{"id":421,"date":"2026-07-05T16:44:33","date_gmt":"2026-07-05T16:44:33","guid":{"rendered":"https:\/\/shattered.io\/de\/retroarch-einrichten\/"},"modified":"2026-07-05T16:48:30","modified_gmt":"2026-07-05T16:48:30","slug":"retroarch-einrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shattered.io\/de\/retroarch-einrichten\/","title":{"rendered":"RetroArch einrichten: 100+ Cores, 12 Schritte [2026]"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein einziges Programm f\u00fcr NES, SNES, Nintendo 64, Game Boy, PlayStation 1, Sega Genesis, Arcade-Automaten und \u00fcber 100 weitere Systeme: Genau das ist <strong>RetroArch<\/strong>. Statt f\u00fcr jede Konsole einen eigenen Emulator zu installieren, zu konfigurieren und zu pflegen, b\u00fcndelt RetroArch alles unter einer Oberfl\u00e4che \u2013 mit einheitlicher Steuerung, gemeinsamen Speicherst\u00e4nden und zentraler Konfiguration. Wer <strong>RetroArch einrichten<\/strong> will, steht anfangs allerdings vor einer steilen Lernkurve: Cores, BIOS-Dateien, Verzeichnisse, Shader und Hotkeys wirken auf den ersten Blick einsch\u00fcchternd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Anleitung f\u00fchrt Sie Schritt f\u00fcr Schritt durch die komplette Einrichtung \u2013 von der Installation \u00fcber die ersten Cores bis zum ersten laufenden Spiel. Wir arbeiten mit der aktuellen stabilen Version <strong>RetroArch 1.22.2<\/strong> (ver\u00f6ffentlicht im November 2025) und decken Windows, Linux, macOS, das Steam Deck und Android ab. Am Ende haben Sie ein funktionierendes Retro-Setup, das von der 8-Bit-\u00c4ra bis zur ersten 3D-Generation reicht. Planen Sie f\u00fcr die Grundeinrichtung rund 30 Minuten ein. Stand: 5. Juli 2026.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-ist-retroarch-frontend-statt-emulator\">Was ist RetroArch? Frontend statt Emulator<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wichtigste Punkt vorab, weil er fast jedes sp\u00e4tere Problem erkl\u00e4rt: <strong>RetroArch ist kein Emulator<\/strong>, sondern ein Frontend. Es ist die Referenz-Implementierung der sogenannten <strong>libretro-API<\/strong> und l\u00e4dt die eigentlichen Emulatoren als austauschbare Module \u2013 die <strong>Cores<\/strong>. RetroArch selbst k\u00fcmmert sich um Eingabe, Bild, Ton, Speicherst\u00e4nde, Men\u00fc und Netzwerk; ein Core emuliert dagegen genau eine Maschine. Das Prinzip lautet: einmal konfigurieren, \u00fcberall nutzen. Ihre Tastenbelegung, Ihre Shader und Ihre Hotkeys gelten dann system\u00fcbergreifend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Technisch sind Cores dynamische Bibliotheken: unter Windows <code>.dll<\/code>, unter Linux und Android <code>.so<\/code>, unter macOS <code>.dylib<\/code>. Sie werden nicht separat heruntergeladen, sondern bequem \u00fcber den integrierten Core-Downloader installiert. RetroArch stellt <strong>\u00fcber 100 aktive libretro-Cores<\/strong> bereit, die zusammen weit mehr als 100 Systeme abdecken \u2013 von den Heimcomputern und Konsolen der 1970er-Jahre bis zu PlayStation 1, PSP, Dreamcast und Arcade-Hardware. Entwickelt wird das Projekt vom Team Libretro und steht unter der <strong>GPLv3<\/strong>-Lizenz, ist also vollst\u00e4ndig kostenlos und quelloffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum lohnt sich der Aufwand gegen\u00fcber Einzel-Emulatoren? Erstens die Einheitlichkeit: Ein Controller-Profil funktioniert in jedem Core. Zweitens Funktionen, die Standalone-Emulatoren oft fehlen \u2013 etwa <strong>Run-Ahead<\/strong> zur Latenzsenkung, netzwerk\u00fcbergreifendes <strong>Netplay<\/strong>, systemweite Shader und <strong>RetroAchievements<\/strong>. Drittens die Portabilit\u00e4t: Dieselbe Konfiguration l\u00e4uft auf dem PC, auf dem <a href=\"\/de\/steam-machine-vs-steam-deck\/\">Steam Deck<\/a> und auf dem Smartphone. Wer lieber ein vorgefertigtes Rundum-Paket m\u00f6chte, findet in unserem Vergleich <a href=\"\/de\/emudeck-vs-batocera\/\">EmuDeck vs. Batocera<\/a> zwei Distributionen, die RetroArch bereits mitbringen \u2013 doch wer versteht, wie RetroArch selbst tickt, ist bei Problemen klar im Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"voraussetzungen-das-brauchen-sie\">Voraussetzungen: Das brauchen Sie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">RetroArch ist gen\u00fcgsam, aber nicht anspruchslos. 8- und 16-Bit-Systeme laufen auf praktisch jeder Hardware der letzten zehn Jahre fl\u00fcssig. Anspruchsvoll wird es erst bei N64, Sega Saturn, Dreamcast und PS1 mit hoher interner Aufl\u00f6sung. F\u00fcr den Bildtreiber gilt: Wer moderne Shader (das slang-Format) nutzen m\u00f6chte, braucht <strong>Vulkan<\/strong> oder GLCore \u2013 der alte GL-Treiber reicht daf\u00fcr nicht. Die folgende Tabelle fasst die Voraussetzungen zusammen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Komponente<\/th><th>Minimum<\/th><th>Empfohlen<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Software<\/td><td>RetroArch 1.22.2 (November 2025)<\/td><td>Immer aktuelle Stable-Version<\/td><\/tr><tr><td>Betriebssystem<\/td><td>Windows 10, Ubuntu 22.04, macOS 12, Android 8<\/td><td>Windows 11, aktuelle Linux-Distribution, SteamOS<\/td><\/tr><tr><td>Prozessor<\/td><td>Dual-Core x86-64 \/ ARM<\/td><td>Quad-Core (f\u00fcr N64, Saturn, PS1-Upscaling)<\/td><\/tr><tr><td>Arbeitsspeicher<\/td><td>2 GB RAM<\/td><td>4 GB RAM oder mehr<\/td><\/tr><tr><td>Grafik<\/td><td>OpenGL 3.0<\/td><td>Vulkan-f\u00e4hige GPU (f\u00fcr slang-Shader)<\/td><\/tr><tr><td>Speicherplatz<\/td><td>300 MB (Programm) + ROMs<\/td><td>SSD, plus Platz f\u00fcr BIOS\/Thumbnails<\/td><\/tr><tr><td>Eingabe<\/td><td>Tastatur<\/td><td>Xbox-, PlayStation- oder 8BitDo-Controller<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-block-table__caption\">Systemvoraussetzungen f\u00fcr RetroArch 1.22.2. Cartridge-Systeme laufen bereits am unteren Ende, CD- und 3D-Systeme profitieren von der empfohlenen Konfiguration.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtlich brauchen Sie au\u00dferdem drei Dinge im Klaren: RetroArch selbst ist legal, <strong>ROMs und BIOS-Dateien sind es nur, wenn sie aus Ihrem eigenen Besitz stammen<\/strong>. Dumps von eigener Hardware und eigenen Datentr\u00e4gern sind der saubere Weg; dazu am Ende dieser Anleitung mehr. F\u00fcr die Praxis hei\u00dft das: Legen Sie sich vorab einen zentralen Ordner an, in dem sp\u00e4ter ROMs, BIOS-Dateien und Speicherst\u00e4nde getrennt liegen. Ein Beispiel-Layout: <code>~\/RetroArch-Games\/roms\/<\/code>, <code>~\/RetroArch-Games\/bios\/<\/code> und darunter je System einen Unterordner (etwa <code>snes\/<\/code>, <code>psx\/<\/code>, <code>n64\/<\/code>). Diese Struktur zahlt sich beim sp\u00e4teren Scannen aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Wort zur Eingabe: Prinzipiell reicht die Tastatur, doch Retro-Spiele f\u00fchlen sich am Gamepad deutlich besser an. RetroArch erkennt Xbox-, PlayStation- und Switch-Pro-Controller ebenso wie die beliebten 8BitDo-Pads automatisch. Wer auf einem Handheld wie dem Steam Deck, einem <a href=\"\/de\/steamos-vs-windows-11-handheld-2026\/\">Windows-Handheld<\/a> oder einem Retro-Ger\u00e4t spielt, hat die Steuerung bereits fest verbaut. Planen Sie au\u00dferdem etwas Speicherplatz ein: Das Programm selbst ist mit rund 300 MB winzig, aber Thumbnails, Cores und vor allem CD-Spielesammlungen summieren sich schnell auf mehrere Gigabyte. Eine SSD ist kein Muss, beschleunigt aber das Scannen und Laden gro\u00dfer Bibliotheken merklich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-1-retroarch-installieren\">Schritt 1: RetroArch installieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beginnen wir mit der Installation. Laden Sie RetroArch grunds\u00e4tzlich nur von der offiziellen Quelle <a href=\"https:\/\/www.retroarch.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">retroarch.com<\/a> oder \u00fcber den paketverwalteten Weg Ihres Systems. Die folgenden Befehle installieren jeweils die aktuelle stabile Version \u00fcber den offiziellen Paketmanager.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code># Windows (PowerShell mit winget)\nwinget install Libretro.RetroArch\n\n# Linux &amp; Steam Deck (Flatpak von Flathub)\nflatpak install flathub org.libretro.RetroArch\n\n# macOS (Homebrew)\nbrew install --cask retroarch\n\n# Android: RetroArch aus dem Play Store oder als offizielle APK\n# von retroarch.com \u2013 niemals von einer beliebigen \"retroarch apk\"-Seite<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein h\u00e4ufiger Stolperstein: Die Flatpak-Anwendungs-ID lautet korrekt <code>org.libretro.RetroArch<\/code> \u2013 nicht <code>org.retroarch.RetroArch<\/code>, wie manche Anleitungen f\u00e4lschlich schreiben. Auf dem <strong>Steam Deck<\/strong> wechseln Sie zun\u00e4chst in den Desktop-Modus, installieren RetroArch \u00fcber den Discover-Store (oder den Flatpak-Befehl oben) und f\u00fcgen es anschlie\u00dfend \u00fcber \u201eZu Steam hinzuf\u00fcgen&#8221; wieder in den Game-Mode ein. Wer das Deck ohnehin komplett zum Emulations-Handheld ausbauen m\u00f6chte, sollte sich unseren Vergleich <a href=\"\/de\/bazzite-vs-steamos\/\">Bazzite vs. SteamOS<\/a> ansehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Starten Sie RetroArch nach der Installation einmal, damit alle Verzeichnisse angelegt werden. Optional stellen Sie die Sprache direkt um: <strong>Settings \u2192 User \u2192 Language \u2192 Deutsch<\/strong>. In dieser Anleitung nennen wir Men\u00fcpfade in der englischen Standardbenennung, weil viele Community-Guides und Fehlermeldungen sich darauf beziehen \u2013 die deutschen \u00dcbersetzungen sind aber selbsterkl\u00e4rend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-2-die-verzeichnisstruktur-verstehen\">Schritt 2: Die Verzeichnisstruktur verstehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor Sie irgendein Spiel anfassen, sollten Sie wissen, wo RetroArch was ablegt. Die Ordnerstruktur ist auf allen Plattformen identisch aufgebaut, nur der Basispfad unterscheidet sich. Unter Windows liegt sie im Installationsordner bzw. unter <code>%APPDATA%\\RetroArch\\<\/code>, bei der Flatpak-Installation unter <code>~\/.var\/app\/org.libretro.RetroArch\/config\/retroarch\/<\/code> und unter Android unter <code>\/storage\/emulated\/0\/RetroArch\/<\/code>. Die folgende Tabelle erkl\u00e4rt, welcher Ordner wof\u00fcr zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Verzeichnis<\/th><th>Inhalt<\/th><th>Wichtige Dateiendung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><code>cores\/<\/code><\/td><td>Installierte libretro-Cores (die Emulatoren)<\/td><td>.dll \/ .so \/ .dylib<\/td><\/tr><tr><td><code>system\/<\/code><\/td><td>BIOS-Dateien und Firmware<\/td><td>.bin \/ .pce \/ .zip<\/td><\/tr><tr><td><code>saves\/<\/code><\/td><td>In-Game-Speicherst\u00e4nde (Batterie-Saves)<\/td><td>.srm<\/td><\/tr><tr><td><code>states\/<\/code><\/td><td>Save States (Sofort-Speicherpunkte)<\/td><td>.state<\/td><\/tr><tr><td><code>playlists\/<\/code><\/td><td>Gescannte Spiellisten pro System<\/td><td>.lpl<\/td><\/tr><tr><td><code>config\/<\/code><\/td><td>Globale und Core-\/Spiel-spezifische Overrides<\/td><td>.cfg \/ .opt<\/td><\/tr><tr><td><code>thumbnails\/<\/code><\/td><td>Boxarts, Titelbilder, Screenshots<\/td><td>.png<\/td><\/tr><tr><td><code>shaders\/<\/code><\/td><td>Shader-Presets und -Ketten<\/td><td>.slangp \/ .glslp<\/td><\/tr><tr><td><code>autoconfig\/<\/code><\/td><td>Automatische Controller-Profile<\/td><td>.cfg<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-block-table__caption\">Die zentrale Konfigurationsdatei hei\u00dft <code>retroarch.cfg<\/code> und liegt im Konfigurationsstamm. Wer sie versteht, kann RetroArch auch ohne Men\u00fc feinjustieren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wichtigste Unterschied f\u00fcr Einsteiger: <code>saves\/<\/code> enth\u00e4lt die klassischen Speicherst\u00e4nde, die das Spiel selbst schreibt (etwa der Batterie-Save in einem Zelda-Modul), w\u00e4hrend <code>states\/<\/code> die Save States speichert \u2013 komplette Momentaufnahmen des Arbeitsspeichers, die Sie jederzeit per Hotkey anlegen und laden. Beide sind unabh\u00e4ngig voneinander. Und ganz zentral: <code>system\/<\/code> ist der Ordner, in den sp\u00e4ter alle BIOS-Dateien wandern. Merken Sie sich diesen Pfad \u2013 ein falsch abgelegtes oder falsch benanntes BIOS ist die mit Abstand h\u00e4ufigste Fehlerquelle bei der ersten Einrichtung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-3-verzeichnisse-in-retroarch-konfigurieren\">Schritt 3: Verzeichnisse in RetroArch konfigurieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt teilen Sie RetroArch mit, wo Ihre Dateien liegen. Das ist der Schritt, den viele \u00fcberspringen \u2013 und dann in Schritt 6 an leeren Playlists und \u201eBIOS not found&#8221;-Meldungen scheitern. \u00d6ffnen Sie <strong>Settings \u2192 Directory<\/strong>. Hier setzen Sie mindestens zwei Pfade sauber:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>System\/BIOS<\/strong>: Zeigt auf Ihren zentralen <code>bios\/<\/code>-Ordner (oder Sie belassen es beim internen <code>system\/<\/code>).<\/li><li><strong>File Browser<\/strong> bzw. das ROM-Startverzeichnis: Zeigt auf Ihren <code>roms\/<\/code>-Ordner, damit Sie beim Laden von Spielen nicht jedes Mal durch das gesamte Dateisystem klicken m\u00fcssen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfen Sie den gesetzten System-Pfad anschlie\u00dfend unter <strong>Settings \u2192 Directory \u2192 System\/BIOS<\/strong> noch einmal gegen. Ein solide gesetzter Systemordner erspart Ihnen sp\u00e4ter den Gro\u00dfteil aller \u201efile not found&#8221;- und \u201eBIOS missing&#8221;-Fehler. Best\u00e4tigen Sie au\u00dferdem unter <strong>Settings \u2192 Configuration<\/strong>, dass die Option <em>Save Configuration on Exit<\/em> aktiviert ist \u2013 sonst gehen Ihre Einstellungen beim n\u00e4chsten Start verloren. Wer lieber direkt in der Konfigurationsdatei arbeitet, findet die relevanten Schl\u00fcssel in <code>retroarch.cfg<\/code>:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code># Auszug aus retroarch.cfg \u2013 Pfade anpassen\nsystem_directory = \"~\/RetroArch-Games\/bios\"\nrgui_browser_directory = \"~\/RetroArch-Games\/roms\"\nsavefile_directory = \"~\/RetroArch-Games\/saves\"\nsavestate_directory = \"~\/RetroArch-Games\/states\"\nconfig_save_on_exit = \"true\"<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tipp: \u00c4ndern Sie <code>retroarch.cfg<\/code> nur bei geschlossenem RetroArch. L\u00e4uft das Programm, \u00fcberschreibt es die Datei beim Beenden und Ihre manuellen \u00c4nderungen sind verloren. Das ist einer der klassischen Anf\u00e4ngerfehler.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-4-cores-installieren-die-emulatoren-laden\">Schritt 4: Cores installieren \u2013 die Emulatoren laden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt laden Sie die eigentlichen Emulatoren. \u00d6ffnen Sie <strong>Online Updater \u2192 Core Downloader<\/strong>. Sie sehen eine lange, alphabetisch nach System sortierte Liste. Jeder Core ist eine kleine Bibliothek von meist unter 20 MB und in Sekunden geladen. Nach dem Download taucht er automatisch im Men\u00fc <strong>Load Core<\/strong> und im Playlist-Scanner auf; RetroArch legt die Datei selbstst\u00e4ndig im <code>cores\/<\/code>-Verzeichnis ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ein System gibt es oft mehrere Cores \u2013 einen genauen, aber hardwarehungrigen und einen leichten, schnellen. Welchen Sie w\u00e4hlen, h\u00e4ngt von Ihrer Hardware ab. Die folgende Tabelle listet die <strong>2025\/2026 etablierten Empfehlungen<\/strong>. Achtung: Im Netz kursieren viele veraltete oder schlicht falsche Core-Namen. \u201eKega Fusion&#8221; und \u201eePSXe&#8221; etwa sind eigenst\u00e4ndige Emulatoren und in RetroArch gar nicht als Core verf\u00fcgbar; f\u00fcr den Game Boy Advance ist heute <strong>mGBA<\/strong> Standard, nicht das \u00e4ltere VBA.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>System<\/th><th>Empfohlener Core<\/th><th>Alternative \/ Hinweis<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>NES \/ Famicom<\/td><td>Mesen<\/td><td>FCEUmm oder Nestopia UE (leichter)<\/td><\/tr><tr><td>SNES \/ Super Famicom<\/td><td>Snes9x<\/td><td>bsnes \/ Mesen-S (sehr genau, mehr CPU)<\/td><\/tr><tr><td>Nintendo 64<\/td><td>Mupen64Plus-Next<\/td><td>ParaLLEl N64 (genauere Grafik)<\/td><\/tr><tr><td>Game Boy \/ GBC<\/td><td>Gambatte<\/td><td>SameBoy (genauere Emulation)<\/td><\/tr><tr><td>Game Boy Advance<\/td><td>mGBA<\/td><td>Nicht das veraltete VBA Next verwenden<\/td><\/tr><tr><td>Nintendo DS<\/td><td>melonDS<\/td><td>DeSmuME (leichter, weniger genau)<\/td><\/tr><tr><td>PlayStation 1<\/td><td>Beetle PSX HW<\/td><td>SwanStation \/ PCSX ReARMed (leicht, z. B. Deck)<\/td><\/tr><tr><td>Sega Genesis \/ Mega Drive<\/td><td>Genesis Plus GX<\/td><td>Deckt auch Master System &amp; Game Gear ab<\/td><\/tr><tr><td>Sega Saturn<\/td><td>Beetle Saturn<\/td><td>YabaSanshiro (leistungsschonender)<\/td><\/tr><tr><td>Sega Dreamcast<\/td><td>Flycast<\/td><td>Ben\u00f6tigt BIOS (siehe Schritt 5)<\/td><\/tr><tr><td>Sony PSP<\/td><td>PPSSPP<\/td><td>Auch als Standalone sehr stark<\/td><\/tr><tr><td>PC Engine \/ TurboGrafx<\/td><td>Beetle PCE<\/td><td>CD-Version braucht syscard3.pce<\/td><\/tr><tr><td>Arcade \/ Neo Geo<\/td><td>FinalBurn Neo<\/td><td>MAME (gr\u00f6\u00dfere Abdeckung, ROM-Set-abh\u00e4ngig)<\/td><\/tr><tr><td>Atari 2600<\/td><td>Stella<\/td><td>\u2014<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-block-table__caption\">Empfohlene libretro-Cores f\u00fcr RetroArch 1.22.2 (Stand 2025\/2026). Auf schwacher Hardware wie \u00e4lteren Handhelds w\u00e4hlen Sie die jeweils leichtere Alternative.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Installieren Sie zun\u00e4chst nur die Cores f\u00fcr die Systeme, die Sie tats\u00e4chlich spielen wollen. Sie k\u00f6nnen jederzeit \u00fcber den <a href=\"https:\/\/docs.libretro.com\/guides\/download-cores\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Core Downloader<\/a> nachr\u00fcsten. Eine vollst\u00e4ndige, offiziell gepflegte \u00dcbersicht aller Cores samt Kompatibilit\u00e4t finden Sie in der Dokumentation unter <a href=\"https:\/\/docs.libretro.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">docs.libretro.com<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder Core bringt eigene Optionen mit, die Sie nach dem Laden eines Spiels unter <strong>Quick Menu \u2192 Core Options<\/strong> erreichen. Dort stellen Sie zum Beispiel bei Beetle PSX die interne Aufl\u00f6sung von nativ auf das Vier- oder Achtfache, aktivieren bei Genesis Plus GX den passenden Regionalmodus oder schalten bei mGBA die Frame-Mischung f\u00fcr authentischere Transparenzeffekte. Diese Optionen lassen sich als Core- oder Spiel-Override sichern, ohne die globale Konfiguration zu ber\u00fchren. Ein guter Startpunkt ist, die Cores zun\u00e4chst mit den Standardwerten laufen zu lassen und erst nachzujustieren, wenn ein konkretes Spiel es erfordert \u2013 so vermeiden Sie, dass eine \u00fcbereifrige Einstellung die Leistung unn\u00f6tig in die Knie zwingt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-5-bios-dateien-richtig-ablegen\">Schritt 5: BIOS-Dateien richtig ablegen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier scheitern die meisten Einrichtungen. Cartridge-Systeme wie NES, SNES, N64, Game Boy und Mega Drive brauchen <strong>kein BIOS<\/strong> \u2013 die Module enthielten alles, was die Konsole zum Start brauchte. CD-basierte und einige komplexere Systeme ben\u00f6tigen dagegen zwingend die originale Firmware. Diese Dateien m\u00fcssen exakt richtig benannt sein und direkt im <code>system\/<\/code>-Ordner liegen \u2013 unter Linux ist die Gro\u00df- und Kleinschreibung entscheidend. Die folgende Tabelle nennt die exakten Dateinamen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>System<\/th><th>Ben\u00f6tigte BIOS-Datei(en)<\/th><th>Core<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>PlayStation 1 (JP)<\/td><td><code>scph5500.bin<\/code><\/td><td>Beetle PSX \/ SwanStation<\/td><\/tr><tr><td>PlayStation 1 (US)<\/td><td><code>scph5501.bin<\/code><\/td><td>Beetle PSX \/ SwanStation<\/td><\/tr><tr><td>PlayStation 1 (EU)<\/td><td><code>scph5502.bin<\/code><\/td><td>Beetle PSX \/ SwanStation<\/td><\/tr><tr><td>Sega Dreamcast<\/td><td><code>dc_boot.bin<\/code> + <code>dc_flash.bin<\/code><\/td><td>Flycast (beide n\u00f6tig)<\/td><\/tr><tr><td>Sega Saturn (JP)<\/td><td><code>sega_101.bin<\/code><\/td><td>Beetle Saturn<\/td><\/tr><tr><td>Sega Saturn (US\/EU)<\/td><td><code>mpr-17933.bin<\/code><\/td><td>Beetle Saturn<\/td><\/tr><tr><td>Sega Mega CD (EU\/US\/JP)<\/td><td><code>bios_CD_E.bin<\/code> \/ <code>_U<\/code> \/ <code>_J<\/code><\/td><td>Genesis Plus GX<\/td><\/tr><tr><td>PC Engine CD<\/td><td><code>syscard3.pce<\/code><\/td><td>Beetle PCE<\/td><\/tr><tr><td>Neo Geo<\/td><td><code>neogeo.zip<\/code><\/td><td>FinalBurn Neo<\/td><\/tr><tr><td>Game Boy Advance (optional)<\/td><td><code>gba_bios.bin<\/code><\/td><td>mGBA (verbessert Boot-Logo)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-block-table__caption\">Exakte BIOS-Dateinamen f\u00fcr RetroArch. Alle Dateien geh\u00f6ren direkt in den <code>system\/<\/code>-Ordner. Vollst\u00e4ndige Namen samt MD5-Pr\u00fcfsummen liefert die <a href=\"https:\/\/docs.libretro.com\/library\/bios\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offizielle BIOS-Liste<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfen Sie im Zweifel die <strong>MD5-Pr\u00fcfsumme<\/strong> Ihrer BIOS-Datei gegen die offizielle <a href=\"https:\/\/docs.libretro.com\/library\/bios\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Libretro-BIOS-Datenbank<\/a>. Eine falsche oder besch\u00e4digte Datei f\u00fchrt zu genau denselben Symptomen wie eine fehlende \u2013 schwarzer Bildschirm, sofortiger Absturz oder eine \u201eBIOS not found&#8221;-Meldung. Wenn ein Spiel nicht startet, ist der erste Blick immer der in den <code>system\/<\/code>-Ordner und auf den exakten Dateinamen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei praktische Hinweise noch. Erstens erwarten manche Cores die BIOS-Dateien nicht direkt in <code>system\/<\/code>, sondern in einem Unterordner \u2013 Flycast etwa sucht die Dreamcast-Firmware wahlweise in <code>system\/dc\/<\/code>. Bleiben Sie zun\u00e4chst bei der flachen Ablage direkt in <code>system\/<\/code>; nur wenn das Log ausdr\u00fccklich einen Unterordner nennt, legen Sie diesen an. Zweitens verr\u00e4t die eingebaute Funktion <strong>Information \u2192 System Information \u2192 Core<\/strong>, welche BIOS-Dateien der gerade geladene Core erwartet und ob RetroArch sie gefunden hat. Ein gr\u00fcnes \u201epresent&#8221; bedeutet: alles korrekt abgelegt. So sparen Sie sich das Raten, ob eine Datei fehlt oder nur falsch benannt ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-6-roms-hinzufuegen-und-playlists-erstellen\">Schritt 6: ROMs hinzuf\u00fcgen und Playlists erstellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit RetroArch Ihre Spiele in sch\u00f6nen, nach System sortierten Listen mit Boxarts anzeigt, nutzen Sie den Scanner. W\u00e4hlen Sie im Hauptmen\u00fc <strong>Import Content \u2192 Scan Directory<\/strong> und zeigen Sie auf Ihren ROM-Ordner. RetroArch gleicht jede Datei gegen eine interne Datenbank ab, erkennt das System und legt eine Playlist (<code>.lpl<\/code>) an. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Sie \u00fcber <strong>Online Updater \u2192 Thumbnails Updater<\/strong> die passenden Titelbilder nachladen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein entscheidender Punkt bei CD-Spielen: Laden und scannen Sie <strong>niemals die <code>.bin<\/code>-Datei direkt<\/strong>. Ein PlayStation- oder Sega-CD-Spiel besteht aus einer Datenspur plus einer Beschreibungsdatei. Verwenden Sie die <code>.cue<\/code>-Datei (die auf die <code>.bin<\/code> verweist) oder \u2013 besser \u2013 die komprimierte <code>.chd<\/code>-Datei. Das <strong>CHD-Format<\/strong> fasst Datenspuren und Beschreibung in einer einzigen, deutlich kleineren Datei zusammen und ist der De-facto-Standard f\u00fcr CD-basierte Sammlungen. Umwandeln l\u00e4sst sich das Ganze mit dem Werkzeug <code>chdman<\/code> aus dem MAME-Projekt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code># .cue\/.bin in das platzsparende .chd-Format umwandeln\nchdman createcd -i \"Spiel.cue\" -o \"Spiel.chd\"\n\n# Mehrere Spiele in einer Schleife (Linux\/macOS)\nfor f in *.cue; do\n  chdman createcd -i \"$f\" -o \"${f%.cue}.chd\"\ndone<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bleibt eine Playlist nach dem Scan leer, liegt es fast immer an einem falschen Ordner oder an ROMs, die die interne Datenbank nicht kennt (etwa Homebrew oder Hacks). Solche Titel laden Sie manuell \u00fcber <strong>Load Content<\/strong> und w\u00e4hlen den passenden Core von Hand. Bei Arcade-Systemen kommt eine weitere Falle hinzu: FinalBurn Neo und MAME erwarten ein exakt zum Core passendes <strong>ROM-Set<\/strong>. Ein Set f\u00fcr eine andere MAME-Version f\u00fchrt zu \u201eROM not supported&#8221;-Fehlern, selbst wenn der Dateiname stimmt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-7-controller-und-hotkeys-einrichten\">Schritt 7: Controller und Hotkeys einrichten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten g\u00e4ngigen Gamepads \u2013 Xbox, DualShock\/DualSense, Switch Pro, 8BitDo \u2013 erkennt RetroArch dank mitgelieferter Profile im <code>autoconfig\/<\/code>-Ordner automatisch. Schlie\u00dfen Sie den Controller an, bevor Sie RetroArch starten, dann ist er in der Regel sofort korrekt belegt. Falls nicht, konfigurieren Sie ihn manuell unter <strong>Settings \u2192 Input \u2192 Port 1 Controls<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der eigentliche Kniff sind die <strong>Hotkeys<\/strong>: systemweite Tastenkombinationen f\u00fcr Speichern, Laden, Men\u00fc und Beenden. Am Controller definieren Sie dazu einen sogenannten <em>Hotkey Enable<\/em>-Knopf (\u00fcblich ist die Select-Taste). Erst wenn Sie diesen gedr\u00fcckt halten, l\u00f6sen die Kombinationen aus \u2013 das verhindert, dass Sie mitten im Spiel versehentlich einen Save State laden. Die de-facto-Standardkombination zum Beenden ist <strong>Select + Start<\/strong>. Die folgende Tabelle zeigt die Standard-Hotkeys auf der Tastatur.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Funktion<\/th><th>Standard-Taste<\/th><th>Beschreibung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Men\u00fc \u00f6ffnen\/schlie\u00dfen<\/td><td>F1<\/td><td>Ruft das RetroArch-Overlay auf<\/td><\/tr><tr><td>Save State<\/td><td>F2<\/td><td>Speichert im aktuellen Slot<\/td><\/tr><tr><td>Load State<\/td><td>F4<\/td><td>L\u00e4dt den aktuellen Slot<\/td><\/tr><tr><td>Screenshot<\/td><td>F8<\/td><td>Speichert im screenshots-Ordner<\/td><\/tr><tr><td>Schnellvorlauf<\/td><td>Leertaste (halten)<\/td><td>Beschleunigt das Spiel<\/td><\/tr><tr><td>Pause<\/td><td>P<\/td><td>H\u00e4lt die Emulation an<\/td><\/tr><tr><td>Beenden<\/td><td>Esc<\/td><td>Schlie\u00dft RetroArch (Controller: Select+Start)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-block-table__caption\">Standard-Hotkeys in RetroArch. Alle Belegungen lassen sich unter Settings \u2192 Input \u2192 Hotkeys frei anpassen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem Steam Deck oder anderen Handhelds lohnt es sich, die Hotkeys bewusst auf Kombinationen zu legen, die Sie im Spiel nicht versehentlich treffen. Weisen Sie <em>Hotkey Enable<\/em> etwa der linken R\u00fcckseitentaste zu und legen Sie darauf die Save-\/Load-Kombinationen. So bleibt das Spielgef\u00fchl ungest\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-8-das-erste-spiel-starten\">Schritt 8: Das erste Spiel starten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt kommt der Moment der Wahrheit. Es gibt zwei Wege, ein Spiel zu starten. Der komfortable: Sie \u00f6ffnen die in Schritt 6 erzeugte Playlist, w\u00e4hlen ein Spiel und RetroArch startet es mit dem zugeordneten Core. Der manuelle, den Sie f\u00fcr nicht erkannte Titel brauchen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Load Core<\/strong> \u2192 gew\u00fcnschten Core ausw\u00e4hlen (z. B. \u201eNintendo &#8211; SNES \/ SFC (Snes9x)&#8221;).<\/li><li><strong>Load Content<\/strong> \u2192 zur ROM navigieren und \u00f6ffnen.<\/li><li>Das Spiel startet. \u00dcber F1 gelangen Sie ins Quick-Menu, um Optionen, Save States oder Shader anzupassen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L\u00e4uft alles korrekt, sehen Sie im Log eine Ausgabe wie diese. Aktivieren Sie die ausf\u00fchrliche Protokollierung bei Problemen unter <strong>Settings \u2192 Logging \u2192 Logging Verbosity<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>[INFO] [Core]: Loading dynamic library \"snes9x_libretro.so\"\n[INFO] [Content]: Loading content: \/home\/user\/roms\/snes\/Chrono Trigger.sfc\n[INFO] [Core]: Version of libretro API: 1\n[INFO] [Video]: Set video size to: 1280x896\n[INFO] [Audio]: Started synchronous audio driver.\n[INFO] [Content]: Content loading done.<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehen Sie stattdessen einen schwarzen Bildschirm oder einen sofortigen R\u00fcckwurf ins Men\u00fc, verr\u00e4t das Log die Ursache. Bei einem PS1-Spiel etwa sieht eine typische Fehlermeldung so aus \u2013 hier fehlt die BIOS-Datei aus Schritt 5:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>[INFO] [Content]: Loading content: \/home\/user\/roms\/psx\/FF7.chd\n[libretro ERROR] Could not load BIOS \"scph5501.bin\" from system directory.\n[ERROR] [Core]: Failed to load content.<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau dieser Log ist Ihr wichtigstes Werkzeug. Er nennt fast immer die konkret fehlende oder falsch benannte Datei. Statt zu raten, lesen Sie die Meldung und beheben genau das genannte Problem.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-9-latenz-senken-mit-run-ahead\">Schritt 9: Latenz senken mit Run-Ahead<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine der st\u00e4rksten RetroArch-Funktionen, die kaum ein Standalone-Emulator bietet: <strong>Run-Ahead<\/strong>. Es reduziert die Eingabeverz\u00f6gerung, indem RetroArch intern mehrere Frames vorausberechnet und beim Tastendruck sofort den passenden, bereits berechneten Zustand anzeigt. Das Ergebnis kann sich <em>reaktiver<\/em> anf\u00fchlen als die Original-Hardware, weil deren interne Verz\u00f6gerung mitkorrigiert wird. Besonders bei schnellen Jump-&#8216;n&#8217;-Runs, Beat-&#8217;em-ups und Shootern ist der Unterschied deutlich sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie aktivieren Run-Ahead unter <strong>Settings \u2192 Latency \u2192 Run-Ahead to Reduce Latency<\/strong>. Beginnen Sie mit einem Frame und erh\u00f6hen Sie nur, wenn n\u00f6tig. Aktivieren Sie zus\u00e4tzlich die zweite Instanz (<em>Second Instance<\/em>), damit Ton- und Audio-Probleme ausbleiben. In der <code>retroarch.cfg<\/code> sehen die Schl\u00fcssel so aus:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code># Run-Ahead in retroarch.cfg\nrun_ahead_enabled = \"true\"\nrun_ahead_frames = \"1\"\nrun_ahead_secondary_instance = \"true\"<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig: Run-Ahead kostet Rechenleistung, weil der Core faktisch mehrfach pro Frame l\u00e4uft. Auf schwacher Hardware wie einem \u00e4lteren Handheld sollten Sie es nur bei leichten 8-\/16-Bit-Cores nutzen und bei N64 oder PS1 vorsichtig testen. Eine ausf\u00fchrliche Erkl\u00e4rung samt Empfehlungen pro System liefert der <a href=\"https:\/\/docs.libretro.com\/guides\/runahead\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offizielle Run-Ahead-Leitfaden<\/a>. Wer maximale Reaktivit\u00e4t ohne Run-Ahead sucht, kombiniert stattdessen einen Vulkan-Treiber mit niedriger Frame-Delay-Einstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie viele Frames Sie vorausrechnen sollten, h\u00e4ngt vom Spiel ab. Ein Frame gleicht bereits die typische Verz\u00f6gerung eines flachen Men\u00fcs aus; zwei Frames f\u00fchlen sich bei vielen Titeln optimal an. Gehen Sie h\u00f6her, riskieren Sie Grafikfehler oder \u2013 bei Spielen, die selbst Eingaben puffern \u2013 ein \u201ezu fr\u00fch&#8221; reagierendes Bild. Ein praktischer Test: W\u00e4hlen Sie ein Spiel mit sofortiger Reaktion, etwa einen Plattformer, und erh\u00f6hen Sie die Frame-Zahl so lange, bis der Sprung sich direkt anf\u00fchlt, aber noch keine Artefakte auftreten. Die Einstellung l\u00e4sst sich pro Core als Override speichern, sodass ein flottes Pr\u00fcgelspiel mehr Vorausberechnung erh\u00e4lt als ein gem\u00fctliches Rollenspiel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-10-grafik-aufwerten-mit-shadern\">Schritt 10: Grafik aufwerten mit Shadern<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alte Spiele wurden f\u00fcr R\u00f6hrenfernseher entwickelt. Auf einem scharfen 4K-Panel wirken die harten Pixel oft steril. Genau hier setzen <strong>Shader<\/strong> an: Sie simulieren Scanlines, die Maske einer Bildr\u00f6hre oder die weiche Kantengl\u00e4ttung eines LCDs. RetroArch bringt eine gro\u00dfe Sammlung mit, die Sie unter <strong>Quick Menu \u2192 Shaders \u2192 Load Shader Preset<\/strong> laden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt zwei Shader-Formate. Die \u00e4lteren <strong>glsl<\/strong>-Shader laufen \u00fcberall, die moderneren, deutlich hochwertigeren <strong>slang<\/strong>-Shader ben\u00f6tigen jedoch zwingend den <strong>Vulkan-<\/strong> oder GLCore-Bildtreiber. Stellen Sie den Treiber daher zuerst unter <strong>Settings \u2192 Drivers \u2192 Video<\/strong> auf <code>vulkan<\/code> um und starten Sie RetroArch neu. Beliebte CRT-Presets sind <code>crt-royale<\/code> (sehr aufwendig), <code>crt-guest-advanced<\/code> (guter Kompromiss) und <code>crt-geom<\/code> (leicht, auch f\u00fcr Handhelds). F\u00fcr den Bildtreiber gen\u00fcgt in der Konfiguration ein Schl\u00fcssel:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code># Bildtreiber und Men\u00fc in retroarch.cfg\nvideo_driver = \"vulkan\"\nmenu_driver = \"ozone\"<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein h\u00e4ufiger Fehler: Sie laden einen slang-Shader, das Bild bleibt schwarz oder es erscheint eine Fehlermeldung. Ursache ist praktisch immer ein falscher Bildtreiber. Pr\u00fcfen Sie in dem Fall, ob Vulkan aktiv ist. Auf sehr schwacher Hardware verzichten Sie besser ganz auf aufwendige CRT-Shader und nutzen ein einfaches Scanline-Preset \u2013 die kosten kaum Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Einstellungen erg\u00e4nzen die Shader ideal. Unter <strong>Settings \u2192 Video \u2192 Scaling<\/strong> aktivieren Sie <em>Integer Scaling<\/em>: Dann skaliert RetroArch das Bild nur in ganzzahligen Vielfachen der Originalaufl\u00f6sung, wodurch alle Pixel exakt gleich gro\u00df bleiben und kein Flimmern entsteht. Und \u00fcber das <strong>Aspect Ratio<\/strong> w\u00e4hlen Sie zwischen dem originalen 4:3-Seitenverh\u00e4ltnis (authentisch) und einer bildschirmf\u00fcllenden Darstellung. Puristen bleiben bei 4:3, weil Retro-Spiele exakt daf\u00fcr gestaltet wurden. Haben Sie einen Shader gefunden, der Ihnen gef\u00e4llt, speichern Sie ihn \u00fcber <em>Save Shader Preset<\/em> global oder \u2013 feiner \u2013 als Core-Override, sodass etwa NES-Spiele eine andere CRT-Maske erhalten als ein GBA-Titel, dessen LCD ganz anders aussah.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-11-save-states-rewind-und-retroachievements\">Schritt 11: Save States, Rewind und RetroAchievements<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei Komfortfunktionen heben Retro-Gaming \u00fcber das Original hinaus. <strong>Save States<\/strong> speichern den kompletten Zustand jederzeit (Hotkey F2, Laden F4). <strong>Rewind<\/strong> spult die letzten Sekunden zur\u00fcck \u2013 ideal f\u00fcr knifflige Passagen. Und <strong>RetroAchievements<\/strong> bringt ein modernes Erfolgs-System \u00fcber den Dienst retroachievements.org in klassische Spiele. Alle drei aktivieren Sie im Men\u00fc oder direkt in der Konfiguration:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code># Rewind, Auto-Save-States und RetroAchievements\nrewind_enable = \"true\"\nrewind_buffer_size = \"20971520\"\nsavestate_auto_save = \"true\"\nsavestate_auto_load = \"true\"\ncheevos_enable = \"true\"\ncheevos_username = \"DEIN_BENUTZERNAME\"\ncheevos_hardcore_mode_enable = \"false\"<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beachten Sie zwei Dinge. Erstens kostet <strong>Rewind<\/strong> sp\u00fcrbar Leistung, weil RetroArch permanent Zwischenzust\u00e4nde puffert; auf schwacher Hardware lassen Sie es aus. Zweitens der <strong>Hardcore-Modus<\/strong> bei RetroAchievements: Ist er aktiv, sind Save States, Rewind und Cheats gesperrt \u2013 nur so z\u00e4hlen die Erfolge offiziell. F\u00fcr den entspannten Alltag lassen Sie ihn deaktiviert (wie oben). Die Einrichtung des Kontos erkl\u00e4rt der <a href=\"https:\/\/docs.libretro.com\/guides\/retroachievements\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offizielle RetroAchievements-Leitfaden<\/a>. <em>Auto Save\/Load State<\/em> wiederum sichert beim Beenden automatisch und l\u00e4dt beim n\u00e4chsten Start \u2013 praktisch, aber mit Vorsicht mit Rewind und manuellen Slots zu kombinieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schritt-12-netplay-online-multiplayer-einrichten\">Schritt 12: Netplay \u2013 Online-Multiplayer einrichten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Abschluss der Grundeinrichtung noch ein Highlight: <strong>Netplay<\/strong>. Damit spielen Sie klassische Zwei-Spieler-Titel \u2013 von Street Fighter II bis Mario Kart \u2013 online zusammen, ohne dass beide dieselbe ROM-Version manuell abgleichen m\u00fcssen. RetroArch nutzt ein Rollback-Modell und \u00fcbernimmt die Synchronisation. Host und Gast ben\u00f6tigen denselben Core und dieselbe ROM.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Host l\u00e4dt Spiel und Core, \u00f6ffnet dann <strong>Quick Menu \u2192 Netplay \u2192 Host<\/strong> und gibt bei Bedarf den ben\u00f6tigten Port (Standard 55435 TCP\/UDP) im Router frei. Der Gast findet offene Sitzungen komfortabel \u00fcber <strong>Main Menu \u2192 Netplay \u2192 Refresh Netplay Host List<\/strong> im \u00f6ffentlichen Lobby-Browser oder verbindet sich direkt per IP. Latenz ist hier der kritische Faktor: F\u00fcr ein fl\u00fcssiges Spiel sollten beide Seiten eine stabile Verbindung haben. Wer sich f\u00fcr die Zukunft von Spiele-Erhalt und Online-Betrieb interessiert, findet in unserem Bericht zu <a href=\"\/de\/stop-killing-games-eu-kommission-2026\/\">Stop Killing Games<\/a> den gr\u00f6\u00dferen Kontext.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Einstellungen entscheiden \u00fcber die Netplay-Erfahrung. Der Parameter <em>Input Latency Frames<\/em> puffert eingehende Eingaben und gl\u00e4ttet so kleine Verbindungsschwankungen \u2013 ein bis drei Frames sind ein guter Ausgangswert. Wer keinen Port freigeben kann oder m\u00f6chte, aktiviert einen <em>Relay-Server<\/em>, \u00fcber den beide Clients ihre Daten leiten; das erh\u00f6ht die Latenz etwas, umgeht aber restriktive Router und NAT-Konfigurationen. Wichtig bleibt in jedem Fall: Host und Gast m\u00fcssen exakt dieselbe ROM und denselben Core in derselben Version verwenden, sonst laufen die Emulationszust\u00e4nde auseinander und die Sitzung bricht ab. F\u00fcr lokale Partien im selben Netzwerk ist Netplay dagegen praktisch verz\u00f6gerungsfrei und eine hervorragende Erg\u00e4nzung zu einem Retro-Abend auf dem Sofa.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"bonus-retroarch-auf-dem-steam-deck-optimal-einrichten\">Bonus: RetroArch auf dem Steam Deck optimal einrichten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum ein Ger\u00e4t hat die Retro-Emulation so popul\u00e4r gemacht wie das Steam Deck. Es spielt praktisch alles bis PlayStation 1, PSP, Dreamcast und viele Nintendo-DS-Titel fl\u00fcssig \u2013 und passt in den Rucksack. Die Einrichtung weicht in einigen Punkten von der Desktop-Variante ab, weshalb dieser Abschnitt sie gesondert behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wechseln Sie zun\u00e4chst \u00fcber <strong>Power \u2192 Switch to Desktop<\/strong> in den Desktop-Modus. \u00d6ffnen Sie den Discover-Store und installieren Sie RetroArch (Flatpak <code>org.libretro.RetroArch<\/code>). Legen Sie Ihre ROMs und BIOS-Dateien am besten auf der microSD-Karte ab, etwa unter <code>\/run\/media\/deck\/<\/code>, und setzen Sie die Verzeichnisse wie in Schritt 3 beschrieben. Danach f\u00fcgen Sie RetroArch \u00fcber die Kontextfunktion \u201eAdd to Steam&#8221; der Bibliothek hinzu, sodass es im Game-Mode wie ein normales Spiel startet. Aktivieren Sie im Game-Mode ein passendes Controller-Layout, damit die Deck-Tasten korrekt auf die RetroArch-Hotkeys abgebildet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich die manuelle Einrichtung sparen m\u00f6chte, greift zu <strong>EmuDeck<\/strong>: Das Skript installiert RetroArch samt einer sauberen Ordnerstruktur (<code>~\/Emulation\/roms<\/code> und <code>~\/Emulation\/bios<\/code>) automatisch und richtet die g\u00e4ngigen Cores vor. RetroArch bleibt dabei das Herzst\u00fcck im Hintergrund \u2013 Sie profitieren also weiterhin von allem, was Sie in dieser Anleitung gelernt haben. Einen ausf\u00fchrlichen Vergleich der beiden gro\u00dfen Komplettl\u00f6sungen liefert unser Artikel <a href=\"\/de\/emudeck-vs-batocera\/\">EmuDeck vs. Batocera<\/a>. F\u00fcr maximale Bildqualit\u00e4t auf dem 7-Zoll-Display des Decks empfiehlt sich ein leichter CRT-Shader wie <code>crt-guest-advanced<\/code> plus die Option <em>Integer Scaling<\/em>, damit die Pixel gleichm\u00e4\u00dfig skaliert werden. Achten Sie zugleich auf den Akku: Aufwendige Shader, Run-Ahead und Rewind erh\u00f6hen die Last sp\u00fcrbar und verk\u00fcrzen die Laufzeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch auf <strong>Android<\/strong> l\u00e4uft RetroArch hervorragend \u2013 ideal f\u00fcr ein altes Tablet oder ein Retro-Handheld mit Android. Installieren Sie die App aus dem Play Store oder als offizielle APK von retroarch.com. Die Ordnerstruktur liegt hier unter <code>\/storage\/emulated\/0\/RetroArch\/<\/code>; erteilen Sie der App die n\u00f6tigen Speicherberechtigungen, sonst findet der Scanner Ihre ROMs nicht. Der Rest \u2013 Cores, BIOS, Hotkeys \u2013 funktioniert exakt wie auf dem Desktop, weil die Konfiguration plattform\u00fcbergreifend identisch ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"haeufige-fehler-und-ihre-loesungen\">H\u00e4ufige Fehler und ihre L\u00f6sungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die allermeisten RetroArch-Probleme lassen sich auf eine Handvoll Ursachen zur\u00fcckf\u00fchren. Diese Tabelle ist Ihr Nachschlagewerk, wenn etwas nicht l\u00e4uft. In fast allen F\u00e4llen liefert das Log (Logging Verbosity aktivieren) den entscheidenden Hinweis.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Symptom<\/th><th>Wahrscheinliche Ursache<\/th><th>L\u00f6sung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Schwarzer Bildschirm beim Start<\/td><td>Falscher Core oder fehlendes BIOS<\/td><td>Log pr\u00fcfen, passenden Core laden, BIOS erg\u00e4nzen<\/td><\/tr><tr><td>\u201eBIOS not found&#8221;<\/td><td>Dateiname falsch \/ Gro\u00df-Kleinschreibung<\/td><td>Exakten Namen in <code>system\/<\/code> pr\u00fcfen (siehe Schritt 5)<\/td><\/tr><tr><td>CD-Spiel l\u00e4dt nicht<\/td><td><code>.bin<\/code> statt <code>.cue<\/code>\/<code>.chd<\/code> geladen<\/td><td>Immer die .cue- oder .chd-Datei laden<\/td><\/tr><tr><td>Controller reagiert nicht<\/td><td>Autoconfig-Profil fehlt<\/td><td>Vor dem Start anschlie\u00dfen oder manuell binden<\/td><\/tr><tr><td>Kein Ton \/ Knacken \/ Stottern<\/td><td>Audio-Latenz zu niedrig, Run-Ahead ohne 2. Instanz<\/td><td>Audio-Latenz erh\u00f6hen, Second Instance aktivieren<\/td><\/tr><tr><td>Shader zeigt schwarzes Bild<\/td><td>slang-Shader ohne Vulkan\/GLCore<\/td><td>Bildtreiber auf <code>vulkan<\/code> stellen, neu starten<\/td><\/tr><tr><td>Playlist bleibt nach Scan leer<\/td><td>Falscher Ordner oder unbekannte ROM<\/td><td>Ordner pr\u00fcfen, Titel manuell \u00fcber Load Content laden<\/td><\/tr><tr><td>Arcade: \u201eROM not supported&#8221;<\/td><td>Falsches ROM-Set f\u00fcr FBNeo\/MAME-Version<\/td><td>ROM-Set passend zur Core-Version verwenden<\/td><\/tr><tr><td>Einstellungen verschwinden<\/td><td>Override \u00fcberschreibt Global-Config<\/td><td>Core-\/Spiel-Override pr\u00fcfen und ggf. l\u00f6schen<\/td><\/tr><tr><td>RetroAchievements loggt nicht ein<\/td><td>Falsche Zugangsdaten \/ Hardcore-Konflikt<\/td><td>Benutzername\/Passwort pr\u00fcfen, Konto verifizieren<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-block-table__caption\">Zehn der h\u00e4ufigsten RetroArch-Probleme und ihre Behebung. Wenn ein Spiel nicht startet, ist der erste Blick immer der ins ausf\u00fchrliche Log.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"die-fuenf-haeufigsten-anfaengerfehler\">Die f\u00fcnf h\u00e4ufigsten Anf\u00e4ngerfehler<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>BIOS falsch benannt oder am falschen Ort:<\/strong> Die Dateien m\u00fcssen exakt hei\u00dfen wie in Schritt 5 und direkt in <code>system\/<\/code> liegen.<\/li><li><strong>Falscher Core f\u00fcr das System:<\/strong> Ein SNES-Core startet keine PS1-ROM. Ein Blick auf die Core-Zuordnung gen\u00fcgt.<\/li><li><strong>Die <code>.bin<\/code> statt der <code>.cue<\/code>\/<code>.chd<\/code> geladen:<\/strong> Der klassische CD-Fehler.<\/li><li><strong>Falsches Arcade-ROM-Set:<\/strong> FBNeo und MAME sind extrem versionsabh\u00e4ngig.<\/li><li><strong>Override \u00fcberschreibt die globale Konfiguration:<\/strong> Eine versehentlich gespeicherte Core- oder Spiel-Override setzt Ihre globalen Einstellungen au\u00dfer Kraft.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"profi-tipps-fuer-fortgeschrittene\">Profi-Tipps f\u00fcr Fortgeschrittene<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sitzt die Grundeinrichtung, holen diese Kniffe deutlich mehr aus RetroArch heraus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Per-Core- und Per-Game-Overrides:<\/strong> Speichern Sie \u00fcber <em>Quick Menu \u2192 Overrides<\/em> Einstellungen gezielt f\u00fcr einen einzelnen Core oder ein einzelnes Spiel \u2013 etwa einen speziellen Shader nur f\u00fcr N64. Die globale Konfiguration bleibt unber\u00fchrt.<\/li><li><strong>CHD zur Platzersparnis:<\/strong> Konvertieren Sie ganze CD-Sammlungen mit <code>chdman<\/code>. Das spart oft 30 bis 40 Prozent Speicher und vereinfacht die Verwaltung auf einen Blick.<\/li><li><strong>Vulkan konsequent nutzen:<\/strong> Der Vulkan-Treiber liefert die besten slang-Shader und oft niedrigere Latenz als der alte GL-Treiber.<\/li><li><strong>AI Service:<\/strong> RetroArch kann japanische Bildschirmtexte per \u00dcbersetzungsdienst on-the-fly \u00fcbersetzen \u2013 n\u00fctzlich f\u00fcr nie lokalisierte Importtitel.<\/li><li><strong>Cheats:<\/strong> \u00dcber die integrierte Cheat-Datenbank (<code>.cht<\/code>-Dateien) aktivieren Sie klassische Codes ohne externe Tools.<\/li><li><strong>Cloud-Sync der Saves:<\/strong> Legen Sie <code>saves\/<\/code> und <code>states\/<\/code> in einen synchronisierten Ordner, um nahtlos zwischen PC und Handheld zu wechseln.<\/li><li><strong>Steam Deck im Game-Mode:<\/strong> F\u00fcgen Sie RetroArch als Nicht-Steam-Spiel hinzu und legen Sie ein Controller-Layout an \u2013 dann startet Ihr Retro-Setup wie jedes andere Deck-Spiel. Mehr zur Handheld-Landschaft in unserem Vergleich <a href=\"\/de\/steamos-vs-windows-11-handheld-2026\/\">SteamOS vs. Windows 11<\/a>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Feinschliff lohnt au\u00dferdem ein Blick auf das offizielle <a href=\"https:\/\/github.com\/libretro\/RetroArch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RetroArch-Repository auf GitHub<\/a>, wo neue Cores und Funktionen zuerst auftauchen, sowie auf die Projektseite <a href=\"https:\/\/www.libretro.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">libretro.com<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"ist-retroarch-legal-was-sie-ueber-roms-und-bios-wissen-muessen\">Ist RetroArch legal? Was Sie \u00fcber ROMs und BIOS wissen m\u00fcssen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Frage stellen sich zu Recht viele Einsteiger. Die klare Antwort: <strong>RetroArch selbst ist zu 100 Prozent legal.<\/strong> Es ist quelloffene Software unter GPLv3 und enth\u00e4lt weder Emulator-Kerncode fremder Firmen noch irgendwelche urheberrechtlich gesch\u00fctzten BIOS- oder Spieldaten. Der Download und die Nutzung des Programms sind v\u00f6llig unproblematisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die rechtliche Grauzone beginnt bei den Inhalten. <strong>BIOS-Dateien und ROMs sind urheberrechtlich gesch\u00fctzt<\/strong> und geh\u00f6ren den jeweiligen Herstellern. Legal sind sie nur, wenn Sie sie aus Ihrem eigenen Besitz erzeugen \u2013 also von einer Konsole und einem Datentr\u00e4ger, die Ihnen geh\u00f6ren, selbst auslesen (dumpen). Das Herunterladen von ROMs oder BIOS-Dateien aus dem Internet ist dagegen in Deutschland und den meisten L\u00e4ndern eine Urheberrechtsverletzung \u2013 auch dann, wenn Sie das Originalspiel besitzen. RetroArch liefert bewusst keine dieser Dateien mit; das ist einer der Gr\u00fcnde, warum das Projekt selbst unangreifbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema hat auch eine kulturpolitische Dimension. Emulation ist heute das wichtigste Werkzeug der <strong>Spiele-Erhaltung<\/strong> (Game Preservation): Viele Titel sind offiziell nicht mehr erh\u00e4ltlich, und ohne Emulatoren gingen sie schlicht verloren. Diese Debatte um Zugang und Erhalt digitaler Spiele wird derzeit auch auf politischer Ebene gef\u00fchrt \u2013 etwa im Rahmen der B\u00fcrgerinitiative <a href=\"\/de\/stop-killing-games-eu-kommission-2026\/\">Stop Killing Games<\/a>, die sich mit dem dauerhaften Zugang zu gekauften Spielen befasst. RetroArch bewegt sich damit an der Schnittstelle von Technik, Recht und Kultur.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"haeufig-gestellte-fragen-faq\">H\u00e4ufig gestellte Fragen (FAQ)<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ist-retroarch-kostenlos\">Ist RetroArch kostenlos?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. RetroArch ist vollst\u00e4ndig kostenlos und quelloffen unter der GPLv3-Lizenz. Es gibt keine Bezahlversion, kein Abo und keine Werbung. Auf Steam existiert eine offizielle Version, die ebenfalls gratis ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"brauche-ich-fuer-jedes-system-bios-dateien\">Brauche ich f\u00fcr jedes System BIOS-Dateien?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Cartridge-Systeme wie NES, SNES, N64, Game Boy und Mega Drive laufen ganz ohne BIOS. Nur CD-basierte und einige komplexere Systeme \u2013 PlayStation 1, Sega Saturn, Dreamcast, PC Engine CD, Neo Geo \u2013 ben\u00f6tigen die originale Firmware im <code>system\/<\/code>-Ordner.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ist-retroarch-legal\">Ist RetroArch legal?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Software selbst ist legal. ROMs und BIOS-Dateien d\u00fcrfen Sie hingegen nur nutzen, wenn Sie sie aus eigenem Besitz selbst auslesen. Das Herunterladen fremder ROMs ist in Deutschland eine Urheberrechtsverletzung, auch wenn Sie das Spiel besitzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"laeuft-retroarch-auf-dem-steam-deck\">L\u00e4uft RetroArch auf dem Steam Deck?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, ausgezeichnet sogar. Installieren Sie es im Desktop-Modus per Flatpak (<code>org.libretro.RetroArch<\/code>) und f\u00fcgen Sie es dem Game-Mode hinzu. Alternativ \u00fcbernimmt das Rundum-Paket EmuDeck die Installation automatisch. Das Deck emuliert alles bis PS1, PSP und Dreamcast fl\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-ist-der-unterschied-zwischen-retroarch-emudeck-und-batocera\">Was ist der Unterschied zwischen RetroArch, EmuDeck und Batocera?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">RetroArch ist das Frontend, das die Emulatoren (Cores) l\u00e4dt. EmuDeck und Batocera sind vorkonfigurierte Pakete bzw. ganze Betriebssysteme, die RetroArch und weitere Emulatoren geb\u00fcndelt mitbringen. Einen direkten Vergleich der beiden finden Sie in unserem Artikel <a href=\"\/de\/emudeck-vs-batocera\/\">EmuDeck vs. Batocera<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"welcher-core-ist-der-beste-fuer-playstation-1\">Welcher Core ist der beste f\u00fcr PlayStation 1?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf leistungsf\u00e4higer Hardware ist <strong>Beetle PSX HW<\/strong> die beste Wahl, weil er interne Aufl\u00f6sung, Texturfilter und PGXP f\u00fcr stabilere Geometrie bietet. Auf schw\u00e4cheren Ger\u00e4ten wie \u00e4lteren Handhelds greifen Sie zu <strong>SwanStation<\/strong> oder <strong>PCSX ReARMed<\/strong>. Alle drei brauchen die passende PS1-BIOS-Datei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"warum-ruckeln-n64-oder-saturn-spiele\">Warum ruckeln N64- oder Saturn-Spiele?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Systeme sind notorisch schwer zu emulieren und ihre genauen Cores sind rechenintensiv. W\u00e4hlen Sie bei schwacher Hardware die leichteren Alternativen (Mupen64Plus-Next statt ParaLLEl, YabaSanshiro statt Beetle Saturn) und deaktivieren Sie Run-Ahead und Rewind f\u00fcr diese Systeme.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"wie-aktualisiere-ich-retroarch-und-die-cores\">Wie aktualisiere ich RetroArch und die Cores?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Cores aktualisieren Sie bequem \u00fcber <strong>Online Updater \u2192 Update Installed Cores<\/strong>. Das Programm selbst aktualisieren Sie \u00fcber denselben Paketmanager, mit dem Sie es installiert haben \u2013 also <code>winget upgrade<\/code>, <code>flatpak update<\/code> oder <code>brew upgrade<\/code>. Pr\u00fcfen Sie regelm\u00e4\u00dfig, da neue Versionen Kompatibilit\u00e4t und Leistung verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"related-coverage\">Related Coverage<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"\/de\/emudeck-vs-batocera\/\">EmuDeck vs. Batocera: 160+ Systeme, gratis<\/a> \u2013 Die zwei gro\u00dfen Emulations-Pakete im Vergleich.<\/li><li><a href=\"\/de\/bazzite-vs-steamos\/\">Bazzite vs. SteamOS: 20+ Handhelds vs. 3<\/a> \u2013 Das richtige Linux-Gaming-OS f\u00fcr Ihr Setup.<\/li><li><a href=\"\/de\/steam-machine-vs-steam-deck\/\">Steam Machine vs. Steam Deck: 6x Leistung<\/a> \u2013 Valves Hardware f\u00fcr Wohnzimmer und unterwegs.<\/li><li><a href=\"\/de\/steamos-vs-windows-11-handheld-2026\/\">SteamOS schl\u00e4gt Windows 11: 30 % FPS, 2x Akku<\/a> \u2013 Der Handheld-Betriebssystem-Krieg.<\/li><li><a href=\"\/de\/stop-killing-games-eu-kommission-2026\/\">Stop Killing Games: 1,3 Mio. Stimmen<\/a> \u2013 Die Debatte um Spiele-Erhalt und Emulation.<\/li><li><a href=\"\/de\/ark-survival-ascended-server-erstellen\/\">ARK Survival Ascended Server: 12 Schritte<\/a> \u2013 Noch eine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung f\u00fcrs Gaming.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr Ratgeber, Tests und Tutorials rund um Konsolen, Handhelds und PC-Gaming finden Sie in unserem <a href=\"\/de\/category\/gaming\/\">Gaming-Bereich<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fazit-ein-frontend-fuer-die-gesamte-spielgeschichte\">Fazit: Ein Frontend f\u00fcr die gesamte Spielgeschichte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich einmal die halbe Stunde nimmt, um <strong>RetroArch einrichten<\/strong> sauber zu durchlaufen, wird mit einer erstaunlich m\u00e4chtigen Retro-Zentrale belohnt. Der Schl\u00fcssel zum reibungslosen Betrieb liegt in den ersten Schritten: die Verzeichnisse verstehen, die Cores gezielt installieren und die BIOS-Dateien exakt benennen. Sind diese Grundlagen gesetzt, laufen von NES bis PlayStation 1 mehr als 100 Systeme unter einer Oberfl\u00e4che \u2013 mit einheitlicher Steuerung, Run-Ahead f\u00fcr minimale Latenz, CRT-Shadern f\u00fcr authentische Optik und Netplay f\u00fcr gemeinsame Online-Partien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">RetroArch 1.22.2 ist ausgereift, kostenlos und plattform\u00fcbergreifend \u2013 vom Windows-PC \u00fcber das Steam Deck bis zum Android-Smartphone. Halten Sie Programm und Cores \u00fcber den Online Updater aktuell, respektieren Sie die rechtlichen Grenzen bei ROMs und BIOS, und Sie haben eine Emulations-L\u00f6sung, die praktisch die gesamte Geschichte der Videospiele abdeckt. Viel Spa\u00df beim Wiederentdecken der Klassiker.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein einziges Programm f\u00fcr NES, SNES, Nintendo 64, Game Boy, PlayStation 1, Sega Genesis, Arcade-Automaten und \u00fcber 100 weitere Systeme: Genau das ist RetroArch. 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