{"id":610,"date":"2026-07-22T20:46:35","date_gmt":"2026-07-22T20:46:35","guid":{"rendered":"https:\/\/shattered.io\/de\/rog-xbox-ally-vs-rog-xbox-ally-x\/"},"modified":"2026-07-22T20:49:12","modified_gmt":"2026-07-22T20:49:12","slug":"rog-xbox-ally-vs-rog-xbox-ally-x","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shattered.io\/de\/rog-xbox-ally-vs-rog-xbox-ally-x\/","title":{"rendered":"ROG Xbox Ally vs. Ally X: 599 \u20ac vs. 979 \u20ac, +47 % FPS [2026]"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fast neun Monate nach dem gemeinsamen Marktstart am 16. Oktober 2025 hat sich zwischen dem <strong>ROG Xbox Ally<\/strong> und dem <strong>ROG Xbox Ally X<\/strong> eine Kluft aufgetan, die bei der Vorstellung noch niemand erwartet hatte. Beide Handhelds kamen mit dem Versprechen auf den Markt, Windows-Gaming auf einem eSport- und Steam-Deck-tauglichen Formfaktor zu vereinen \u2013 der eine f\u00fcr Einsteiger zu 599 \u20ac, der andere f\u00fcr Enthusiasten zu 899 \u20ac. Im Juli 2026 zeigt ein Blick auf deutsche Preisvergleichsportale ein anderes Bild: Die Basisversion kostet noch immer rund 599 \u20ac, w\u00e4hrend die ROG Xbox Ally X inzwischen bei etwa 979 \u20ac gelistet wird \u2013 ein Aufschlag von knapp 9 % ohne offizielle Ank\u00fcndigung seitens ASUS oder Microsoft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer jetzt zwischen beiden Modellen entscheiden muss, braucht mehr als die Preisliste von der Markteinf\u00fchrung. Es geht um eine ganze Prozessorgeneration Unterschied, um die Frage, warum ausgerechnet nur eines der beiden Ger\u00e4te teurer geworden ist, und um die Praxisfrage, ob sich der inzwischen deutlich gewachsene Preisabstand von rund 380 Euro angesichts der real gemessenen Leistungsunterschiede noch rechtfertigen l\u00e4sst. Dieser Vergleich st\u00fctzt sich auf offizielle Spezifikationen von <a href=\"https:\/\/www.xbox.com\/de-DE\/handhelds\/rog-xbox-ally\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Xbox.com<\/a> und <a href=\"https:\/\/rog.asus.com\/articles\/rog-ally\/rog-ally-vs-rog-xbox-ally-and-rog-xbox-ally-x-all-the-improvements-in-the-newest-rog-gaming-handhelds\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rog.asus.com<\/a>, auf unabh\u00e4ngige Benchmarks von vier Testredaktionen sowie auf aktuelle Preisdaten deutscher und europ\u00e4ischer H\u00e4ndler. Ziel ist eine klare Antwort: Welches der beiden Ger\u00e4te lohnt sich 2026 wirklich \u2013 und f\u00fcr wen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rog-xbox-ally-und-ally-x-im-ueberblick-was-ist-der-unterschied\">ROG Xbox Ally und Ally X im \u00dcberblick: Was ist der Unterschied?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den ersten Blick sehen sich beide Handhelds zum Verwechseln \u00e4hnlich: gleiches 7-Zoll-Display, gleiche Tastenbelegung, gleiches Xbox-Branding auf den Schultertasten und der Home-Taste. Unter der Haube trennt sie jedoch eine ganze Prozessorgeneration. Die <strong>ROG Xbox Ally<\/strong> setzt auf den AMD Ryzen Z2 A, einen sparsamen Vier-Kern-Chip mit RDNA-2-Grafik, wie er konzeptionell bereits in Valves erstem Steam Deck steckte. Die <strong>ROG Xbox Ally X<\/strong> nutzt dagegen den AMD Ryzen AI Z2 Extreme \u2013 einen Acht-Kern-Prozessor mit RDNA-3.5-Grafik und einer eigenen NPU f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Bildskalierung, der eher mit aktuellen Gaming-Notebook-Prozessoren konkurriert als mit der Handheld-Generation von 2022.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Ger\u00e4te laufen mit der Xbox Full Screen Experience, einer controllerfreundlichen Oberfl\u00e4che \u00fcber Windows 11, die Game Pass, Microsoft Store, Steam, Epic Games Store und GOG in einer einzigen Bibliothek b\u00fcndelt. Der Formfaktor, das 120-Hz-IPS-Display und die grundlegende Tastenbelegung sind identisch \u2013 der Unterschied liegt vollst\u00e4ndig in Rechenleistung, Arbeitsspeicher, Akkukapazit\u00e4t, Anschlussvielfalt und damit im Preis. Genau diese Kombination macht den Vergleich so relevant: Wer zahlt f\u00fcr die Ally X drauf, und lohnt sich das angesichts der Preisentwicklung 2026 \u00fcberhaupt noch? ASUS positioniert die Basisversion bewusst als Einstieg f\u00fcr Gelegenheitsspieler und Umsteiger von Konsolen, w\u00e4hrend die Ally X gezielt Nutzer anspricht, die auch unterwegs auf aktuelle AAA-Grafik nicht verzichten wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Modelle stehen zudem nicht isoliert im Markt, sondern konkurrieren mit etablierten Alternativen wie dem <a href=\"\/de\/rog-xbox-ally-x-vs-legion-go-2\/\">Lenovo Legion Go 2<\/a> und dem Steam Deck OLED. Gegen\u00fcber diesen Konkurrenten punktet die Xbox-Ally-Reihe vor allem mit der tiefen Xbox-\u00d6kosystem-Integration und der Full-Screen-Experience, w\u00e4hrend Lenovo und Valve auf eigene Bedienkonzepte setzen. Wer bereits in die Xbox-Welt investiert ist \u2013 etwa \u00fcber ein aktives Game-Pass-Abonnement oder eine Xbox Series X zuhause \u2013 profitiert von dieser Integration st\u00e4rker, als es die reinen Hardware-Daten vermuten lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"technische-daten-im-vergleich-alle-spezifikationen\">Technische Daten im Vergleich: Alle Spezifikationen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgende Tabelle fasst alle offiziell best\u00e4tigten Spezifikationen beider Modelle zusammen, direkt von Xbox.com und der ASUS-ROG-Produktseite. Wichtig f\u00fcr die Einordnung: Einige Drittanbieter-Quellen im Netz geben f\u00fcr die Basisversion f\u00e4lschlich LPDDR5X-Speicher an \u2013 offiziell verbaut ASUS dort das langsamere LPDDR5-6400, w\u00e4hrend nur die Ally X tats\u00e4chlich auf LPDDR5X-8000 setzt. Dieser oft \u00fcbersehene Unterschied wirkt sich messbar auf die Speicherbandbreite und damit auf die erreichbare Bildrate aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>ROG Xbox Ally<\/th><th>Ally X<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td>Prozessor<\/td><td>AMD Ryzen Z2 A (4 Kerne \/ 8 Threads, Zen 2)<\/td><td>AMD Ryzen AI Z2 Extreme (8 Kerne \/ 16 Threads, Zen 5, bis 5,0 GHz)<\/td><\/tr>\n<tr><td>Grafikeinheit<\/td><td>RDNA 2, 8 Compute Units<\/td><td>RDNA 3.5, 16 Compute Units (Radeon 890M) + NPU mit 50 TOPS<\/td><\/tr>\n<tr><td>Leistungsaufnahme (TDP)<\/td><td>6\u201320 W (Standard 15 W)<\/td><td>bis 35 W Dauerlast<\/td><\/tr>\n<tr><td>Arbeitsspeicher<\/td><td>16 GB LPDDR5-6400<\/td><td>24 GB LPDDR5X-8000<\/td><\/tr>\n<tr><td>Speicherplatz<\/td><td>512 GB M.2-2280-NVMe-SSD (austauschbar)<\/td><td>1 TB M.2-2280-NVMe-SSD (austauschbar)<\/td><\/tr>\n<tr><td>Akkukapazit\u00e4t<\/td><td>60 Wh<\/td><td>80 Wh<\/td><\/tr>\n<tr><td>Gewicht<\/td><td>670 g<\/td><td>715 g<\/td><\/tr>\n<tr><td>Trigger<\/td><td>Analoge Hall-Effekt-Trigger<\/td><td>HD-Haptik-Impulstrigger<\/td><\/tr>\n<tr><td>Anschl\u00fcsse<\/td><td>2\u00d7 USB 3.2 Gen 2 Typ-C (DisplayPort 1.4)<\/td><td>1\u00d7 USB4 Typ-C (DisplayPort 2.1 \/ Thunderbolt 4) + 1\u00d7 USB 3.2 Gen 2<\/td><\/tr>\n<tr><td>Geh\u00e4usefarbe<\/td><td>Nur Wei\u00df<\/td><td>Nur Schwarz<\/td><\/tr>\n<tr><td>Display<\/td><td colspan=\"2\">7 Zoll Full HD (1080p) IPS, 120 Hz, 500 cd\/m\u00b2, FreeSync Premium, Gorilla Glass Victus<\/td><\/tr>\n<tr><td>Abmessungen<\/td><td colspan=\"2\">290,8 \u00d7 121,5 \u00d7 50,7 mm<\/td><\/tr>\n<tr><td>Konnektivit\u00e4t<\/td><td colspan=\"2\">Wi-Fi 6E (2\u00d72) + Bluetooth 5.4<\/td><\/tr>\n<tr><td>Speicherkarte<\/td><td colspan=\"2\">UHS-II microSD<\/td><\/tr>\n<tr><td>Marktstart<\/td><td colspan=\"2\">16. Oktober 2025<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-beide-geraete-gemeinsam-haben\">Was beide Ger\u00e4te gemeinsam haben<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auff\u00e4llig ist, wie viel ASUS zwischen beiden Modellen unver\u00e4ndert gelassen hat. Das Display ist in beiden F\u00e4llen dasselbe 7-Zoll-IPS-Panel mit 120 Hz und FreeSync Premium, die Geh\u00e4useabmessungen sind auf den Millimeter identisch, und beide nutzen Standard-M.2-2280-SSDs statt der bei manchen Konkurrenzger\u00e4ten \u00fcblichen, kaum tauschbaren M.2-2230-Module. Das bedeutet: Ein nachtr\u00e4glicher Speicher-Umbau ist bei beiden Varianten problemlos m\u00f6glich, ohne L\u00f6tkolben oder Speziallaufwerke \u2013 ein Pluspunkt gegen\u00fcber Handhelds, bei denen der interne Speicher werkseitig verklebt oder nur mit Spezialwerkzeug zug\u00e4nglich ist. Auch die Wi-Fi-6E- und Bluetooth-5.4-Module sind identisch, ebenso die grunds\u00e4tzliche Tastenbelegung und das Xbox-Branding auf Home-, View- und Menu-Tasten. Wer beide Ger\u00e4te nebeneinanderlegt, ohne sie einzuschalten, w\u00fcrde den Preisunterschied von rund 380 Euro rein optisch kaum erahnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"der-ryzen-z2-a-ist-im-kern-der-steam-deck-chip\">Der Ryzen Z2 A ist im Kern der Steam-Deck-Chip<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Detail, das in den meisten Kaufberatungen untergeht: Der in der Basisversion verbaute AMD Ryzen Z2 A ist architektonisch nicht einfach &#8220;eine Stufe unter&#8221; dem Z2 Extreme \u2013 er ist ein anderer, \u00e4lterer Chip. Laut einer Analyse von <a href=\"https:\/\/www.pcgamesn.com\/amd\/ryzen-z2-a-cpu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PCGamesN<\/a> \u00e4hnelt der Z2 A stark dem Van-Gogh-SoC, den Valve bereits 2022 im ersten Steam Deck verbaut hat: vier Zen-2-Kerne mit acht RDNA-2-Compute-Units, hier mit einer etwas h\u00f6heren TDP-Obergrenze von 6 bis 20 Watt gegen\u00fcber 5 bis 15 Watt beim Steam Deck OLED. Das ist keine b\u00f6swillige Unterstellung, sondern eine strukturelle Beobachtung: AMD und ASUS positionieren den Z2 A klar als Einstiegs-Silizium, nicht als abgespeckte Variante der aktuellen Handheld-Generation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet auch: Der Z2 A ist sogar \u00e4lter als AMDs eigener regul\u00e4rer Ryzen Z2 (ohne &#8220;A&#8221;-Suffix), der bereits acht Zen-4-Kerne und zw\u00f6lf RDNA-3-Compute-Units mitbringt und in Konkurrenzger\u00e4ten wie dem Lenovo Legion Go S zum Einsatz kommt. F\u00fcr K\u00e4ufer bedeutet das: Wer die ROG Xbox Ally kauft, bekommt im Kern die gleiche Rechenarchitektur wie im mittlerweile vier Jahre alten Steam Deck \u2013 solide f\u00fcr kompetitive Titel und Indie-Spiele, aber ohne den Sprung, den der Name &#8220;Ally&#8221; bei vielen erwarten l\u00e4sst. Die Ally X mit ihrem Zen-5-basierten Z2 Extreme ist dagegen tats\u00e4chlich aktuelle Handheld-Silizium-Generation, inklusive einer NPU, die im Van-Gogh-Chip des Steam Deck schlicht nicht existiert. F\u00fcr K\u00e4ufer, die prim\u00e4r nach reiner CPU-Leistung f\u00fcr Produktivit\u00e4t, Streaming-Software oder anspruchsvolle Emulatoren wie RPCS3 suchen, ist dieser Architektursprung oft wichtiger als die reine Grafikleistung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"preise-in-deutschland-2026-599-e-gegen-979-e\">Preise in Deutschland 2026: 599 \u20ac gegen 979 \u20ac<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Modelle starteten am 16. Oktober 2025 zu identischen Preisen in allen wichtigen M\u00e4rkten: 599 \u20ac f\u00fcr die ROG Xbox Ally, 899 \u20ac f\u00fcr die ROG Xbox Ally X \u2013 best\u00e4tigt unter anderem von <a href=\"https:\/\/www.notebookcheck.com\/ROG-Xbox-Ally-X-Gaming-Handheld-startet-in-Deutschland-ab-599-Euro-und-ist-ab-sofort-bestellbar.1125034.0.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Notebookcheck<\/a> und den ersten Vorbestellungen bei MediaMarkt, die zum Marktstart exakt diese beiden Preispunkte listeten. Neun Monate sp\u00e4ter zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Preisklassen, den die folgende Tabelle im internationalen Vergleich einordnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Region<\/th><th>ROG Xbox Ally \u2013 Start<\/th><th>ROG Xbox Ally \u2013 aktuell (Juli 2026)<\/th><th>Ally X \u2013 Start<\/th><th>Ally X \u2013 aktuell (Juli 2026)<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td>Deutschland<\/td><td>599 \u20ac<\/td><td>ca. 599 \u20ac (stabil)<\/td><td>899 \u20ac<\/td><td>ca. 979 \u20ac (+ca. 9 %)<\/td><\/tr>\n<tr><td>\u00d6sterreich<\/td><td>599 \u20ac<\/td><td>ca. 591 \u20ac (stabil)<\/td><td>899 \u20ac<\/td><td>ca. 999 \u20ac (+ca. 11 %)<\/td><\/tr>\n<tr><td>USA<\/td><td>599,99 $<\/td><td>599,99 $ (stabil)<\/td><td>999,99 $<\/td><td>999,99 $ (Stand Ver\u00f6ffentlichung)<\/td><\/tr>\n<tr><td>Japan<\/td><td>89.800 \u00a5<\/td><td>89.800 \u00a5 (stabil)<\/td><td>139.800 \u00a5<\/td><td>169.800 \u00a5 (+21,5 %, seit Feb. 2026)<\/td><\/tr>\n<tr><td>Australien<\/td><td>999 A$<\/td><td>999 A$ (stabil)<\/td><td>1.599 A$<\/td><td>1.799 A$ (+200 A$, ca. 12,5 %)<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die deutschen Stra\u00dfenpreise stammen von Preisvergleichsportalen wie Geizhals (Stand Juli 2026) und spiegeln keine offizielle ASUS-Preiserh\u00f6hung wider \u2013 ASUS selbst weist auf seiner deutschen Produktseite ausdr\u00fccklich darauf hin, dass die genannten Preise &#8220;unverbindliche Preisempfehlungen&#8221; sind und je nach H\u00e4ndler schwanken k\u00f6nnen. Bemerkenswert ist trotzdem das Muster: In f\u00fcnf von f\u00fcnf untersuchten M\u00e4rkten bewegt sich ausschlie\u00dflich der Preis der Ally X nach oben, w\u00e4hrend die Basisversion \u00fcberall stabil bleibt oder sogar leicht unter den Startpreis f\u00e4llt, wie in \u00d6sterreich zu beobachten. Wer die Basisversion kauft, profitiert damit indirekt von der reiferen Marktlage neun Monate nach Launch, w\u00e4hrend Ally-X-K\u00e4ufer die Konsequenzen eines globalen Lieferengpasses direkt zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"warum-wird-nur-die-ally-x-teurer-die-globale-speicherkrise\">Warum wird nur die Ally X teurer? Die globale Speicherkrise<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grund f\u00fcr dieses einseitige Preismuster liegt nicht im Geh\u00e4use oder in der CPU, sondern im Arbeitsspeicher. Die ROG Xbox Ally X verbaut 24 GB LPDDR5X-8000 und eine 1-TB-SSD \u2013 deutlich mehr als die 16 GB LPDDR5-6400 und 512 GB der Basisversion. Genau diese h\u00f6herwertigen Speicherbausteine sind seit Ende 2025 von der weltweiten <a href=\"\/de\/speicherkrise-2026-grafikkarten-ram-preise\/\">DRAM- und NAND-Speicherkrise<\/a> betroffen, ausgel\u00f6st durch Speicherhersteller, die ihre Fertigungskapazit\u00e4ten zunehmend auf KI-Beschleuniger statt auf Consumer-Elektronik verlagern. Die Nachfrage gro\u00dfer Cloud-Anbieter nach Hochleistungsspeicher f\u00fcr KI-Trainingscluster konkurriert damit direkt mit der Handheld-Fertigung um dieselben Fab-Kapazit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut <a href=\"https:\/\/www.techradar.com\/gaming\/xbox\/microsofts-rog-xbox-ally-x-just-saw-price-hikes-in-australia-and-japan-im-willing-to-bet-that-other-regions-are-next\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TechRadar<\/a> zog die Ally X in Japan bereits im Februar 2026 als erste Region um 21,5 % an, kurz darauf folgte Australien mit einem Aufschlag von 200 australischen Dollar. TechRadar sagte damals voraus, dass &#8220;weitere Regionen wahrscheinlich folgen werden&#8221; \u2013 eine Einsch\u00e4tzung, die sich mit den nun beobachteten deutschen und \u00f6sterreichischen Stra\u00dfenpreisen deckt. Die Basisversion mit ihrer geringeren, \u00e4lteren Speicherkonfiguration bleibt von dieser Entwicklung bislang verschont, weil LPDDR5-6400 in geringerer St\u00fcckzahl und mit weniger Konkurrenz durch KI-Rechenzentren gefertigt wird als das schnellere LPDDR5X-8000.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr K\u00e4ufer hei\u00dft das: Wer eine Ally X plant, sollte nicht auf fallende Preise warten. Die Marktdynamik zeigt seit Monaten in die andere Richtung, und mit dem f\u00fcr Ende 2026 erwarteten GTA-6-bedingten Nachfrageschub nach leistungsf\u00e4higer Handheld- und PC-Hardware d\u00fcrfte sich daran wenig \u00e4ndern. Wer preissensibel ist, sollte den Kauf einer Ally X eher vorziehen als aufschieben \u2013 ein Muster, das sich bereits bei Grafikkarten und Arbeitsspeicher-Modulen im Desktop-Segment seit Monaten beobachten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"npu-und-ki-upscaling-was-die-ally-x-zusaetzlich-kann\">NPU und KI-Upscaling: Was die Ally X zus\u00e4tzlich kann<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Spezifikationswert, der in reinen Preisvergleichen oft untergeht, aber f\u00fcr die reale Bildqualit\u00e4t relevant ist: Nur die ROG Xbox Ally X besitzt eine dedizierte NPU (Neural Processing Unit) mit einer Rechenleistung von 50 TOPS. Diese Einheit ist von der eigentlichen RDNA-3.5-Grafikeinheit getrennt und \u00fcbernimmt spezialisierte KI-Berechnungen, ohne dabei Rechenzeit von CPU oder GPU abzuziehen. In der Praxis nutzt AMD diese Kapazit\u00e4t f\u00fcr die hauseigene Bildskalierungstechnik, die niedriger aufgel\u00f6ste Frames intelligent auf die native Display-Aufl\u00f6sung hochrechnet \u2013 ein Verfahren, das in der Zielsetzung mit Nvidias DLSS oder Intels XeSS vergleichbar ist, auch wenn die zugrunde liegende Technik von AMD stammt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Basisversion mit ihrem Z2 A besitzt keine vergleichbare NPU und ist bei der Bildskalierung auf klassische, rein GPU-basierte Verfahren wie FSR ohne dedizierte KI-Beschleunigung angewiesen. In rechenintensiven, KI-gest\u00fctzten Workflows \u2013 etwa Hintergrundrauschunterdr\u00fcckung bei Streaming-Software oder lokale KI-gest\u00fctzte Untertitel-Generierung \u2013 kann die NPU der Ally X zudem unabh\u00e4ngig vom eigentlichen Spiel im Hintergrund arbeiten, ohne die Bildrate sp\u00fcrbar zu belasten. F\u00fcr reine Gaming-Nutzung ist dieser Vorteil ein Bonus obendrauf; f\u00fcr Nutzer, die ihr Handheld auch als mobile Streaming- oder Content-Creation-Station verwenden m\u00f6chten, kann die NPU ein eigenst\u00e4ndiges Kaufargument sein, unabh\u00e4ngig vom reinen fps-Vorsprung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"benchmarks-im-test-wie-gross-ist-der-leistungsunterschied-wirklich\">Benchmarks im Test: Wie gro\u00df ist der Leistungsunterschied wirklich?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlen aus Marketing-Folien sind das eine, unabh\u00e4ngige Messungen das andere. Die folgende Tabelle fasst Benchmark-Ergebnisse von vier unabh\u00e4ngigen Testredaktionen zusammen \u2013 wichtig dabei: Nicht jeder Test hat beide Ger\u00e4te im direkten 1:1-Vergleich unter identischen Bedingungen laufen lassen, weshalb einige Felder bewusst leer bleiben, statt Zahlen zu erfinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Test \/ Spiel<\/th><th>ROG Xbox Ally<\/th><th>Ally X<\/th><th>Quelle<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td>Metro Exodus (Stresstest, identisches Setting)<\/td><td>43,28 fps<\/td><td>63,44 fps (+47 %)<\/td><td>Tom&#8217;s Hardware<\/td><\/tr>\n<tr><td>Shadow of the Tomb Raider, 1080p mittel<\/td><td>\u2013<\/td><td>45\u201352 fps<\/td><td>Tom&#8217;s Hardware<\/td><\/tr>\n<tr><td>Cyberpunk 2077, 1080p, 25-W-Turbo, ohne Upsampling<\/td><td>\u2013<\/td><td>54 fps im Schnitt, unter 70 \u00b0C<\/td><td>GamesRadar<\/td><\/tr>\n<tr><td>Doom: The Dark Ages, 18 W TDP mit FSR + Raytracing<\/td><td>\u2013<\/td><td>70 fps bei 57 \u00b0C<\/td><td>TechRadar<\/td><\/tr>\n<tr><td>F1 2022<\/td><td>\u2013<\/td><td>Bestwert unter Handhelds mit integrierter Grafik<\/td><td>HotHardware<\/td><\/tr>\n<tr><td>Resident Evil Requiem, 720p niedrig<\/td><td>32\u201355 fps<\/td><td>\u2013<\/td><td>Tom&#8217;s Hardware<\/td><\/tr>\n<tr><td>Hollow Knight: Silksong, 120-Hz-Modus (Akkulaufzeit)<\/td><td>\u2013<\/td><td>6+ Std.<\/td><td>HotHardware<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der aussagekr\u00e4ftigste Wert stammt von <a href=\"https:\/\/www.tomshardware.com\/video-games\/console-gaming\/asus-rog-xbox-ally-x-review\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tom&#8217;s Hardware<\/a>, das als einzige Redaktion denselben Metro-Exodus-Stresstest unter identischen Einstellungen auf beiden Ger\u00e4ten laufen lie\u00df: 43,28 fps auf der Basisversion gegen 63,44 fps auf der Ally X \u2013 eine Differenz von 47 %. Dieser Wert taugt am ehesten als Faustregel f\u00fcr den realen Leistungsunterschied, auch wenn er je nach Spiel und Grafikeinstellung schwanken kann. In einem separaten Test ma\u00df dieselbe Redaktion die Basisversion mit Resident Evil Requiem in niedrigsten Grafikeinstellungen bei 720p: 32 bis 55 fps, mit sp\u00fcrbaren Einbr\u00fcchen in actionreichen Szenen auf etwa 34 bis 37 fps \u2013 ein Bereich, der bei ruhigem Gameplay komfortabel, bei intensiven K\u00e4mpfen aber sp\u00fcrbar unter der 60-fps-Marke bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.hothardware.com\/reviews\/asus-rog-xbox-ally-x-review\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HotHardware<\/a> ordnet die Verbesserung n\u00fcchtern ein: Der Sprung vom alten Z1 Extreme zum neuen Z2 Extreme sei &#8220;eher evolution\u00e4r als revolution\u00e4r&#8221;, da beide Chips auf demselben TSMC-N4-Prozess gefertigt werden und durch das 35-Watt-Dauerlastlimit begrenzt sind. Gleichzeitig best\u00e4tigt die Redaktion inkonsistente Ausrei\u00dfer: In CS2 fallen die 1-%-Perzentil-Frametimes der Ally X ab, in GTA V Enhanced landet sie im Testfeld sogar auf dem letzten Platz unter vergleichbaren Handhelds. Ein pauschales &#8220;immer 47 % schneller&#8221; w\u00e4re also zu stark vereinfacht \u2013 die reale Differenz h\u00e4ngt sp\u00fcrbar vom jeweiligen Spiel, dessen Optimierung und der gew\u00e4hlten Leistungsstufe ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.gamesradar.com\/hardware\/handhelds\/rog-xbox-ally-x-review\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GamesRadar<\/a> erg\u00e4nzt das Bild mit einem alltagsnahen Szenario: Im 25-Watt-Turbo-Modus ganz ohne Bildskalierung erreichte Cyberpunk 2077 auf der Ally X im Schnitt 54 fps bei Temperaturen unter 70 \u00b0C \u2013 ein Wert, der ohne KI-Upscaling erzielt wurde und sich mit aktivierter FSR-Unterst\u00fctzung weiter steigern l\u00e4sst. TechRadar wiederum testete gezielt im effizienzorientierten 18-Watt-Modus mit aktivem FSR und Raytracing bei Doom: The Dark Ages und ma\u00df 70 fps bei nur 57 \u00b0C Geh\u00e4usetemperatur \u2013 ein Hinweis darauf, dass die Ally X ihre Mehrleistung nicht zwingend \u00fcber volle 35 Watt Dauerlast ausspielen muss, um spielbare Ergebnisse zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcnf reale Beispiele verdeutlichen, wie unterschiedlich sich dieser Leistungsunterschied im Alltag auswirkt: In <strong>F1 2022<\/strong> erzielt die Ally X laut HotHardware den Bestwert unter allen getesteten Handhelds mit integrierter Grafik \u2013 ein Titel, der von der zus\u00e4tzlichen CPU-Leistung des Z2 Extreme sichtbar profitiert. In <strong>Gears Tactics<\/strong> &#8220;\u00fcbertrifft die Ally X jedes andere getestete AMD-System&#8221;, so HotHardware w\u00f6rtlich. In <strong>Hollow Knight: Silksong<\/strong> zeigt sich dagegen, dass Indie-Titel mit geringen Hardware-Anforderungen auf beiden Ger\u00e4ten spielbar bleiben \u2013 hier z\u00e4hlt eher die Akkulaufzeit als die reine Bildrate. In <strong>CS2<\/strong> f\u00e4llt die Ally X bei den 1-%-Perzentil-Frametimes zur\u00fcck, ein Hinweis darauf, dass mehr Rohleistung nicht automatisch gleichm\u00e4\u00dfigere Frametimes bedeutet. Und in <strong>GTA V Enhanced<\/strong> landet die Ally X \u00fcberraschend auf dem letzten Platz im Testfeld \u2013 ein Beleg daf\u00fcr, dass Spieloptimierung und Treiberreife mindestens so wichtig sind wie die nominelle Rechenleistung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"warum-die-basis-ally-unter-linux-ueberraschend-gut-abschneidet\">Warum die Basis-Ally unter Linux \u00fcberraschend gut abschneidet<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein zweiter Test von Tom&#8217;s Hardware liefert eine \u00dcberraschung: Die Basis-ROG-Xbox-Ally l\u00e4uft unter Linux nachweislich besser als unter dem vorinstallierten Windows 11 \u2013 mit bis zu 32 % h\u00f6heren Bildraten, stabileren Frametimes und deutlich schnellerem Ruhezustand-Aufwachen. Das liegt am geringeren Software-Overhead alternativer Betriebssysteme wie Bazzite oder SteamOS gegen\u00fcber einem vollen Windows-Desktop-Unterbau, der im Hintergrund Dienste und Prozesse laufen l\u00e4sst, die auf einem Handheld schlicht keinen Mehrwert bieten. Gerade weil die Basisversion mit ihrem \u00e4lteren Z2 A ohnehin \u00fcber weniger Leistungsreserven verf\u00fcgt, wirkt sich dieser Overhead dort prozentual st\u00e4rker aus als auf der leistungsst\u00e4rkeren Ally X. Mehr dazu im Abschnitt zu Linux-Alternativen weiter unten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"akkulaufzeit-und-waermeentwicklung\">Akkulaufzeit und W\u00e4rmeentwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 80-Wh-Batterie der Ally X ist rund ein Drittel gr\u00f6\u00dfer als die 60-Wh-Zelle der Basisversion \u2013 muss angesichts des h\u00f6heren Strombedarfs des Z2 Extreme aber auch mehr leisten. Bei gen\u00fcgsamen Titeln wie Hollow Knight: Silksong meldet HotHardware sechs Stunden und mehr Laufzeit selbst im 120-Hz-Modus, mit Framelimiter sogar rund zehn Stunden. Bei anspruchsvollen AAA-Titeln unter Volllast sieht die Rechnung anders aus: GamesRadar ma\u00df bei Cyberpunk 2077 im 25-Watt-Turbo-Modus nur rund zweieinhalb Stunden Laufzeit, trotz des gro\u00dfen Akkus. Diese Spannbreite von zweieinhalb bis \u00fcber zehn Stunden \u2013 abh\u00e4ngig fast ausschlie\u00dflich vom gespielten Titel und der gew\u00e4hlten Leistungsstufe \u2013 ist eine der gr\u00f6\u00dften praktischen Unsicherheiten beim Kauf eines Handhelds und sollte realistisch eingeplant werden, statt sich an einer einzelnen Herstellerangabe zu orientieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der W\u00e4rmeentwicklung zeigt sich die Ally X in den Tests als \u00fcberraschend kontrolliert: TechRadar ma\u00df bei Doom: The Dark Ages im 18-Watt-Modus mit aktiviertem FSR und Raytracing nur 57 \u00b0C Geh\u00e4usetemperatur, GamesRadar best\u00e4tigte unter 70 \u00b0C bei Cyberpunk 2077 im 25-Watt-Turbo. F\u00fcr ein Ger\u00e4t mit einem echten Acht-Kern-Prozessor unter der Haube sind das solide Werte, die f\u00fcr ein durchdachtes K\u00fchlsystem sprechen \u2013 insbesondere im Vergleich zu fr\u00fcheren Handheld-Generationen, bei denen Geh\u00e4usetemperaturen jenseits von 80 \u00b0C keine Seltenheit waren. Zur Basisversion liegen bislang keine vergleichbaren Temperaturmessungen aus denselben Testreihen vor, was angesichts der deutlich geringeren TDP von maximal 20 Watt aber grunds\u00e4tzlich auf ebenso unkritische Werte hindeutet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"design-gewicht-und-verarbeitungsqualitaet\">Design, Gewicht und Verarbeitungsqualit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit 670 Gramm ist die Basisversion 45 Gramm leichter als die 715 Gramm schwere Ally X \u2013 ein Unterschied, der sich bei l\u00e4ngeren Spielsessions in der Hand durchaus bemerkbar macht, auch wenn beide Ger\u00e4te in denselben Geh\u00e4useabmessungen von 290,8 \u00d7 121,5 \u00d7 50,7 mm gefertigt sind. Auf Dauer summieren sich 45 Gramm bei einem in beiden H\u00e4nden gehaltenen Ger\u00e4t zu einem sp\u00fcrbaren Unterschied in der Erm\u00fcdung w\u00e4hrend mehrst\u00fcndiger Spielsessions, insbesondere bei Titeln mit angespannten Handgelenken wie Shootern. Ein auff\u00e4lliger Unterschied, den ASUS bewusst gesetzt hat: Die Basisversion gibt es ausschlie\u00dflich in Wei\u00df, die Ally X ausschlie\u00dflich in Schwarz. Wer eine bestimmte Farbe bevorzugt, hat hier also keine Wahl zwischen den Preisklassen \u2013 ein Detail, das bei der Kaufentscheidung leicht \u00fcbersehen wird, aber f\u00fcr viele K\u00e4ufer durchaus relevant ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Eingabeger\u00e4ten unterscheiden sich beide Modelle st\u00e4rker, als die identische Tastenbelegung vermuten l\u00e4sst. Die Ally X nutzt HD-Haptik-Impulstrigger mit feinerer R\u00fcckmeldung, w\u00e4hrend die Basisversion auf einfachere, analoge Hall-Effekt-Trigger setzt \u2013 wobei Hall-Effekt-Sensorik in beiden F\u00e4llen vor dem bei \u00e4lteren Controllern gef\u00fcrchteten Stick-Drift-Problem sch\u00fctzt, da sie ohne mechanischen Verschlei\u00df auskommt. Auch bei den Anschl\u00fcssen zeigt sich die Preisdifferenz: Nur die Ally X bietet einen vollwertigen USB4-Port mit Thunderbolt-4-Unterst\u00fctzung f\u00fcr externe Grafikkarten-Geh\u00e4use, die Basisversion bleibt bei zwei einfacheren USB-3.2-Gen-2-Anschl\u00fcssen ohne Thunderbolt-Zertifizierung. F\u00fcr Nutzer, die zuhause an einer externen GPU-Dockingstation spielen m\u00f6chten, ist dieser Anschluss ein handfestes technisches Argument f\u00fcr die teurere Variante, unabh\u00e4ngig von der reinen Rohleistung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"xbox-full-screen-experience-software-und-bedienung\">Xbox Full Screen Experience: Software und Bedienung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Ger\u00e4te teilen sich dieselbe Software-Oberfl\u00e4che: die Xbox Full Screen Experience, ein controllerfreundlicher Shell-Layer \u00fcber Windows 11, der Game Pass, Microsoft Store, Steam, Epic Games Store und GOG in einer gemeinsamen Bibliothek zusammenf\u00fchrt. Laut Microsoft soll dieser Modus sp\u00fcrbar weniger Arbeitsspeicher belegen als ein vollst\u00e4ndiger Windows-Desktop \u2013 eine Aussage, die sich bislang nur \u00fcber Sekund\u00e4rquellen wie TechRadar belegen l\u00e4sst, nicht durch eine direkt zitierbare Microsoft-Kennzahl. Bemerkenswert: Die Full-Screen-Experience ist inzwischen nicht mehr exklusiv f\u00fcr die ROG-Ally-Reihe reserviert, sondern wurde laut Tom&#8217;s Hardware auf weitere Windows-11-Handhelds ausgeweitet, was ihre langfristige Softwarepflege wahrscheinlicher macht als bei einer ger\u00e4teexklusiven Insell\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Praxis bedeutet das f\u00fcr beide Modelle: Kein Umweg \u00fcber den klassischen Windows-Desktop beim Starten eines Spiels, volle Kompatibilit\u00e4t mit nahezu jedem PC-Spiele-Store und \u2013 dank Xbox-Konto-Anbindung \u2013 nahtlose Synchronisierung von Spielstand-Clouds f\u00fcr Xbox-Play-Anywhere-Titel. Wer bereits eine Xbox Series X oder Series S besitzt, kann so nahtlos zwischen station\u00e4rer Konsole und Handheld wechseln, ohne Spielst\u00e4nde manuell \u00fcbertragen zu m\u00fcssen. Der Kompromiss: Unter der Haube l\u00e4uft weiterhin vollst\u00e4ndiges Windows 11, mit allen bekannten Nachteilen bei Ruhezustand, Update-Zyklen und Hintergrundprozessen gegen\u00fcber einem schlanken Linux-basierten System wie SteamOS. Windows-Updates k\u00f6nnen insbesondere auf der leistungsschw\u00e4cheren Basisversion zu sp\u00fcrbaren Wartezeiten und gelegentlichen Neustarts mitten in einer geplanten Spielsession f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rog-xbox-ally-unter-linux-bazzite-und-steamos-als-alternative-zu-windows\">ROG Xbox Ally unter Linux: Bazzite und SteamOS als Alternative zu Windows<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da beide Handhelds auf Standard-AMD-Hardware statt auf einer geschlossenen Konsolen-Architektur basieren, l\u00e4sst sich Windows 11 grunds\u00e4tzlich durch ein alternatives Betriebssystem ersetzen. F\u00fcr Nutzer, die prim\u00e4r Steam-Bibliotheken oder Emulatoren betreiben wollen, ist eine Linux-Distribution wie <a href=\"\/de\/bazzite-installieren\/\">Bazzite<\/a> eine ernstzunehmende Option \u2013 zumal Tom&#8217;s Hardwares eigener Test zeigt, dass gerade die Basisversion der ROG Xbox Ally unter einem schlankeren Linux-Unterbau sp\u00fcrbar fl\u00fcssiger l\u00e4uft als unter dem vorinstallierten Windows.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kompromiss liegt in der Software-Kompatibilit\u00e4t: Die Xbox Full Screen Experience mit ihrer nahtlosen Game-Pass- und Cloud-Save-Anbindung entf\u00e4llt komplett, und einzelne Anti-Cheat-Systeme funktionieren unter Linux weiterhin nicht zuverl\u00e4ssig. Wer \u00fcberwiegend Singleplayer-Titel, Emulation oder Indie-Spiele \u00fcber Steam spielt, profitiert von Bazzites geringerem Overhead und schnelleren Standby-Zeiten. Wer dagegen auf Game Pass, Xbox-Play-Anywhere-Titel oder Multiplayer-Spiele mit strikter Anti-Cheat-Pflicht setzt, bleibt besser bei der vorinstallierten Windows-Umgebung. Da beide ROG-Xbox-Ally-Modelle auf regul\u00e4rer AMD-x86-Hardware basieren, gilt hier grunds\u00e4tzlich dieselbe Kompatibilit\u00e4tslage wie beim Steam Deck \u2013 ein Umstand, der K\u00e4ufern beider Preisklassen echte Wahlfreiheit beim Betriebssystem l\u00e4sst, statt sie an eine Windows-Exklusivit\u00e4t zu binden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fuer-wen-lohnt-sich-welches-modell-5-praxisszenarien\">F\u00fcr wen lohnt sich welches Modell? 5 Praxisszenarien<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die technischen Daten und Benchmarks lassen sich in f\u00fcnf konkrete Kaufentscheidungen \u00fcbersetzen, die sich an realen Nutzungsgewohnheiten orientieren statt an reinen Kennzahlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Kompetitive Online-Spiele unterwegs (CS2, Fortnite, Rocket League):<\/strong> Die Basisversion reicht hier meist aus, da diese Titel bewusst auf niedrige Hardware-Anforderungen optimiert sind, um eine m\u00f6glichst breite Spielerbasis mit stabilen Bildraten zu erreichen. Der 47-%-Leistungsvorsprung der Ally X bringt in diesen Spielen kaum sp\u00fcrbaren Mehrwert, da beide Ger\u00e4te bereits die f\u00fcr kompetitives Spielen relevanten 60 fps oder mehr erreichen \u2013 das gesparte Geld lohnt sich hier mehr als die h\u00f6here Rohleistung.<\/li>\n<li><strong>Aktuelle AAA-Titel mit Raytracing (Doom: The Dark Ages, Cyberpunk 2077):<\/strong> Hier zeigt sich der Unterschied am deutlichsten. Ohne die NPU und die RDNA-3.5-Grafik der Ally X sind 60 fps in solchen Titeln selbst bei niedrigen Presets kaum realistisch, wie die Resident-Evil-Requiem-Werte der Basisversion mit teils unter 40 fps in Aktionsszenen zeigen.<\/li>\n<li><strong>Retro-Gaming und Emulation (RetroArch, PCSX2, RPCS3):<\/strong> Beide Ger\u00e4te eignen sich grunds\u00e4tzlich, doch \u00e4ltere Konsolengenerationen bis zur PS2 laufen bereits auf dem Z2 A der Basisversion fl\u00fcssig. F\u00fcr PS3- oder fr\u00fche PS4-Emulation empfiehlt sich wegen der h\u00f6heren Rechenreserven eher die Ally X, da Emulation von Haus aus deutlich mehr CPU-Overhead erzeugt als native Software.<\/li>\n<li><strong>Cloud-Gaming (Xbox Cloud Gaming, GeForce Now):<\/strong> Da die Rechenlast beim Cloud-Anbieter liegt, reicht die Basisversion v\u00f6llig aus \u2013 ein Vergleich mit <a href=\"\/de\/xbox-series-x-vs-series-s\/\">station\u00e4ren Xbox-Konsolen<\/a> zeigt, dass selbst die kleinste lokale Hardware f\u00fcr Streaming-Dienste kaum ins Gewicht f\u00e4llt, solange die Internetverbindung stabil genug ist.<\/li>\n<li><strong>Reisen und Pendeln, kompaktes Gewicht wichtig:<\/strong> Die 45 Gramm Gewichtsunterschied und der g\u00fcnstigere Einstiegspreis sprechen f\u00fcr die Basisversion, insbesondere bei t\u00e4glichem Pendeln mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, wo jedes Gramm im Rucksack und jede Minute zus\u00e4tzliche Akkulaufzeit z\u00e4hlt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine einfache Faustregel: Wer regelm\u00e4\u00dfig aktuelle AAA-Releases mit hohen Grafikeinstellungen spielen will, kommt an der Ally X kaum vorbei. Wer \u00fcberwiegend \u00e4ltere, kompetitive oder Cloud-basierte Titel spielt, spart mit der Basisversion bares Geld, ohne einen sp\u00fcrbaren Nachteil in Kauf zu nehmen. Wer sich unsicher ist, sollte ehrlich die eigene Spielebibliothek der letzten sechs Monate durchgehen: \u00dcberwiegen darin Titel, die auch auf einer Konsole der letzten Generation liefen, spricht das statistisch f\u00fcr die Basisversion.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"latenz-test-selbst-durchfuehren-gamepad-api-im-browser\">Latenz-Test selbst durchf\u00fchren: Gamepad API im Browser<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer die Eingabelatenz seines eigenen Controllers unabh\u00e4ngig von Herstellerangaben pr\u00fcfen m\u00f6chte, kann das direkt im Browser tun. Die standardisierte Gamepad API erlaubt es, Tastendr\u00fccke mit Zeitstempel auszulesen \u2013 n\u00fctzlich, um Trigger- oder Stick-Reaktionszeiten grob selbst einzusch\u00e4tzen, etwa nach einem Firmware-Update oder um zwei eigene Controller direkt miteinander zu vergleichen:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>\/\/ Einfache Eingabe-Latenzmessung \u00fcber die Web-Gamepad-API\n\/\/ (im Browser-Devtools-Konsolenkontext ausf\u00fchren)\nlet lastState = [];\n\nfunction pollGamepad() {\n  const pads = navigator.getGamepads();\n  const pad = pads[0];\n  if (!pad) return requestAnimationFrame(pollGamepad);\n\n  pad.buttons.forEach((button, index) => {\n    const wasPressed = lastState[index] || false;\n    if (button.pressed && !wasPressed) {\n      console.log(`Taste ${index} gedr\u00fcckt bei ${performance.now().toFixed(2)} ms`);\n    }\n    lastState[index] = button.pressed;\n  });\n\n  requestAnimationFrame(pollGamepad);\n}\n\nwindow.addEventListener(\"gamepadconnected\", (e) => {\n  console.log(`Controller verbunden: ${e.gamepad.id}`);\n  pollGamepad();\n});<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr belastbare Labormessungen wie die von gamepadla.com (3,9 ms Bluetooth-Latenz bei der DualSense Edge gegen\u00fcber 16,7 ms beim Xbox Elite Controller Series 2) reicht ein simples Browser-Skript nicht aus, da es Systemlatenz und Darstellungsverz\u00f6gerung nicht sauber trennt. F\u00fcr einen groben Eigentest oder zur Fehlersuche bei sp\u00fcrbarem Input-Lag ist es aber ein n\u00fctzlicher erster Schritt, bevor man in aufwendigere Messger\u00e4te oder Hochgeschwindigkeitskameras investiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"umstieg-von-der-alten-rog-ally-x-oder-dem-steam-deck-migrationsleitfaden\">Umstieg von der alten ROG Ally X oder dem Steam Deck: Migrationsleitfaden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer von der <a href=\"\/de\/rog-ally-vs-rog-ally-x\/\">\u00e4lteren ROG Ally oder Ally X<\/a> (Z1-Extreme-Generation, 2023\/2024) oder von einem Steam Deck auf die neue Xbox-Ally-Reihe umsteigt, sollte den Wechsel in klaren Schritten planen, statt einfach das alte Ger\u00e4t gegen das neue auszutauschen und im Anschluss festzustellen, dass wichtige Daten fehlen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Xbox-Konto einrichten und Cloud-Saves aktivieren:<\/strong> F\u00fcr alle Xbox-Play-Anywhere- und Game-Pass-Titel \u00fcbernimmt die Microsoft-Cloud Spielst\u00e4nde automatisch \u2013 ein manueller Datentransfer ist hier nicht n\u00f6tig, solange die Cloud-Save-Funktion vor der Deinstallation des alten Ger\u00e4ts einmal vollst\u00e4ndig durchgelaufen ist.<\/li>\n<li><strong>Steam-, Epic- und GOG-Bibliotheken neu verkn\u00fcpfen:<\/strong> Diese Store-Konten lassen sich in der Xbox Full Screen Experience direkt anmelden; Spielst\u00e4nde dieser Plattformen h\u00e4ngen jedoch vom jeweiligen Cloud-Save-System des Stores ab, nicht von Microsoft, und sollten vorab einzeln gepr\u00fcft werden.<\/li>\n<li><strong>Alte SSD klonen oder Daten manuell sichern:<\/strong> Da beide neuen Modelle Standard-M.2-2280-Laufwerke nutzen, l\u00e4sst sich die alte SSD bei Bedarf mit g\u00e4ngiger Klon-Software 1:1 \u00fcbertragen, statt jedes Spiel neu herunterzuladen \u2013 bei mehreren hundert Gigabyte installierter Spiele ein sp\u00fcrbarer Zeitgewinn gegen\u00fcber einem kompletten Neudownload.<\/li>\n<li><strong>Vom Steam Deck kommend: SteamOS-Gewohnheiten einplanen:<\/strong> Wer vom Steam Deck wechselt, verliert die native SteamOS-Oberfl\u00e4che. Wer diese Bedienlogik vermisst, kann alternativ Bazzite auf der neuen Hardware installieren, verliert dabei aber die native Xbox-Integration und muss Kompromisse bei Anti-Cheat-Titeln in Kauf nehmen.<\/li>\n<li><strong>Zubeh\u00f6r und Etuis pr\u00fcfen:<\/strong> Wegen der unterschiedlichen Gewichte bei identischen Au\u00dfenma\u00dfen passen die meisten Schutzh\u00fcllen zwar \u00e4u\u00dferlich auf beide Modelle, das zus\u00e4tzliche Gewicht der Ally X kann jedoch bei g\u00fcnstigen H\u00fcllen mit schwacher Befestigung zu einem lockeren Sitz f\u00fchren \u2013 ein Test vor dem endg\u00fcltigen Verstauen empfiehlt sich.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"wiederverkaufswert-und-gebrauchtmarkt-2026\">Wiederverkaufswert und Gebrauchtmarkt 2026<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Aspekt, der bei der Kaufentscheidung selten mitgedacht wird: Wie verhalten sich beide Modelle auf dem Gebrauchtmarkt? Da die Basisversion ihren Neupreis seit Monaten stabil h\u00e4lt, bewegt sich auch ihr Wiederverkaufswert bislang moderat, ohne gro\u00dfe Spr\u00fcnge nach oben oder unten. Bei der Ally X zeichnet sich dagegen eine ungew\u00f6hnliche Dynamik ab: Weil der aktuelle Stra\u00dfenpreis f\u00fcr Neuware inzwischen \u00fcber dem urspr\u00fcnglichen Marktstartpreis liegt, verlieren gebrauchte Exemplare, die noch zum alten Preisniveau erworben wurden, real gesehen deutlich weniger an Wert als in einem stabilen oder fallenden Markt \u00fcblich \u2013 in Einzelf\u00e4llen bewegen sich gut erhaltene Gebrauchtger\u00e4te nahe am urspr\u00fcnglichen Kaufpreis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr K\u00e4ufer, die auf ein g\u00fcnstigeres Schn\u00e4ppchen im Gebrauchtmarkt gehofft hatten, bedeutet die Speicherkrise damit paradoxerweise das Gegenteil: Der \u00fcbliche Preisverfall durch Abnutzung wird durch die steigenden Neupreise teilweise ausgeglichen. Wer eine gebrauchte Ally X in Erw\u00e4gung zieht, sollte deshalb genauso auf den aktuellen Neupreis schauen wie auf den Gebrauchtpreis selbst, um eine realistische Ersparnis zu berechnen, statt sich allein am urspr\u00fcnglichen Launch-Preis von 899 \u20ac zu orientieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"garantie-und-verbraucherrechte-in-deutschland-und-der-eu\">Garantie und Verbraucherrechte in Deutschland und der EU<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Kauf in Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedstaat gilt f\u00fcr beide Modelle unabh\u00e4ngig von der ASUS-Herstellergarantie die gesetzliche Gew\u00e4hrleistung von zwei Jahren nach \u00a7 434 ff. BGB in der seit 2022 reformierten Fassung. Das ist ein relevanter Unterschied zu M\u00e4rkten wie den USA, wo Herstellergarantien h\u00e4ufig k\u00fcrzer ausfallen und der K\u00e4ufer st\u00e4rker auf die Kulanz des Herstellers angewiesen ist. Zus\u00e4tzlich greift bei Online-K\u00e4ufen innerhalb der EU das 14-t\u00e4gige Widerrufsrecht, unabh\u00e4ngig vom jeweiligen H\u00e4ndler und unabh\u00e4ngig davon, ob das Ger\u00e4t bereits eingeschaltet oder mit einem Konto verkn\u00fcpft wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praktisch bedeutet das: Tritt etwa ein Stick-Drift-Problem \u2013 wie es bei Controllern anderer Hersteller bereits Sammelklagen ausgel\u00f6st hat \u2013 innerhalb der ersten zwei Jahre auf, muss der Verk\u00e4ufer in Deutschland grunds\u00e4tzlich nachweisen, dass der Mangel nicht bereits bei \u00dcbergabe vorlag, sofern er innerhalb der ersten zw\u00f6lf Monate auftritt. ASUS und Microsoft k\u00f6nnen diese gesetzliche Mindestgew\u00e4hrleistung nicht vertraglich unterlaufen, auch wenn die Herstellergarantie selbst k\u00fcrzer beworben wird. Wer Probleme mit der Durchsetzung dieser Rechte hat, kann sich an die Verbraucherzentrale des jeweiligen Bundeslandes wenden, die bei Streitf\u00e4llen mit Elektronikh\u00e4ndlern regelm\u00e4\u00dfig unterst\u00fctzt und im Zweifel auch au\u00dfergerichtliche Schlichtung anbietet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"vor-und-nachteile-im-direkten-vergleich\">Vor- und Nachteile im direkten Vergleich<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th><\/th><th>ROG Xbox Ally<\/th><th>Ally X<\/th><\/tr><\/thead><tbody>\n<tr><td><strong>Vorteile<\/strong><\/td><td>G\u00fcnstiger Einstieg (ca. 599 \u20ac); 45 g leichter; f\u00fcr Cloud-Gaming, Indie- und eSport-Titel v\u00f6llig ausreichend; unter Linux besonders effizient<\/td><td>47 % mehr Rohleistung im Stresstest; 24 GB RAM f\u00fcr AAA-Titel und Hintergrundprozesse; USB4\/Thunderbolt 4 f\u00fcr externe GPUs; NPU f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Bildskalierung<\/td><\/tr>\n<tr><td><strong>Nachteile<\/strong><\/td><td>\u00c4lterer Z2-A-Chip auf Steam-Deck-Niveau; 16 GB RAM bei neuen AAA-Titeln teils knapp; kein USB4\/Thunderbolt<\/td><td>Rund 380\u2013400 \u20ac teurer als die Basisversion (Stand Juli 2026); 45 g schwerer; Preis seit Marktstart um 9\u201321 % gestiegen je nach Region; nur ca. 2,5 Std. Akku unter AAA-Volllast<\/td><\/tr>\n<\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"das-urteil-welches-handheld-gewinnt-2026\">Das Urteil: Welches Handheld gewinnt 2026?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt keinen pauschalen Gewinner \u2013 nur eine klarere Entscheidungsgrundlage als beim Marktstart. Die <strong>ROG Xbox Ally<\/strong> bleibt mit ihrem stabilen Preis von rund 599 \u20ac die vern\u00fcnftigere Wahl f\u00fcr alle, die \u00fcberwiegend kompetitive Online-Spiele, Indie-Titel, Cloud-Gaming oder Emulation \u00e4lterer Konsolengenerationen betreiben. Ihr Ryzen Z2 A entspricht zwar der vier Jahre alten Steam-Deck-Architektur, reicht daf\u00fcr aber f\u00fcr den Gro\u00dfteil dieser Anwendungsf\u00e4lle v\u00f6llig aus \u2013 und wer zus\u00e4tzlich unter Bazzite oder SteamOS spielt, holt laut Tom&#8217;s Hardware sogar noch einmal sp\u00fcrbar mehr Leistung aus derselben Hardware heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>ROG Xbox Ally X<\/strong> bleibt trotz des Preisanstiegs auf inzwischen rund 979 \u20ac in Deutschland die einzige der beiden, die aktuelle AAA-Titel mit Raytracing in spielbaren Bildraten darstellt \u2013 best\u00e4tigt durch den 47-%-Vorsprung im direkten Tom&#8217;s-Hardware-Vergleich sowie die zus\u00e4tzliche NPU f\u00fcr KI-gest\u00fctztes Upscaling. Wer regelm\u00e4\u00dfig neue Grafikkracher zockt oder die Rechenreserven f\u00fcr anspruchsvolle Emulation nutzen m\u00f6chte, kommt an ihr kaum vorbei. Wer dagegen abwarten kann: Die Speicherkrise, die den Aufschlag verursacht, zeigt bislang keine Anzeichen einer baldigen Entspannung \u2013 ein sp\u00e4terer Kauf d\u00fcrfte kaum g\u00fcnstiger werden, eher im Gegenteil.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"haeufig-gestellte-fragen\">H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigsten Fragen rund um den Vergleich zwischen ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X im \u00dcberblick:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist der Hauptunterschied zwischen ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X?<\/strong><br \/>Der wichtigste Unterschied liegt im Prozessor: Die Basisversion nutzt den AMD Ryzen Z2 A (4 Kerne, RDNA 2), die Ally X den deutlich st\u00e4rkeren Ryzen AI Z2 Extreme (8 Kerne, RDNA 3.5, eigene NPU). Dazu kommen 16 GB gegen\u00fcber 24 GB Arbeitsspeicher und 512 GB gegen\u00fcber 1 TB Speicherplatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lohnt sich der Aufpreis f\u00fcr die ROG Xbox Ally X 2026 noch?<\/strong><br \/>Das h\u00e4ngt vom Nutzungsprofil ab. Bei aktuellen AAA-Titeln mit Raytracing zeigt der Tom&#8217;s-Hardware-Test einen Leistungsvorsprung von 47 % \u2013 f\u00fcr Fans aktueller Grafikkracher ist der jetzt h\u00f6here Aufpreis von rund 380 bis 400 \u20ac daher meist gerechtfertigt. F\u00fcr kompetitive Online-Spiele oder Cloud-Gaming lohnt er sich kaum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum ist nur die ROG Xbox Ally X teurer geworden, nicht die Basisversion?<\/strong><br \/>Die Ally X verbaut mit 24 GB LPDDR5X-8000 und 1 TB NVMe-Speicher deutlich h\u00f6herwertigere Komponenten, die von der globalen DRAM- und NAND-Speicherkrise seit Ende 2025 st\u00e4rker betroffen sind. Die einfachere Speicherkonfiguration der Basisversion ist von diesem Engpass bislang kaum ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kann ich Windows 11 durch SteamOS oder Bazzite ersetzen?<\/strong><br \/>Ja, beide Handhelds basieren auf Standard-AMD-Hardware und lassen sich grunds\u00e4tzlich mit Bazzite oder \u00e4hnlichen Linux-Distributionen betreiben. Tom&#8217;s Hardware ma\u00df auf der Basisversion unter Linux sogar bis zu 32 % h\u00f6here Bildraten als unter dem vorinstallierten Windows 11 \u2013 allerdings entf\u00e4llt dabei die native Xbox-Full-Screen-Experience mit Game-Pass-Integration.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie lange h\u00e4lt der Akku im Alltag wirklich?<\/strong><br \/>Bei anspruchslosen Titeln wie Hollow Knight: Silksong erreicht die Ally X laut HotHardware sechs Stunden und mehr selbst im 120-Hz-Modus. Bei grafisch aufwendigen AAA-Titeln unter Volllast sinkt die Laufzeit auf rund zweieinhalb Stunden, gemessen von GamesRadar bei Cyberpunk 2077 im 25-Watt-Turbo-Modus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unterst\u00fctzen beide Modelle dieselben Spiele?<\/strong><br \/>Ja, softwareseitig l\u00e4uft auf beiden Ger\u00e4ten dieselbe Xbox Full Screen Experience mit Zugriff auf Game Pass, Microsoft Store, Steam, Epic Games Store und GOG. Der Unterschied liegt ausschlie\u00dflich in der spielbaren Bildrate und den erreichbaren Grafikeinstellungen, nicht in der grunds\u00e4tzlichen Spielekompatibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was unterscheidet die neue ROG Xbox Ally X von der alten ROG Ally X (Z1 Extreme)?<\/strong><br \/>Die alte, nicht-Xbox-gebrandete ROG Ally X aus 2023\/2024 nutzte den \u00e4lteren Ryzen Z1 Extreme ohne NPU und ohne die neue Xbox Full Screen Experience. Ein ausf\u00fchrlicher Vergleich der beiden Vorg\u00e4ngermodelle findet sich in unserem <a href=\"\/de\/rog-ally-vs-rog-ally-x\/\">separaten Artikel zur urspr\u00fcnglichen ROG Ally gegen Ally X<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wo kann ich die Ger\u00e4te in Deutschland aktuell kaufen?<\/strong><br \/>Beide Modelle sind \u00fcber ASUS.de, gro\u00dfe Elektronikh\u00e4ndler wie MediaMarkt und Saturn sowie \u00fcber Preisvergleichsportale wie Geizhals erh\u00e4ltlich. F\u00fcr aktuelle Stra\u00dfenpreise lohnt sich vor dem Kauf ein Vergleich mehrerer H\u00e4ndler, da die Preise \u2013 insbesondere bei der Ally X \u2013 je nach Anbieter sp\u00fcrbar schwanken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"weiterfuehrende-artikel\">Weiterf\u00fchrende Artikel<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"\/de\/rog-ally-vs-rog-ally-x\/\">ROG Ally vs. ROG Ally X: Der Vergleich der Vorg\u00e4ngergeneration (Z1 Extreme)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/rog-xbox-ally-x-vs-legion-go-2\/\">ROG Xbox Ally X vs. Lenovo Legion Go 2 im direkten Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/speicherkrise-2026-grafikkarten-ram-preise\/\">Speicherkrise 2026: Warum RAM- und GPU-Preise weiter steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/msi-claw-8-ai-plus-vs-steam-deck-oled\/\">MSI Claw 8 AI+ vs. Steam Deck OLED im Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/bazzite-installieren\/\">Bazzite installieren: Linux-Gaming auf Handhelds in 13 Schritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/de\/xbox-series-x-vs-series-s\/\">Xbox Series X vs. Series S: Der gro\u00dfe Konsolen-Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/category\/gaming\/\">Weitere Artikel aus dem Bereich Gaming<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast neun Monate nach dem gemeinsamen Marktstart am 16. 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