slug":"pcloud-vs-proton-drive-vs-tresorit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shattered.io\/at\/pcloud-vs-proton-drive-vs-tresorit\/","title":{"rendered":"pCloud vs Proton Drive vs Tresorit: $5 vs $24\/Monat [2026]"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pCloud, Proton Drive und Tresorit z\u00e4hlen 2026 zu den meistgesuchten L\u00f6sungen f\u00fcr sicheren Cloud-Speicher in \u00d6sterreich. Alle drei Dienste versprechen Datenschutz, unterscheiden sich aber fundamental: pCloud verschl\u00fcsselt standardm\u00e4\u00dfig serverseitig und bietet ein Lifetime-Modell ab 199 Dollar, Proton Drive aktiviert Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung (E2EE) ohne Aufpreis, und Tresorit richtet sich mit ISO\/IEC 27001:2022-Zertifizierung und Business-Tarifen ab 24 Dollar pro Monat an Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welcher Dienst am besten zu Ihren Anforderungen passt, h\u00e4ngt von drei Faktoren ab: Ihrem Budget, dem Datenschutzniveau, das Sie ben\u00f6tigen, und der Frage, ob Sie allein oder im Team arbeiten. Dieser Vergleich liefert Ihnen alle Zahlen, die Sie f\u00fcr die Entscheidung brauchen, ohne technischen Ballast.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schnellvergleich-pcloud-vs-proton-drive-vs-tresorit-auf-einen-blick\">Schnellvergleich: pCloud vs. Proton Drive vs. Tresorit auf einen Blick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Merkmale zusammen. Alle Preisangaben beziehen sich auf offizielle Anbieterwebseiten, Stand Juni 2026.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>pCloud<\/th><th>Proton Drive<\/th><th>Tresorit<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Gratis-Speicher<\/strong><\/td><td>2 GB<\/td><td>2 GB (erweiterbar auf 5 GB)<\/td><td>Kein Gratis-Tarif<\/td><\/tr><tr><td><strong>G\u00fcnstigster Bezahltarif<\/strong><\/td><td>4,99 $\/Monat (500 GB)<\/td><td>4,99 $\/Monat (200 GB)<\/td><td>24 $\/Monat (2 TB, Solo)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Lifetime-Option<\/strong><\/td><td>Ja (199 $ f\u00fcr 500 GB)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td><strong>Standardverschl\u00fcsselung<\/strong><\/td><td>Serverseitig (AES-256)<\/td><td>E2EE (zero-knowledge)<\/td><td>E2EE (zero-knowledge)<\/td><\/tr><tr><td><strong>E2EE ohne Aufpreis<\/strong><\/td><td>Nein (Crypto-Add-on n\u00f6tig)<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><\/tr><tr><td><strong>Anbieter kann Dateien lesen<\/strong><\/td><td>Ja (ohne Crypto-Add-on)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td><strong>Serverstandorte<\/strong><\/td><td>Luxemburg (EU) oder Dallas (USA)<\/td><td>Schweiz<\/td><td>Schweiz \/ EU<\/td><\/tr><tr><td><strong>Plattformen<\/strong><\/td><td>Win, Mac, Linux, iOS, Android<\/td><td>Win, Mac, iOS, Android, Web<\/td><td>Win, Mac, iOS, Android, Web<\/td><\/tr><tr><td><strong>Linux-Support<\/strong><\/td><td>Vollst\u00e4ndig (GUI + CLI)<\/td><td>Nur Web<\/td><td>Nur Web<\/td><\/tr><tr><td><strong>Virtuelle Festplatte<\/strong><\/td><td>Ja (pCloud Drive, ausgereift)<\/td><td>Ja (eingeschr\u00e4nkt)<\/td><td>Eingeschr\u00e4nkt<\/td><\/tr><tr><td><strong>Datei-Versionierung<\/strong><\/td><td>30 Tage (erweiterbar auf 365 Tage)<\/td><td>7 Tage bis 10 Jahre (je nach Tarif)<\/td><td>Vorhanden, tarifabh\u00e4ngig<\/td><\/tr><tr><td><strong>Unabh\u00e4ngiger Sicherheitsaudit<\/strong><\/td><td>Intern<\/td><td>Securitum (2021)<\/td><td>T\u00dcV Rheinland (ISO 27001:2022)<\/td><\/tr><tr><td><strong>DSGVO-Konformit\u00e4t<\/strong><\/td><td>Ja (EU-Server w\u00e4hlbar)<\/td><td>DSGVO, HIPAA, NIS2, DORA, ISO 27001<\/td><td>DSGVO, ISO 27001:2022, ISO 27017, ISO 27018<\/td><\/tr><tr><td><strong>Medien-Streaming<\/strong><\/td><td>Ja (Video und Audio)<\/td><td>Basis-Vorschau<\/td><td>Nicht vorhanden<\/td><\/tr><tr><td><strong>Teilen ohne Account<\/strong><\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja (kontrollierbar)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"pcloud-im-detail-viel-speicher-flexibles-modell-optionale-verschluesselung\">pCloud im Detail: Viel Speicher, flexibles Modell, optionale Verschl\u00fcsselung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pCloud wurde 2013 in der Schweiz gegr\u00fcndet und ist heute einer der bekanntesten Cloud-Speicher-Anbieter weltweit. Was pCloud von Mitbewerbern unterscheidet, ist das Lifetime-Modell: Einmalig 199 Dollar f\u00fcr 500 GB oder 399 Dollar f\u00fcr 2 TB, ohne monatliche Folgekosten. F\u00fcr \u00f6sterreichische Nutzer, die langfristig planen, rechnet sich der Einmalkauf bereits nach knapp vier Jahren gegen\u00fcber dem Jahresabo (49,99 Dollar f\u00fcr 500 GB). Wer pCloud f\u00fcnf Jahre oder l\u00e4nger nutzt, zahlt effektiv deutlich weniger als bei jedem Abo-Modell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Monatsabo-Preis betr\u00e4gt 4,99 Dollar f\u00fcr 500 GB und 9,99 Dollar f\u00fcr 2 TB. Ein Jahresabo kostet 49,99 Dollar (500 GB) beziehungsweise 99,99 Dollar (2 TB). F\u00fcr den Gratis-Einstieg stellt pCloud 2 GB zur Verf\u00fcgung. Das Gratis-Kontingent l\u00e4sst sich durch das Einladen von Freunden, das Verbinden von Social-Media-Konten und das Abschlie\u00dfen von Einf\u00fchrungsaufgaben auf bis zu 10 GB erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wichtigste technische Unterschied zu Proton Drive und Tresorit liegt in der Standardverschl\u00fcsselung. pCloud sch\u00fctzt Dateien serverseitig mit AES-256, was bedeutet, dass pCloud selbst theoretisch auf Ihre Daten zugreifen kann, wenn der Server kompromittiert wird oder eine Beh\u00f6rde einen Datenzugriff anordnet. F\u00fcr die meisten Anwender, die prim\u00e4r Fotos, Videos und Alltagsdokumente sichern wollen, ist das kein Problem im praktischen Sinne. Wer journalistische Recherchen, Rechtsberatungsunterlagen oder medizinische Daten speichert, sollte jedoch das Crypto-Add-on aktivieren oder zu einem reinen E2EE-Dienst wechseln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die pCloud Drive-Funktion bindet den Cloud-Speicher als virtuelle Festplatte in das Betriebssystem ein, ohne Dateien lokal zu spiegeln. Das spart Festplattenplatz und funktioniert unter Windows, macOS und Linux besonders ausgereift. Zus\u00e4tzlich bietet pCloud integriertes Medien-Streaming: Videos und Musik lassen sich direkt aus der Cloud abspielen, ohne sie zuerst herunterladen zu m\u00fcssen. Das ist ein klarer Vorteil gegen\u00fcber Proton Drive und Tresorit, die diese Funktion nicht oder nur rudiment\u00e4r anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Datei-Versionierung speichert bis zu 30 \u00e4ltere Versionen einer Datei, was f\u00fcr Privatnutzer in den meisten F\u00e4llen ausreicht. Mit dem Extended File History-Add-on verl\u00e4ngert sich das Fenster auf 365 Tage. Teams und Unternehmen buchen das Business-Paket f\u00fcr 9,99 Dollar pro Nutzer und Monat, das 5 Nutzer und jeweils 1 TB Speicher einschlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"pcloud-crypto-wann-lohnt-sich-das-upgrade\">pCloud Crypto: Wann lohnt sich das Upgrade?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pCloud Crypto ist ein optionales Add-on, das Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung f\u00fcr einen gesonderten Crypto-Ordner aktiviert. Nur Dateien in diesem Ordner sind vor dem Zugriff durch pCloud selbst gesch\u00fctzt. Alles au\u00dferhalb des Ordners bleibt serverseitig verschl\u00fcsselt, aber nicht zero-knowledge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Crypto-Add-on lohnt sich dann, wenn Sie sensible Dokumente, Vertr\u00e4ge oder pers\u00f6nliche Fotos sch\u00fctzen wollen, aber gleichzeitig die pCloud-Plattform f\u00fcr allt\u00e4gliche Medien nutzen m\u00f6chten. Der hybride Ansatz hat einen praktischen Vorteil: Medien, die nicht im Crypto-Ordner liegen, k\u00f6nnen direkt gestreamt und in der App vorgeschaut werden. Bei vollst\u00e4ndig E2EE-verschl\u00fcsselten Diensten wie Proton Drive sind Vorschauen technisch aufwendiger, weil die Datei zuerst clientseitig entschl\u00fcsselt werden muss, bevor sie angezeigt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Nutzer, die ausschlie\u00dflich maximale Datensicherheit ben\u00f6tigen und bereit sind, f\u00fcr dieses Niveau zu zahlen, sind Proton Drive oder Tresorit die direktere Wahl, weil dort die E2EE ohne zus\u00e4tzliche Konfiguration greift und keine hybride Architektur gepflegt werden muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"proton-drive-im-detail-ende-zu-ende-verschluesselung-als-standard\">Proton Drive im Detail: Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung als Standard<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Proton Drive ist Teil des Proton-\u00d6kosystems, das 2013 am CERN von Wissenschaftlern gegr\u00fcndet wurde, die nach dem Snowden-Leaks-Skandal einen datenschutzkonformen E-Mail-Dienst aufbauen wollten. Der Schweizer Anbieter wurde prim\u00e4r durch Proton Mail bekannt, bietet aber seit 2020 auch Cloud-Speicher an. Das Alleinstellungsmerkmal ist unmissverst\u00e4ndlich: Alle Dateien auf Proton Drive sind standardm\u00e4\u00dfig end-to-end verschl\u00fcsselt. Proton selbst kann keine gespeicherten Daten lesen, nicht im Normalbetrieb und nicht auf gerichtliche Anordnung hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Plus-Tarif kostet 4,99 Dollar pro Monat und umfasst 200 GB Speicherplatz. Das Proton Unlimited-Paket, das Mail, VPN, Passwortmanager (Proton Pass), Kalender und Drive kombiniert, kostet 12,99 Dollar pro Monat und bietet 500 GB. F\u00fcr Familien und Teams gibt es Business-Tarife mit jeweils 1 TB Speicher pro Nutzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Proton Drive wurde 2021 von der polnischen Sicherheitsfirma Securitum einem unabh\u00e4ngigen Sicherheitsaudit unterzogen. Das Audit best\u00e4tigte die Integrit\u00e4t der Web-App und best\u00e4tigte, dass die kryptographische Implementierung keine kritischen Fehler aufweist. Proton gibt an, die Audits regelm\u00e4\u00dfig zu wiederholen und Ergebnisse \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen. Die Kryptographie-Bibliotheken, auf denen Proton Drive basiert, sind als Open Source verf\u00fcgbar und k\u00f6nnen von der Community eingesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr \u00f6sterreichische Unternehmen und Organisationen, die unter die NIS2-Richtlinie oder den Cyber Resilience Act fallen, ist Proton Drives Compliance-Profil besonders relevant. Der Dienst erf\u00fcllt nach eigenen Angaben DSGVO, HIPAA (f\u00fcr medizinische Daten), NIS2 und DORA sowie ISO 27001. Die Serverinfrastruktur befindet sich ausschlie\u00dflich in der Schweiz, was das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) als rechtliche Grundlage gibt und gleichzeitig durch den EU-Angemessenheitsbeschluss f\u00fcr die Schweiz DSGVO-konform ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Nachteil im Vergleich zu pCloud ist die schw\u00e4chere Linux-Unterst\u00fctzung. Proton Drive ist prim\u00e4r f\u00fcr Web und mobile Ger\u00e4te optimiert. Desktop-Apps f\u00fcr Windows und macOS wurden eingef\u00fchrt, f\u00fcr Linux sind Nutzer jedoch auf die Web-Oberfl\u00e4che oder Community-Tools angewiesen. F\u00fcr Entwickler oder Server-Administratoren, die pCloud wegen seiner ausgereiften CLI-Unterst\u00fctzung sch\u00e4tzen, ist das ein sp\u00fcrbares Defizit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"das-proton-oekosystem-mehr-als-nur-cloud-speicher\">Das Proton-\u00d6kosystem: Mehr als nur Cloud-Speicher<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Proton Drive w\u00e4hlt, profitiert vom gesamten Proton-Angebot unter einer Subscription. Das Proton Unlimited-Paket vereint: Proton Mail (verschl\u00fcsseltes E-Mail mit eigener Domain), Proton VPN (mit Audit-best\u00e4tigten No-Log-Richtlinien), Proton Pass (Passwortmanager), Proton Calendar und Proton Drive. F\u00fcr Nutzer, die ohnehin einen sicheren E-Mail-Dienst oder ein VPN suchen, ist das Gesamtpaket f\u00fcr 12,99 Dollar pro Monat oft g\u00fcnstiger als einzelne Spezialdienste kombiniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Versionsverlauf ist tarifabh\u00e4ngig. Im Basis-Tarif sind es 7 Tage, in h\u00f6heren Tarifen bis zu 10 Jahre. Das \u00fcbertrifft pCloud (30 Tage Standard, 365 Tage gegen Aufpreis) deutlich und macht Proton Drive f\u00fcr Teams interessant, die bei versehentlich \u00fcberschriebenen Dateien lange Wiederherstellungsfenster ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"tresorit-im-detail-unternehmensklasse-mit-tuev-zertifizierung\">Tresorit im Detail: Unternehmensklasse mit T\u00dcV-Zertifizierung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tresorit wurde 2011 in Budapest gegr\u00fcndet und hat seinen Rechtssitz in der Schweiz. Das Unternehmen positioniert sich ausdr\u00fccklich als Business-Cloud-Speicher f\u00fcr datenschutzbewusste Organisationen. Privatnutzer k\u00f6nnen Tresorit verwenden, zahlen daf\u00fcr aber deutlich mehr als bei Mitbewerbern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der g\u00fcnstigste Einzelnutzertarif hei\u00dft Solo und kostet 24 Dollar pro Monat f\u00fcr 2 TB Speicherplatz. Business-Tarife beginnen bei 28 Dollar pro Nutzer und Monat (Business Starter) und steigen auf 32 Dollar pro Nutzer und Monat (Business Standard). Einen Gratis-Tarif gibt es nicht. Das Preismodell richtet sich klar an Unternehmen, f\u00fcr die Datenschutz und Compliance gesch\u00e4ftlich notwendig sind, nicht nur w\u00fcnschenswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tresorts wichtigstes Alleinstellungsmerkmal gegen\u00fcber Proton Drive ist die externe Zertifizierung: Das T\u00dcV Rheinland InterCert hat Tresorit nach ISO\/IEC 27001:2022 zertifiziert. Dazu kommen ISO\/IEC 27017:2015 (Informationssicherheit in der Cloud) und ISO\/IEC 27018:2019 (Schutz personenbezogener Daten in der Cloud). F\u00fcr Unternehmen in regulierten Branchen wie Recht, Medizin oder Finanzwesen ist diese externe Zertifizierung ein entscheidendes Kriterium, das reine Selbstaussagen von Anbietern \u00fcbertrifft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sharing-Funktionen sind bei Tresorit streng kontrollierbar. Freigegebene Dateien k\u00f6nnen mit Ablaufdaten versehen, auf bestimmte E-Mail-Adressen beschr\u00e4nkt und mit Download-Verboten belegt werden. Das ist besonders f\u00fcr Anw\u00e4lte oder Steuerberater wichtig, die Mandanten Dokumente freigeben, aber keine unkontrollierte Weiterverbreitung riskieren wollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"tresorit-business-compliance-fuer-oesterreichische-unternehmen\">Tresorit Business: Compliance f\u00fcr \u00f6sterreichische Unternehmen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6sterreichische Unternehmen, die unter die NIS2-Richtlinie oder das \u00f6sterreichische NISG 2024 fallen, m\u00fcssen technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen zur Datensicherheit nachweisen k\u00f6nnen. Tresorts ISO-Zertifizierungen kombiniert mit der DSGVO-Konformit\u00e4t und dem Zero-Knowledge-Modell liefern diesen Nachweis direkt mit. Die Zertifikate sind \u00f6ffentlich abrufbar und k\u00f6nnen in Compliance-Dokumentationen und Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzungen (DSFA) eingebunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders f\u00fcr Branchen mit besonderem Schutzbedarf, wie Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Steuerberatungsb\u00fcros oder Finanzdienstleister, bietet Tresorit eine klare Empfehlung. Die Kombination aus externem Audit, Zero-Knowledge-Architektur und kontrollierbaren Freigabeoptionen ist in dieser Form weder bei pCloud noch bei Proton Drive in vergleichbarer Tiefe verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Nachteil bleibt der Preis. Wer als Einzelperson 24 Dollar pro Monat f\u00fcr Cloud-Speicher zahlt, kann mit Proton Drive dasselbe Datenschutzniveau zu einem F\u00fcnftel des Preises erreichen. Tresorit rechtfertigt seinen Aufpreis prim\u00e4r durch die externe Zertifizierung und die Unternehmens-Governance-Funktionen, die f\u00fcr Privatnutzer keine Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"verschluesselungsarchitektur-e2ee-vs-serverseitige-verschluesselung-erklaert\">Verschl\u00fcsselungsarchitektur: E2EE vs. serverseitige Verschl\u00fcsselung erkl\u00e4rt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der fundamentale Unterschied zwischen den drei Diensten liegt in der Frage, wer die Verschl\u00fcsselungsschl\u00fcssel kontrolliert. Bei serverseitiger Verschl\u00fcsselung, die pCloud standardm\u00e4\u00dfig einsetzt, erzeugt und speichert der Anbieter den Schl\u00fcssel selbst. Das ist praktisch, weil der Anbieter bei vergessenen Passw\u00f6rtern helfen kann. Es bedeutet aber auch, dass der Anbieter technisch auf Ihre Daten zugreifen kann, und zwar auf beh\u00f6rdliche Anordnung oder im Fall eines Datenlecks auf Serverebene.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung, die Proton Drive und Tresorit einsetzen, wird der Schl\u00fcssel ausschlie\u00dflich auf Ihrem Ger\u00e4t erzeugt und gespeichert. Der Cloud-Anbieter \u00fcbertr\u00e4gt und speichert nur verschl\u00fcsseltes Material, das er selbst nicht entschl\u00fcsseln kann. Das ist die sicherere Variante, bringt aber eine Konsequenz mit sich: Vergessen Sie Ihr Passwort und haben Sie keinen Wiederherstellungsschl\u00fcssel, verlieren Sie den Zugang zu Ihren Dateien dauerhaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Technisch verwenden alle drei Anbieter AES-256 f\u00fcr die eigentliche Datenverschl\u00fcsselung. Der Unterschied liegt im Schl\u00fcsselmanagement: Bei E2EE-Diensten wird der AES-Schl\u00fcssel zus\u00e4tzlich mit Ihrem \u00f6ffentlichen RSA-Schl\u00fcssel verschl\u00fcsselt, bevor er auf den Server \u00fcbertragen wird. Nur Ihr privater Schl\u00fcssel, der lokal auf Ihrem Ger\u00e4t liegt, kann diesen Schl\u00fcssel wieder entschl\u00fcsseln. F\u00fcr Angreifer, die Zugang zum Server erlangen, sind die Daten ohne Ihren privaten Schl\u00fcssel wertlos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Praxis bedeutet das f\u00fcr \u00f6sterreichische Nutzer folgendes: Wer ausschlie\u00dflich Fotos und pers\u00f6nliche Videos sichert und Cloud-Speicher prim\u00e4r als Backup nutzt, f\u00e4hrt mit pCloud komfortabler und g\u00fcnstiger. Wer berufliche Dokumente, Mandantenunterlagen oder medizinische Daten speichert, sollte ausschlie\u00dflich E2EE-Dienste in Betracht ziehen, um den rechtlichen und ethischen Anforderungen an Vertraulichkeit zu entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cloudwards, eines der f\u00fchrenden Cloud-Storage-Review-Portale, empfiehlt in seiner 2026er Bewertung Proton Drive f\u00fcr Nutzer, die Datenschutz priorisieren, und pCloud f\u00fcr Nutzer, die Kapazit\u00e4t und Preis-Leistung in den Vordergrund stellen. Tresorit wird dort als die erste Wahl f\u00fcr Unternehmensumgebungen eingestuft, in denen externe Audits keine Option, sondern eine Anforderung sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine h\u00e4ufig \u00fcbersehene Frage beim Thema E2EE ist die Schl\u00fcsselverteilung im Team. Bei pCloud ohne Crypto-Add-on ist das Teilen von Dateien technisch einfach, weil alle Dateien auf dem Server im Klartext liegen und der Anbieter die Zugriffsrechte verwaltet. Bei Proton Drive und Tresorit muss der \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel des Empf\u00e4ngers bekannt sein, damit ein verschl\u00fcsseltes Dokument geteilt werden kann. Beide Dienste l\u00f6sen das im Hintergrund automatisch, wenn der Empf\u00e4nger ebenfalls einen Account hat. F\u00fcr anonyme Freigaben an externe Personen ohne Account funktioniert das \u00fcber einen kryptographischen Link-Mechanismus, bei dem der Schl\u00fcssel im Link selbst kodiert ist und der Server ihn nie sieht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"preisvergleich-2026-alle-tarife-im-ueberblick\">Preisvergleich 2026: Alle Tarife im \u00dcberblick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgende Preistabelle vergleicht alle relevanten Tarife, Stand Juni 2026. Alle drei Anbieter f\u00fchren ihre Preise in US-Dollar. F\u00fcr \u00f6sterreichische Kunden gelten diese Preise je nach aktuellem Wechselkurs in Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Anbieter<\/th><th>Tarif<\/th><th>Speicher<\/th><th>Preis\/Monat<\/th><th>Preis\/Jahr<\/th><th>Lifetime<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>pCloud<\/td><td>Gratis<\/td><td>2 GB<\/td><td>0 $<\/td><td>0 $<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>pCloud<\/td><td>Premium<\/td><td>500 GB<\/td><td>4,99 $<\/td><td>49,99 $<\/td><td>199 $ einmalig<\/td><\/tr><tr><td>pCloud<\/td><td>Premium Plus<\/td><td>2 TB<\/td><td>9,99 $<\/td><td>99,99 $<\/td><td>399 $ einmalig<\/td><\/tr><tr><td>pCloud<\/td><td>Ultra<\/td><td>10 TB<\/td><td>29,99 $<\/td><td>299,99 $<\/td><td>1.190 $ einmalig<\/td><\/tr><tr><td>pCloud<\/td><td>Business<\/td><td>1 TB\/Nutzer (mind. 5 Nutzer)<\/td><td>9,99 $\/Nutzer<\/td><td>enthalten<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Proton Drive<\/td><td>Free<\/td><td>2 GB (erweiterbar auf 5 GB)<\/td><td>0 $<\/td><td>0 $<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Proton Drive<\/td><td>Plus<\/td><td>200 GB<\/td><td>4,99 $<\/td><td>47,88 $<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Proton Drive<\/td><td>Unlimited<\/td><td>500 GB inkl. Mail, VPN, Pass<\/td><td>12,99 $<\/td><td>107,88 $<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Proton Drive<\/td><td>Visionary<\/td><td>3 TB inkl. aller Proton-Dienste<\/td><td>29,99 $<\/td><td>287,88 $<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Tresorit<\/td><td>Solo<\/td><td>2 TB<\/td><td>24 $<\/td><td>enthalten<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Tresorit<\/td><td>Business Starter<\/td><td>1 TB\/Nutzer<\/td><td>28 $\/Nutzer<\/td><td>enthalten<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Tresorit<\/td><td>Business Standard<\/td><td>5 TB\/Nutzer<\/td><td>32 $\/Nutzer<\/td><td>enthalten<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit zum Preis:<\/strong> pCloud gewinnt bei Langzeitnutzern durch das Lifetime-Modell klar. F\u00fcr 199 Dollar haben Sie 500 GB dauerhaft, ohne monatliche Abz\u00fcge. Proton Drive ist die g\u00fcnstigste E2EE-Option auf dem Markt: 4,99 Dollar pro Monat f\u00fcr Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung. Tresorit ist f\u00fcr Einzelpersonen mit 24 Dollar pro Monat deutlich teurer, rechtfertigt das aber durch externe ISO-Zertifizierungen, die in regulierten Branchen gesetzlich verlangt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"leistungstest-upload-speed-sync-und-desktop-performance\">Leistungstest: Upload-Speed, Sync und Desktop-Performance<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unabh\u00e4ngigen Vergleichstests (Cloudwards, 2026) synchronisierten pCloud und Proton Drive einen Testordner von je 1 GB in rund 2 Minuten und 40 Sekunden. Die Ergebnisse lagen damit nahezu gleichauf, was zeigt, dass die Unterschiede im Protokolldesign die Sync-Geschwindigkeit im Alltag kaum beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tresorit ben\u00f6tigt aufgrund der clientseitigen Verschl\u00fcsselung geringf\u00fcgig mehr Zeit. Der Upload-Vorgang erfordert zus\u00e4tzliche CPU-Zeit, weil jede Datei vor dem Hochladen auf dem Ger\u00e4t des Nutzers verschl\u00fcsselt wird. Bei kleinen Dateien unter 50 MB ist der Unterschied kaum messbar. Bei gro\u00dfen Video-Uploads ab 2 GB kann die lokale CPU zum Flaschenhals werden, besonders auf \u00e4lteren Ger\u00e4ten oder Notebooks mit schwacher Prozessorleistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Alltagsnutzung in \u00d6sterreich, wo laut Statistik Austria die durchschnittliche Breitbandgeschwindigkeit 2025 bei rund 100 Mbit\/s lag, sind alle drei Dienste ausreichend schnell. Der Engpass liegt in der Regel bei der Internetverbindung des Nutzers, nicht beim Cloud-Dienst selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pCloud punktet mit einer besonders praktischen Funktion: Selective Sync erlaubt es, nur bestimmte Ordner lokal zu spiegeln, w\u00e4hrend der Rest als virtuelle Festplatte eingebunden bleibt. Das spart erheblich lokalen Speicherplatz und funktioniert unter Windows, macOS und Linux gleicherma\u00dfen gut. Proton Drive bietet eine \u00e4hnliche Funktion, ist aber laut Nutzerbewertungen in der Umsetzung noch weniger ausgereift als pCloud.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Medien-Streaming liegt pCloud klar vorne. Fotos, Videos und Musik k\u00f6nnen direkt in der App oder im Browser abgespielt werden, ohne lokale Kopien anlegen zu m\u00fcssen. Das ist besonders n\u00fctzlich f\u00fcr Nutzer, die gro\u00dfe Medienbibliotheken verwalten und auf mehreren Ger\u00e4ten darauf zugreifen wollen. Proton Drive und Tresorit bieten keine vergleichbare Streaming-Funktion.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"plattformen-und-geraetekompatibilitaet-im-vergleich\">Plattformen und Ger\u00e4tekompatibilit\u00e4t im Vergleich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Plattformunterst\u00fctzung entscheidet dar\u00fcber, ob ein Cloud-Dienst reibungslos in Ihren Alltag passt. Alle drei Anbieter unterst\u00fctzen Windows, macOS, iOS und Android. Der Unterschied liegt im Detail.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>pCloud<\/strong> ist der Linux-freundlichste der drei Dienste. Es gibt eine grafische Desktop-App und einen CLI-Client f\u00fcr g\u00e4ngige Linux-Distributionen wie Ubuntu, Debian und Arch Linux. Die virtuelle pCloud Drive-Festplatte wird als regul\u00e4res Laufwerk ins Betriebssystem eingebunden, ohne dass ein Sync-Daemon dauerhaft l\u00e4uft und Ressourcen verbraucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Proton Drive<\/strong> hat seit 2024 Desktop-Apps f\u00fcr Windows und macOS eingef\u00fchrt. F\u00fcr Linux steht nur die Weboberfl\u00e4che zur Verf\u00fcgung. Mobile Apps f\u00fcr iOS und Android sind vorhanden und werden regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert. Proton hat angek\u00fcndigt, an einer Linux-Desktop-App zu arbeiten, ohne ein konkretes Ver\u00f6ffentlichungsdatum zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tresorit<\/strong> bietet Desktop-Apps f\u00fcr Windows und macOS sowie mobile Apps f\u00fcr iOS und Android. Die Weboberfl\u00e4che ist f\u00fcr alle Betriebssysteme zug\u00e4nglich. F\u00fcr Linux gibt es nur die Web-App, keine native Desktop-Anwendung. F\u00fcr Teams, die \u00fcberwiegend mit Windows und macOS arbeiten, ist das kein Nachteil. F\u00fcr gemischte Umgebungen mit Linux-Workstations ist pCloud die reibungsloseste Wahl.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"dsgvo-konformitaet-was-oesterreichische-nutzer-und-unternehmen-2026-wissen-muessen\">DSGVO-Konformit\u00e4t: Was \u00f6sterreichische Nutzer und Unternehmen 2026 wissen m\u00fcssen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem Schrems-II-Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2020 ist die Frage des Serverstandorts f\u00fcr \u00f6sterreichische Unternehmen rechtlich kritisch. Daten, die auf US-amerikanischen Servern gespeichert werden, k\u00f6nnen unter den US-amerikanischen CLOUD Act fallen, der US-Beh\u00f6rden den Zugriff auf Daten von US-Unternehmen erm\u00f6glicht, selbst wenn diese auf europ\u00e4ischen Servern liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>pCloud<\/strong> bietet als einziger der drei Anbieter die Wahl des Serverstandorts: Luxemburg (EU) oder Dallas (USA). W\u00e4hlen Sie bei der Registrierung den EU-Server, werden Ihre Daten ausschlie\u00dflich in Luxemburg gespeichert. Das reduziert das DSGVO-Risiko erheblich, eliminiert es aber nicht vollst\u00e4ndig, weil pCloud als Unternehmen m\u00f6glicherweise US-Technologiepartner nutzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Proton Drive<\/strong> speichert alle Daten in der Schweiz. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied, hat aber einen EU-Angemessenheitsbeschluss f\u00fcr den Datentransfer, sodass Daten in der Schweiz als DSGVO-\u00e4quivalent gesch\u00fctzt gelten. Proton kommuniziert explizit die Erf\u00fcllung von DSGVO, NIS2 und DORA, was f\u00fcr \u00f6sterreichische Unternehmen unter diesen Regulierungen besonders relevant ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tresorit<\/strong> hat seinen Rechtssitz in der Schweiz und betreibt Server in der Schweiz und der EU. Das ISO\/IEC 27018:2019-Zertifikat best\u00e4tigt explizit den Schutz personenbezogener Daten in der Cloud, was \u00fcber Standard-DSGVO-Konformit\u00e4tserkl\u00e4rungen hinausgeht. F\u00fcr \u00f6sterreichische Unternehmen, die eine Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung (DSFA) nach Artikel 35 DSGVO durchf\u00fchren m\u00fcssen, vereinfacht Tresorts Zertifikatsportfolio den Prozess erheblich, weil externe Gutachter die Zertifizierungen als Nachweis akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Privacy Guides, das unabh\u00e4ngige Datenschutzportal, empfiehlt in seiner aktuellen Ausgabe sowohl Proton Drive als auch Tresorit f\u00fcr datenschutzbewusste Nutzer. Der Unterschied liegt in der Art des Nachweises: Tresorts externe ISO-Audits durch T\u00dcV Rheinland bieten einen objektiven Pr\u00fcfma\u00dfstab f\u00fcr externe Revisoren, w\u00e4hrend Proton Drive bei der technischen Transparenz seiner Kryptographie f\u00fchrt (\u00f6ffentliche Audit-Berichte, Open-Source-Kryptographiebibliotheken).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"5-praxisszenarien-welcher-dienst-passt-zu-ihnen\">5 Praxisszenarien: Welcher Dienst passt zu Ihnen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Statt abstrakter Kriterien helfen konkrete Szenarien bei der Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Szenario 1: Privatnutzer mit Foto- und Videoarchiv.<\/strong> Ein Familienvater aus Wien sichert 1,2 TB Fotos und Videos aus 10 Jahren. Sicherheit ist wichtig, aber kein Kerngesch\u00e4ft. Budgetbewusst. Empfehlung: pCloud Premium Plus (2 TB) als Lifetime-Kauf f\u00fcr 399 Dollar einmalig. Keine monatlichen Kosten, Video-Streaming direkt aus der Cloud, ausgereifte Desktop-Integration unter Windows und macOS.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Szenario 2: Freiberuflicher Journalist in Graz.<\/strong> Eine freie Journalistin recherchiert zu sensiblen politischen Themen und kommuniziert mit Quellen, die anonym bleiben m\u00fcssen. Zero-Knowledge-Architektur ist nicht verhandelbar. Empfehlung: Proton Drive Unlimited (12,99 $\/Monat) im Proton-Gesamtpaket. Damit hat sie verschl\u00fcsselte E-Mail, VPN und 500 GB Cloudspeicher, alles zero-knowledge auf Schweizer Servern, f\u00fcr weniger als 13 Dollar pro Monat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Szenario 3: Anwaltskanzlei in Innsbruck (6 Personen).<\/strong> Eine Kanzlei mit 5 Anw\u00e4lten und einer Verwaltungskraft muss Mandantenunterlagen DSGVO-konform speichern und extern teilen. Compliance-Nachweise sind f\u00fcr Rechtsanwaltskammer-Audits n\u00f6tig. Empfehlung: Tresorit Business Standard (32 $\/Nutzer\/Monat). Die ISO-Zertifizierungen, kontrollierbaren Freigabeoptionen und Zero-Knowledge-Architektur erf\u00fcllen die berufsrechtlichen Anforderungen f\u00fcr Anw\u00e4lte nach der \u00f6sterreichischen Rechtsanwaltsordnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Szenario 4: Startup in Wien (Entwicklungsteam, 8 Personen).<\/strong> Ein Tech-Startup nutzt \u00fcberwiegend Linux-Server und braucht Cloud-Speicher f\u00fcr Code-Dokumentation, Design-Assets und Backups. Budgetbewusst, technisch versiert. Empfehlung: pCloud Business (9,99 $\/Nutzer\/Monat) f\u00fcr Linux-Nutzer wegen CLI-Support und virtueller Festplatte, Proton Drive Business wenn Datenschutz im Code-Bereich absolute Priorit\u00e4t hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Szenario 5: \u00d6sterreichische NGO mit internationalen Partnern.<\/strong> Eine Menschenrechtsorganisation speichert sensible Berichte und teilt sie mit Partnern in L\u00e4ndern mit hohem \u00dcberwachungsrisiko. Empfehlung: Proton Drive Unlimited (12,99 $\/Monat). Die E2EE, Schweizer Rechtsbasis und das Proton-Gesamt-\u00d6kosystem bieten den st\u00e4rksten Datenschutz ohne den Compliance-Overhead von Tresorit. Alternativ Tresorit Business, wenn externe ISO-Zertifizierung f\u00fcr Drittfinanzierungen oder institutionelle Geldgeber erforderlich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"expertenmeinungen-2026-was-sicherheitsforscher-empfehlen\">Expertenmeinungen 2026: Was Sicherheitsforscher empfehlen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die unabh\u00e4ngige Datenschutz-Empfehlungsseite Privacy Guides stuft 2026 Proton Drive und Tresorit als empfehlenswerte E2EE-Cloud-L\u00f6sungen ein und listet beide in ihrer offiziellen Empfehlungssektion. Der entscheidende Unterschied laut Privacy Guides: Tresorts ISO\/IEC 27001:2022-Zertifizierung durch T\u00dcV Rheinland gibt externen Auditoren einen objektiven Pr\u00fcfma\u00dfstab. Proton Drive f\u00fchrt bei der technischen Transparenz, weil die Kryptographiebibliotheken open source und \u00f6ffentlich auditierbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cloudwards.net, das sich auf Cloud-Storage-Reviews spezialisiert hat, bewertet pCloud 2026 als den st\u00e4rksten Generalisten: starke Speicherkapazit\u00e4t, reife Desktop-Integration und das einzigartige Lifetime-Modell machen es zum Marktf\u00fchrer f\u00fcr Privatnutzer ohne kritische Sicherheitsanforderungen. F\u00fcr Nutzer, die E2EE wollen, empfiehlt Cloudwards jedoch, zu Proton Drive zu wechseln oder das pCloud Crypto-Add-on explizit zu aktivieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das World Economic Forum Global Cybersecurity Outlook 2026 unterstreicht die zunehmende Bedeutung datenschutzkonformer Cloud-Dienste: Cloud-Technologien werden von 94 Prozent der Befragten als zweitwichtigste Technologie f\u00fcr Cybersicherheit 2026 eingestuft, direkt nach k\u00fcnstlicher Intelligenz. F\u00fcr Unternehmen in der DACH-Region gilt: Die Wahl des Cloud-Anbieters ist keine rein technische, sondern eine rechtliche und strategische Entscheidung mit direkten Auswirkungen auf NIS2-Compliance und DSGVO-Haftung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tom&#8217;s Guide bewertet in seiner 2026er Liste der besten Cloud-Speicher-Dienste alle drei Anbieter positiv, hebt aber hervor, dass kein Anbieter in dieser Kategorie ein einheitliches Nutzungserlebnis f\u00fcr alle Anwendungsf\u00e4lle bietet. Der Ratschlag: Testen Sie die kostenlosen Einstiegsangebote (pCloud 2 GB, Proton Drive 2 GB, Tresorit-Trial) vor einer Kaufentscheidung, um die Oberfl\u00e4che und die Desktop-Integration im eigenen Umfeld zu evaluieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im \u00f6sterreichischen Kontext ist zu beachten, dass das Bundesamt f\u00fcr Informationssicherheit (BVT) und die Datenschutzbeh\u00f6rde (DSB) zunehmend Empfehlungen f\u00fcr datenschutzkonforme Cloud-Dienste im Beh\u00f6rdenumfeld aussprechen. Private und gewerbliche Nutzer in \u00d6sterreich profitieren davon, Dienste zu w\u00e4hlen, die bereits von europ\u00e4ischen Sicherheitsbeh\u00f6rden oder Zertifizierungsorganisationen wie T\u00dcV Rheinland bewertet wurden. Das vereinfacht eine eventuelle Beh\u00f6rdenanforderung oder Partnerschaftspr\u00fcfung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"migration-von-google-drive-oder-dropbox-schritt-fuer-schritt\">Migration von Google Drive oder Dropbox: Schritt f\u00fcr Schritt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer von Google Drive oder Dropbox zu einem der drei datenschutzkonformen Dienste wechselt, folgt denselben Grundschritten, unabh\u00e4ngig vom Zieldienst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schritt 1: Bestandsaufnahme.<\/strong> Laden Sie alle Dateien aus Google Drive oder Dropbox als ZIP-Archiv herunter. Google Takeout erm\u00f6glicht das Export in wenigen Schritten, Dropbox bietet eine analoge Exportfunktion unter den Kontoeinstellungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schritt 2: Neuen Account anlegen.<\/strong> Registrieren Sie sich beim Zieldienst. Bei pCloud: Serverstandort explizit auf EU (Luxemburg) setzen, da der Default je nach Region variieren kann. Bei Proton Drive: Proton-Account anlegen und die kostenlose Stufe evaluieren. Bei Tresorit: Business-Trial starten, wenn Sie das Unternehmensmodell testen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schritt 3: Desktop-App installieren.<\/strong> Alle drei Dienste bieten Desktop-Apps, die einen Sync-Ordner auf Ihrem Rechner anlegen. Legen Sie die entpackten Dateien in diesen Ordner, und der Upload startet automatisch. F\u00fcr gro\u00dfe Datenmengen (\u00fcber 50 GB) empfiehlt es sich, den Upload \u00fcber Nacht laufen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schritt 4: Geteilte Links aktualisieren.<\/strong> Pr\u00fcfen Sie, ob Sie \u00f6ffentlich geteilte Links aus Google Drive oder Dropbox in E-Mails, Webseiten oder Dokumenten eingebettet haben. Diese Links werden nach dem K\u00fcndigen des alten Kontos ung\u00fcltig. Erstellen Sie neue Links im Zieldienst und aktualisieren Sie alle Referenzen vor der K\u00fcndigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schritt 5: Migration testen, alten Dienst pausieren.<\/strong> Behalten Sie den alten Dienst f\u00fcr 30 bis 60 Tage aktiv, bevor Sie ihn k\u00fcndigen. So haben Sie Zeit, fehlende Dateien nachzuziehen und zu pr\u00fcfen, ob alle geteilten Ordner im Team korrekt \u00fcbergegangen sind. Alle Teammitglieder m\u00fcssen koordiniert migrieren, da geteilte Ordner in der Regel nicht automatisch \u00fcbertragen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Besonderheit bei Proton Drive und Tresorit:<\/strong> Da beide Dienste E2EE einsetzen, k\u00f6nnen Dateien nach dem Upload nicht mehr auf dem Server gelesen werden. Wenn Sie Ihr Passwort verlieren, verlieren Sie unter Umst\u00e4nden den Zugang zu Ihren Dateien dauerhaft. Legen Sie zwingend vor der Migration eine verschl\u00fcsselte Kopie Ihres Wiederherstellungsschl\u00fcssels in einem Passwortmanager an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"staerken-und-schwaechen-im-ueberblick\">St\u00e4rken und Schw\u00e4chen im \u00dcberblick<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Bewertungskriterium<\/th><th>pCloud<\/th><th>Proton Drive<\/th><th>Tresorit<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Preis-Leistung<\/strong><\/td><td>Sehr gut (Lifetime-Modell einzigartig)<\/td><td>Gut (g\u00fcnstigste E2EE-Option)<\/td><td>Schwach f\u00fcr Privatnutzer (teuerste Option)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Datenschutz\/Verschl\u00fcsselung<\/strong><\/td><td>Mittel (serverseitig standard)<\/td><td>Sehr gut (E2EE standard)<\/td><td>Sehr gut (E2EE standard)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Externe Zertifizierung<\/strong><\/td><td>Keine \u00f6ffentlich<\/td><td>Securitum-Audit (2021)<\/td><td>ISO 27001:2022 (T\u00dcV Rheinland)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Linux-Unterst\u00fctzung<\/strong><\/td><td>Sehr gut (GUI + CLI)<\/td><td>Eingeschr\u00e4nkt (nur Web)<\/td><td>Eingeschr\u00e4nkt (nur Web)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Medien-Streaming<\/strong><\/td><td>Sehr gut<\/td><td>Eingeschr\u00e4nkt<\/td><td>Nicht vorhanden<\/td><\/tr><tr><td><strong>Unternehmens-Features<\/strong><\/td><td>Gut<\/td><td>Gut (Compliance-Profil)<\/td><td>Sehr gut (ISO, Governance)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Einsteigerfreundlichkeit<\/strong><\/td><td>Sehr gut<\/td><td>Gut<\/td><td>Mittel (kein Gratis-Tier)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Datei-Versionierung<\/strong><\/td><td>30 Tage standard<\/td><td>7 Tage bis 10 Jahre<\/td><td>Vorhanden, tarifabh\u00e4ngig<\/td><\/tr><tr><td><strong>Teilen ohne Account<\/strong><\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja (mit Kontrollfunktionen)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"das-urteil-welchen-verschluesselten-cloud-dienst-sollten-sie-2026-waehlen\">Das Urteil: Welchen verschl\u00fcsselten Cloud-Dienst sollten Sie 2026 w\u00e4hlen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kein einzelner Dienst gewinnt diesen Vergleich in allen Kategorien. Die Entscheidung h\u00e4ngt von Ihrem pers\u00f6nlichen oder unternehmerischen Schwerpunkt ab. Was 2026 aber klar ist: Google Drive und Dropbox sollten f\u00fcr sensible Daten nicht mehr als erste Wahl gelten. Der \u00f6sterreichische Markt hat mit pCloud, Proton Drive und Tresorit drei ausgereifte Alternativen, die Datenschutz ernst nehmen und gesetzliche Anforderungen erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>pCloud gewinnt bei Preis und Benutzerfreundlichkeit.<\/strong> Das Lifetime-Modell ist einzigartig auf dem Markt und f\u00fcr langfristige Nutzer finanziell \u00fcberlegen gegen\u00fcber Abo-Modellen. Die ausgereifte virtuelle Festplatte, das Medien-Streaming und der vollst\u00e4ndige Linux-Support machen pCloud zum besten Allround-Cloud-Speicher f\u00fcr Privatnutzer, die nicht mit hochsensiblen Daten arbeiten. Wer E2EE ben\u00f6tigt, aktiviert das Crypto-Add-on und zahlt trotzdem weniger als bei Tresorit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Proton Drive gewinnt bei Datenschutz zum niedrigen Preis.<\/strong> F\u00fcr 4,99 Dollar pro Monat bietet kein anderer Anbieter Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung mit Schweizer Serverstandort und einem \u00f6ffentlichen Sicherheitsaudit. Wer bereits Proton Mail oder Proton VPN nutzt, kommt durch das Unlimited-Paket f\u00fcr 12,99 Dollar monatlich in den Genuss eines vollst\u00e4ndigen Privacy-\u00d6kosystems. F\u00fcr Einzelnutzer mit ernsthaften Datenschutzanforderungen ist Proton Drive die klare Empfehlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tresorit gewinnt im Unternehmensumfeld mit Compliance-Anforderungen.<\/strong> Kein anderer Cloud-Dienst in diesem Vergleich kann mit einer aktuellen ISO\/IEC 27001:2022-Zertifizierung durch T\u00dcV Rheinland aufwarten. F\u00fcr \u00f6sterreichische Unternehmen in regulierten Branchen, f\u00fcr die Datenschutz-Audits, DSGVO-Dokumentation und NIS2-Konformit\u00e4tsnachweise Alltag sind, ist Tresorit die einzige Option, die diese Anforderungen direkt erf\u00fcllt. Der Aufpreis von 24 Dollar monatlich gegen\u00fcber 4,99 Dollar bei Proton Drive ist in diesem Kontext kein Preisnachteil, sondern ein Compliance-Investment mit messbarem Gegenwert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie noch unsicher sind: Nutzen Sie pCloud (2 GB gratis) und Proton Drive (2 GB gratis) parallel f\u00fcr 30 Tage. Evaluieren Sie, welche Oberfl\u00e4che besser in Ihren Arbeitsablauf passt. F\u00fcr Tresorit gibt es eine Business-Trial-Phase. Danach f\u00e4llen Sie die Entscheidung auf Basis echter Nutzungserfahrung statt nur auf Basis von Spezifikationstabellen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie unabh\u00e4ngig vom gew\u00e4hlten Dienst Ihre Dateien regelm\u00e4\u00dfig auf einer zus\u00e4tzlichen, lokalen Backup-Quelle sichern, damit ein Ausfall des Cloud-Anbieters keine irreversiblen Datenverluste verursacht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"alternativen-sync-com-internxt-und-cryptomator-im-kurzueberblick\">Alternativen: Sync.com, Internxt und Cryptomator im Kurz\u00fcberblick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pCloud, Proton Drive und Tresorit dominieren den deutschsprachigen Markt, sind aber nicht die einzigen Optionen. Drei Alternativen sind es wert, kurz erw\u00e4hnt zu werden, weil sie f\u00fcr bestimmte Nutzungsszenarien besser passen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sync.com<\/strong> (Kanada) ist die bekannteste Alternative mit Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung. Es bietet einen Gratis-Tarif mit 5 GB, was mehr ist als pCloud (2 GB) oder Proton Drive (2 GB ohne Erweiterungsschritte). Sync.com ist besonders f\u00fcr nordamerikanische Nutzer interessant, weil die Server in Kanada stehen, das dem amerikanischen CLOUD Act nicht unterliegt. F\u00fcr \u00f6sterreichische Nutzer ist der fehlende EU-Serverstandort ein m\u00f6glicher Nachteil gegen\u00fcber Proton Drive.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Internxt<\/strong> (Spanien) ist der technologisch fortschrittlichste Anbieter in diesem Vergleich. Das Unternehmen setzt als eines der ersten Cloud-Speicher-Dienste auf Post-Quantum-Kryptographie, also auf Algorithmen, die auch dem Angriff durch Quantencomputer standhalten sollen. Internxt ist vollst\u00e4ndig Open Source, was unabh\u00e4ngige Code-Reviews erm\u00f6glicht. Die Infrastruktur ist dezentralisiert: Dateien werden fragmentiert und auf mehrere Serverknoten verteilt, \u00e4hnlich wie bei BitTorrent. F\u00fcr sicherheitsbewusste Nutzer, die keine Kompromisse bei der Zukunftssicherheit der Verschl\u00fcsselung machen wollen, ist Internxt eine ernstzunehmende Option.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Cryptomator<\/strong> (Deutschland) ist kein Cloud-Speicher-Dienst, sondern ein Open-Source-Tool, das jeden Cloud-Speicher mit clientseitiger Verschl\u00fcsselung nachr\u00fcstet. Wenn Sie bereits Google Drive, Dropbox oder OneDrive nutzen und nicht wechseln wollen, k\u00f6nnen Sie Cryptomator installieren: Es erstellt verschl\u00fcsselte Tresore in Ihrem bestehenden Cloud-Ordner, und nur Sie sehen die entschl\u00fcsselten Inhalte. Cryptomator ist f\u00fcr Privatnutzer kostenlos (Desktop) und kostet auf mobilen Ger\u00e4ten einmalig rund 15 Euro. F\u00fcr Unternehmen gibt es kostenpflichtige Teams-Versionen. Der Nachteil: Sie bleiben von einem Drittanbieter (Google, Dropbox etc.) abh\u00e4ngig, dessen Serverstandort und Datenschutzpraktiken Sie nicht kontrollieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr \u00f6sterreichische Nutzer, die mit einem der drei Hauptkandidaten nicht zufrieden sind, empfiehlt sich folgende Entscheidungsregel: Wollen Sie maximale Datenschutzgarantien ohne Eigenverantwortung f\u00fcr Schl\u00fcsselverwaltung, w\u00e4hlen Sie Proton Drive oder Tresorit. Wollen Sie bestehende Cloud-Dienste behalten und trotzdem verschl\u00fcsseln, nutzen Sie Cryptomator. Wollen Sie Post-Quantum-Sicherheit und volle Open-Source-Transparenz, ist Internxt die Wahl.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"weiterfuehrende-artikel\">Weiterf\u00fchrende Artikel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erg\u00e4nzende Lekt\u00fcre zu Datenschutz und sicherer Kommunikation f\u00fcr \u00d6sterreich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"\/mullvad-vs-protonvpn\/\">Mullvad vs. ProtonVPN: \u20ac5 vs. Gratis im direkten Vergleich [2026]<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/signal-vs-threema\/\">Signal vs. Threema: Gratis gegen 3,99 EUR f\u00fcr verschl\u00fcsselte Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/keepassxc-vs-bitwarden\/\">KeePassXC vs. Bitwarden: Welcher Passwortmanager sch\u00fctzt Ihre Zugangsdaten besser?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/festplatte-verschluesseln-luks\/\">Festplatte verschl\u00fcsseln mit LUKS: Vollst\u00e4ndige Anleitung in 12 Schritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/nis2-oesterreich-nisg-2026\/\">NIS2 in \u00d6sterreich: 5.000 Unternehmen betroffen und was jetzt zu tun ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/brave-vs-firefox\/\">Brave vs. Firefox: Datenschutz im Browser-Duell 2026<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"haeufig-gestellte-fragen\">H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ist-pcloud-wirklich-sicher\">Ist pCloud wirklich sicher?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pCloud ist f\u00fcr die meisten Privatnutzer sicher genug. Die serverseitige AES-256-Verschl\u00fcsselung sch\u00fctzt Daten vor unautorisierten Dritten. pCloud selbst kann jedoch theoretisch auf Ihre Dateien zugreifen, weil das Unternehmen die Verschl\u00fcsselungsschl\u00fcssel kontrolliert. F\u00fcr sensible Daten empfiehlt sich das pCloud Crypto-Add-on, das Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung f\u00fcr einen gesonderten Ordner aktiviert. Wer maximale Datensicherheit ohne Add-ons will, w\u00e4hlt Proton Drive oder Tresorit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"kann-proton-drive-gehackt-werden\">Kann Proton Drive gehackt werden?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kein Online-Dienst ist absolut hackersicher. Was Proton Drive unterscheidet: Selbst wenn ein Angreifer Zugang zu Proton-Servern erlangt, erh\u00e4lt er nur verschl\u00fcsselte Dateibl\u00f6cke, die ohne Ihren privaten Schl\u00fcssel unlesbar sind. Das unabh\u00e4ngige Securitum-Audit von 2021 best\u00e4tigte die Integrit\u00e4t der Web-App. Das eigentliche Risiko liegt bei Ihrem Endger\u00e4t: Wenn Ihr Computer kompromittiert ist, kann ein Angreifer Dateien abgreifen, bevor sie verschl\u00fcsselt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"lohnt-sich-das-pcloud-lifetime-angebot-wirklich\">Lohnt sich das pCloud Lifetime-Angebot wirklich?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechenbeispiel: pCloud Premium (500 GB) kostet 49,99 Dollar pro Jahr. Das Lifetime-Angebot kostet 199 Dollar einmalig. Nach knapp vier Jahren amortisiert sich der Einmalkauf. Wer pCloud l\u00e4nger als vier Jahre nutzt, spart danach jedes Jahr Geld. Das Lifetime-Modell setzt voraus, dass pCloud als Unternehmen weiterhin besteht, was seit der Einf\u00fchrung 2019 der Fall ist. F\u00fcr Nutzer, die Cloud-Speicher langfristig nutzen wollen, ist es die g\u00fcnstigste Option auf dem Markt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"welcher-cloud-dienst-ist-dsgvo-konform-fuer-oesterreich\">Welcher Cloud-Dienst ist DSGVO-konform f\u00fcr \u00d6sterreich?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle drei Dienste k\u00f6nnen DSGVO-konform betrieben werden. Proton Drive und Tresorit erf\u00fcllen diese Anforderung am vollst\u00e4ndigsten: Schweizer Serverstandort, Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung und dokumentierte Compliance. pCloud ist DSGVO-konform, wenn Sie den EU-Server (Luxemburg) bei der Registrierung w\u00e4hlen. Tresorit hat zus\u00e4tzlich ISO\/IEC 27018:2019, das explizit den Schutz personenbezogener Daten in der Cloud zertifiziert und f\u00fcr Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzungen relevant ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-passiert-wenn-ich-mein-proton-drive-passwort-vergesse\">Was passiert, wenn ich mein Proton Drive Passwort vergesse?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Proton bietet einen Wiederherstellungsschl\u00fcssel, den Sie bei der Kontoerstellung herunterladen k\u00f6nnen. Wenn Sie diesen Schl\u00fcssel gespeichert haben, k\u00f6nnen Sie Ihren Account wiederherstellen. Wenn nicht, sind Ihre Dateien unwiderruflich verloren. Das ist der Preis der Zero-Knowledge-Architektur: Proton selbst kann Ihr Passwort nicht zur\u00fccksetzen, weil Proton die Verschl\u00fcsselungsschl\u00fcssel nie besessen hat. Bewahren Sie den Wiederherstellungsschl\u00fcssel unbedingt in einem Passwortmanager auf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"kann-ich-mit-tresorit-dateien-sicher-extern-teilen\">Kann ich mit Tresorit Dateien sicher extern teilen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, das ist eine der St\u00e4rken von Tresorit. Sie k\u00f6nnen Dateien mit Ablaufdatum, Download-Verbot, Passwortschutz und Beschr\u00e4nkung auf bestimmte E-Mail-Adressen teilen. Der Empf\u00e4nger muss keinen Tresorit-Account haben. Geteilte Dateien bleiben end-to-end verschl\u00fcsselt, bis der Empf\u00e4nger sie mit dem im Link enthaltenen Schl\u00fcssel entschl\u00fcsselt. Das gibt Ihnen deutlich mehr Kontrolle als bei Dropbox- oder Google-Drive-Links.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"gibt-es-alternativen-zu-diesen-drei-diensten\">Gibt es Alternativen zu diesen drei Diensten?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Sync.com aus Kanada bietet Zero-Knowledge-Verschl\u00fcsselung mit 5 GB Gratis-Speicher und ist besonders f\u00fcr nordamerikanische Nutzer beliebt. Internxt aus Spanien setzt auf Post-Quantum-Kryptographie und ist als Open-Source-L\u00f6sung f\u00fcr technisch versierte Nutzer interessant. Cryptomator ist kein Cloud-Dienst, sondern ein kostenloses Open-Source-Tool (aus Deutschland), das bestehende Cloud-Speicher wie Dropbox oder Google Drive mit clientseitiger Verschl\u00fcsselung nachr\u00fcstet, ohne den Anbieter zu wechseln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>pCloud, Proton Drive und Tresorit z\u00e4hlen 2026 zu den meistgesuchten L\u00f6sungen f\u00fcr sicheren Cloud-Speicher in \u00d6sterreich. Alle drei Dienste versprechen Datenschutz, unterscheiden sich aber fundamental: pCloud verschl\u00fcsselt standardm\u00e4\u00dfig serverseitig und\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":154,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-153","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-privacy"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=153"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153\/revisions\/155"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/154"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shattered.io\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}