Sony hat die PlayStation Portal seit dem 2. April 2026 für 249,99 € im Angebot – 30 € mehr als beim Marktstart. Gleichzeitig kostet die Backbone One PlayStation Edition weiterhin rund 120 €, weniger als die Hälfte. Beide Geräte lösen dasselbe Problem – PS5-Spiele unterwegs zocken –, aber mit komplett unterschiedlichen Ansätzen: Die Portal ist ein eigenständiges Handheld mit fest verbautem 8-Zoll-Bildschirm, die Backbone One klemmt sich an das eigene Smartphone. Dieser Vergleich zeigt anhand aktueller Preise, technischer Daten und unabhängiger Tests, welches Gerät sich 2026 für wen lohnt – eingeordnet in den größeren Kontext unserer Gaming-Berichterstattung zu Handhelds und Cloud-Streaming-Zubehör.
Was ist die PlayStation Portal?
Die PlayStation Portal kam am 15. November 2023 auf den Markt und war zunächst ein reines Remote-Play-Zubehör: Ohne eigene PS5 im selben Netzwerk (oder per Internet-Fernzugriff) blieb der Bildschirm schwarz. Das änderte sich im November 2025, als Sonys PS Plus Premium-Cloud-Streaming den Betastatus verließ – seither lässt sich die Portal auch komplett ohne eigene Konsole nutzen, solange ein Premium-Abo besteht. Diese Funktionserweiterung hat den anfänglichen Ruf als „Lösung für ein Problem, das niemand hatte” spürbar korrigiert.
Technisch basiert die Portal auf einem Qualcomm-Snapdragon-662-Chip, der ausschließlich das gestreamte Bild dekodiert – eigene Spiele laufen nicht nativ, es gibt weder App Store noch Browser im klassischen Sinn. Das 8-Zoll-LCD-Touchdisplay löst mit 1920 × 1080 Pixel bei 60 Hz auf, die Bedienelemente sind direkt vom DualSense-Controller der PS5 übernommen: adaptive Trigger, Haptik-Feedback und ein Touchpad in der Mitte. Kabellose Kopfhörer lassen sich nicht per Bluetooth verbinden – die Portal setzt stattdessen auf Sonys proprietären PlayStation-Link-Standard, der nur mit den hauseigenen PULSE-Kopfhörern funktioniert. Wer normale Bluetooth-Kopfhörer nutzen will, braucht den 3,5-mm-Klinkenanschluss.
Mit 522 Gramm (laut offiziellen Sony-Angaben, teils kursieren in Tests auch Werte um 540 Gramm) ist die Portal spürbar schwerer als ein Smartphone-Controller wie die Backbone One. Dafür bietet sie ein Gaming-Erlebnis, das näher am klassischen Handheld liegt als jede Smartphone-Halterung – ein durchgängiges Gehäuse ohne Übergänge, wie man es von einem Nintendo Switch oder Steam Deck kennt.
Was ist die Backbone One?
Die Backbone One verfolgt den gegenteiligen Ansatz: Statt eines eigenen Bildschirms ist es ein zusammenklappbarer Controller, der das eigene Smartphone in der Mitte einspannt und so in einen Handheld verwandelt. Die PlayStation Edition wurde in Zusammenarbeit mit Sony gestaltet und übernimmt Formsprache und Tastenlayout des DualSense-Controllers, allerdings ohne Haptik-Feedback und ohne adaptive Trigger – laut GameStar ein bewusster Kompromiss zugunsten von Gewicht und Akkulaufzeit.
Je nach Smartphone kommt entweder ein Lightning-Anschluss (ältere iPhones bis Generation 14) oder USB-C (iPhone 15/16/17 sowie praktisch alle Android-Geräte) zum Einsatz. Ein eigener Akku fehlt komplett – die Backbone One zieht ihren Strom direkt aus dem angeschlossenen Smartphone und leitet Ladestrom sogar durch, sodass das Telefon während des Spielens weiterladen kann. Mit rund 138 Gramm wiegt sie knapp ein Viertel dessen, was die PlayStation Portal auf die Waage bringt.
Der entscheidende Unterschied liegt aber in der Plattform-Offenheit: Während die Portal ausschließlich für PlayStation-Inhalte gebaut ist, verwandelt die zugehörige Backbone-App das Smartphone in eine Zentrale für PS Remote Play, Xbox Cloud Gaming, NVIDIA GeForce Now, Steam Link und native Mobile Games – auf iOS zusätzlich inklusive Apple-Arcade-Anbindung. Wer neben PlayStation auch andere Ökosysteme nutzt, bekommt hier ein einziges Gerät für praktisch alles.
Technische Daten im Vergleich
Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten technischen Eckdaten beider Geräte gegenüber. Die Werte stammen aus offiziellen Herstellerangaben sowie unabhängigen Tests deutscher und internationaler Fachmedien.
| Merkmal | PlayStation Portal | Backbone One (PS Edition) |
|---|---|---|
| Bildschirm | 8 Zoll LCD, fest verbaut | Nutzt das eigene Smartphone-Display |
| Auflösung / Bildrate | 1920 × 1080, 60 Hz | Abhängig vom Smartphone |
| Gewicht | 522 g | ca. 138 g |
| Abmessungen | 356 × 99 × 152 mm | Kompakt, klappbar |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 662 | Kein eigener Chip (nutzt Smartphone) |
| Eigener Akku | Ja, ca. 4–9 Std. je nach Nutzung | Nein, läuft über Smartphone-Akku |
| Konnektivität | WLAN (Wi-Fi 5 / 802.11ac), kein Mobilfunk | Lightning oder USB-C, je nach Modell |
| Bluetooth | Nein (nur PlayStation Link für Audio) | Nein (kabelgebunden am Smartphone) |
| Haptik-Feedback | Ja, DualSense-Niveau | Nein |
| Adaptive Trigger | Ja | Nein |
| Touchpad | Ja | Nein |
| Kopfhöreranschluss | 3,5-mm-Klinke | 3,5-mm-Klinke mit Mikrofon |
| Kompatible Dienste | Nur PS Remote Play / PS Plus Premium Cloud | PS Remote Play, Xbox Cloud Gaming, GeForce Now, Steam Link, native Mobile Games, Apple Arcade |
| Native Spiele auf dem Gerät | Nein, reines Streaming | Ja, über das Smartphone selbst |
| Lüfter | Nein, passiv gekühlt | Entfällt (kein eigener Chip) |
| Benötigt Smartphone | Nein, eigenständiges Gerät | Ja, zwingend erforderlich |
Auffällig: Die technischen Datenblätter sagen wenig über die tatsächliche Bildqualität aus, da beide Geräte im Kern Streaming-Clients sind. Die Portal bringt zwar ein fest kalibriertes Display mit, das Backbone-One-Erlebnis hängt dagegen komplett vom verwendeten Smartphone ab – ein aktuelles iPhone mit OLED-Bildschirm kann die Portal in reiner Bildqualität sogar übertreffen, ein älteres Mittelklasse-Smartphone dagegen deutlich unterbieten.
Die 8-Zoll-LCD-Fläche der PlayStation Portal ist bewusst auf Konsistenz ausgelegt: 1920 × 1080 Pixel bei 60 Hz, unabhängig davon, welches Spiel gerade läuft oder wie alt das Gerät bereits ist. Diese Berechenbarkeit ist ein unterschätzter Vorteil – wer die Portal kauft, weiß am Tag eins genau, welche Bildqualität ihn auch nach drei Jahren noch erwartet, da Sony das Panel nicht austauscht oder per Software verändert.
Bei der Backbone One entscheidet ausschließlich das eingespannte Smartphone über die Bildqualität. Ein aktuelles iPhone-Pro-Modell mit OLED-Panel, HDR-Unterstützung und hoher Spitzenhelligkeit liefert in der Praxis ein saftigeres, kontrastreicheres Bild als das LCD-Display der Portal – inklusive tieferer Schwarzwerte, die ein LCD-Panel technologiebedingt nicht erreichen kann. Umgekehrt fällt ein älteres oder günstigeres Smartphone mit kleinerem, dunklerem oder niedriger auflösendem Display gegenüber der Portal klar zurück. Die Backbone One ist damit kein Gerät mit fester Qualitätsstufe, sondern ein Verstärker für das, was das eigene Smartphone ohnehin mitbringt – im besten Fall ein Vorteil, im schlechtesten Fall ein Nachteil gegenüber der Portal.
Verkaufszahlen und Marktakzeptanz der PlayStation Portal
Offizielle Verkaufszahlen veröffentlicht Sony für die PlayStation Portal bislang nicht. Branchenanalysten schätzen den weltweiten Absatz im ersten Jahr nach Marktstart auf rund zwei Millionen Einheiten – diese Zahl stammt ausdrücklich von unabhängigen Analysten und nicht von Sony selbst und sollte entsprechend mit Vorsicht behandelt werden. Berichten zufolge war die Portal 2024 zudem das nach US-Dollar-Umsatz meistverkaufte PS5-Zubehör überhaupt, noch vor Controllern oder Ladestationen.
Für die Backbone One existieren keine vergleichbaren, unabhängig verifizierten Verkaufszahlen – als Drittanbieter-Zubehör für mehrere Plattformen veröffentlicht das Unternehmen keine Stückzahlen für einzelne Editionen wie die PlayStation-Variante. Aus Reviews und Marktbeobachtung lässt sich aber ableiten, dass die Backbone One seit ihrem Launch 2022 zu den etabliertesten Mobile-Gaming-Controllern zählt, mit einer im Januar 2026 aufgefrischten Produktreihe (neue Farbvarianten sowie eine parallele Xbox Edition, beide weiterhin bei rund 99,99 $ in den USA). Diese Marktbreite unterscheidet sich fundamental vom Portal-Modell, das als Sony-Exklusivprodukt nur einen einzigen Vertriebskanal kennt.
Preise in Deutschland 2026: PlayStation Portal vs. Backbone One
Der Preisunterschied ist der auffälligste Faktor in diesem Vergleich. Seit der Sony-Preiserhöhung vom 2. April 2026 kostet die PlayStation Portal in Deutschland 249,99 € – mehr als doppelt so viel wie die Backbone One PlayStation Edition, die laut GameStar weiterhin bei rund 120 € liegt.
| Produkt | Preis vor 2. April 2026 | Preis seit 2. April 2026 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| PlayStation Portal | 219,99 € | 249,99 € | +30 € (+13,6 %) |
| PS5 (Standard) | 549,99 € | 649,99 € | +100 € |
| PS5 Digital Edition | 499,99 € | 599,99 € | +100 € |
| PS5 Pro | 799,99 € | 899,99 € | +100 € |
| Backbone One (PS Edition) | ca. 120 € | ca. 120 € | unverändert |
| Backbone Pro | – | ca. 170–200 € (US/UK-Preis, EU noch nicht offiziell gelistet) | neu im Sortiment |
Rechnet man mit den aktuellen Preisen, kostet die PlayStation Portal damit rund das Doppelte einer Backbone One. Wer beide Geräte parallel besitzen wollte, um sowohl die eigenständige Portal für die Couch als auch die Backbone One für unterwegs zu nutzen, müsste aktuell mit einer Gesamtinvestition von knapp 370 € rechnen – deutlich mehr, als die meisten Spieler für reines Zubehör einplanen.
Sonys Preiserhöhung 2026: Die Hintergründe
Sony begründet die Preisanhebung im offiziellen deutschsprachigen PlayStation-Blog mit dem „anhaltenden Druck auf die globale Wirtschaftslage” – eine bewusst vage Formulierung, die weder Zölle noch Bauteilkosten explizit benennt. Bemerkenswert ist vor allem das Ausmaß: Wie PlayCentral anmerkt, erfolgten frühere PS5-Preiserhöhungen in Schritten von 50 €. Die Erhöhung im April 2026 fiel mit 100 € pro Konsolen-Modell doppelt so hoch aus wie gewohnt.
Auch Play3 bestätigt, dass die Erhöhung weltweit und zeitgleich erfolgte – nicht nur in Europa oder Deutschland. Die Portal traf es mit +30 € prozentual sogar am härtesten unter allen betroffenen Produkten: +13,6 % gegenüber „nur” rund +18 % beim PS5-Digital-Modell und +12,5 % bei der Pro-Version. Für Käufer bedeutet das: Wer schon länger mit dem Kauf einer Portal liebäugelt, zahlt seit April 2026 spürbar drauf – ein Umstand, der die günstigere Backbone One als Alternative noch attraktiver macht.
Bei der Backbone One gab es dagegen keine vergleichbare Anpassung. Da Backbone als Drittanbieter unabhängig von Sonys Lieferketten für PS5-Hardware operiert, wirkt sich die von Sony genannte wirtschaftliche Lage nicht direkt auf den Controller-Preis aus – ein struktureller Vorteil für alle, die aktuell nach der günstigeren Variante suchen.
Plattform-Kompatibilität: Wo spielt welches Gerät?
Der wohl wichtigste inhaltliche Unterschied zwischen beiden Geräten ist die Bandbreite unterstützter Dienste. Die PlayStation Portal ist bewusst auf ein einziges Ökosystem zugeschnitten: PS Remote Play (Streaming von der eigenen PS5) und seit November 2025 zusätzlich PS Plus Premium Cloud Streaming (Spielen ganz ohne eigene Konsole, solange das Abo aktiv ist). Beides funktioniert ausschließlich innerhalb der PlayStation-Welt – Xbox Game Pass, GeForce Now oder mobile App-Store-Spiele sind auf der Portal technisch nicht vorgesehen.
Die Backbone One dreht dieses Prinzip um. Über die Backbone-App lassen sich neben PS Remote Play auch Xbox Cloud Gaming (inklusive Xbox Game Pass Ultimate), NVIDIA GeForce Now und Steam Link ansteuern – dazu kommen native Mobile Games direkt aus dem App Store beziehungsweise Google Play sowie, exklusiv auf iOS, Apple Arcade. Wer also nicht nur PlayStation, sondern auch Xbox-Spiele im Game-Pass-Abo oder PC-Games über GeForce Now streamen möchte, ist mit einem einzigen Backbone-One-Controller für praktisch das komplette Cloud-Gaming-Spektrum ausgerüstet – ein Bereich, den unser Vergleich von GeForce Now und Xbox Cloud Gaming im Detail beleuchtet.
Für PlayStation-Exklusivisten spielt diese Offenheit keine Rolle. Wer ohnehin nur PS5-Spiele streamen will und nie vorhat, Xbox- oder PC-Inhalte über dasselbe Gerät zu spielen, verliert durch die geschlossene Portal-Welt nichts – gewinnt aber auch nichts an Flexibilität. Wer dagegen zwischen mehreren Ökosystemen wechselt, etwa weil er sowohl ein Xbox Game Pass– als auch ein PS-Plus-Abo besitzt, profitiert von der Backbone-One-Lösung deutlich stärker.
Haptik, adaptive Trigger und Bedienkomfort
Ein zentrales Verkaufsargument der PS5 sind die haptischen Trigger des DualSense-Controllers – spürbarer Widerstand beim Spannen eines Bogens, unterschiedliche Vibrationsmuster je nach Untergrund. Die PlayStation Portal übernimmt diese Technik vollständig: Adaptive Trigger und feines Haptik-Feedback funktionieren exakt wie auf einem regulären DualSense-Controller, da die Portal im Kern dieselbe Controller-Hardware in ein Handheld-Gehäuse integriert.
Die Backbone One verzichtet laut GameStar bewusst auf beide Funktionen. Weder adaptive Trigger noch feines Haptik-Feedback sind vorhanden – stattdessen kommt einfache Standard-Vibration zum Einsatz, wie man sie von klassischen Mobile-Controllern kennt. Für Spiele, die gezielt mit adaptiven Triggern arbeiten (etwa Returnal oder Ratchet & Clank: Rift Apart), ist dieser Unterschied beim Spielen tatsächlich spürbar.
Beim reinen Steuerungsgefühl – Stick-Präzision, Tastendruckpunkte, Schultertasten – bewegen sich beide Geräte auf einem für Streaming-Zubehör hohen Niveau, was auch internationale Testredaktionen wie TechRadar bestätigen. Der Unterschied liegt weniger in der Präzision als im Funktionsumfang: Wer das volle DualSense-Erlebnis inklusive Touchpad und Haptik will, kommt an der Portal nicht vorbei. Wer damit leben kann, auf diese Zusatzfunktionen zu verzichten, bekommt mit der Backbone One ein sehr kompaktes und trotzdem komfortables Alternativkonzept.
Gewicht, Ergonomie und Akkulaufzeit im Alltag
Mit 522 Gramm liegt die PlayStation Portal spürbar über dem Gewicht eines Nintendo-Switch-2-Handhelds oder eines modernen Smartphones mit Backbone-One-Aufsatz. Für lange Spielsessions auf der Couch ist das kein Nachteil – die Portal liegt dank der DualSense-Formgebung tatsächlich sehr gut in der Hand. Unterwegs, etwa in Zug oder Flugzeug, macht sich das zusätzliche Gewicht in Rucksack oder Tasche aber bemerkbar, zumal ein separates Ladekabel eingepackt werden muss.
Die Backbone One wiegt mit rund 138 Gramm nur etwa ein Viertel der Portal – ein Unterschied von über 380 Gramm. Da sie zudem keinen eigenen Akku mitbringt, entfällt das separate Aufladen komplett: Sie wird einfach bei Bedarf ans Smartphone geklappt und wieder abgenommen. Der Kompromiss liegt in der Akkulaufzeit des Smartphones selbst – intensives Streaming über Mobilfunk oder WLAN zehrt zusätzlich am Handy-Akku, sodass bei längeren Sessions eine Powerbank sinnvoll sein kann.
Die Portal selbst kommt laut Herstellerangaben je nach Nutzung auf etwa 4 bis 9 Stunden Akkulaufzeit. Ein direkter Vergleich mit der Backbone One ist dabei nicht sinnvoll, da Letztere keinen eigenen Akku besitzt, sondern vollständig vom jeweiligen Smartphone abhängt – ein aktuelles Flaggschiff-Handy mit großem Akku hält beim Streaming oft länger durch als die Portal, ein älteres oder kleineres Gerät dagegen spürbar kürzer.
Latenz und Performance: Was unabhängige Tests zeigen
Bei einem reinen Streaming-Zubehör ist die Eingabeverzögerung (Latenz) technisch fast wichtiger als jede Bildschirmauflösung. Hier liefert allerdings keine der beiden großen Testredaktionen belastbare Millisekunden-Werte – weder TechRadar noch PCGuide oder TheGamer veröffentlichen gemessene Latenzzahlen für Portal oder Backbone One. Der Grund: Beide Geräte hängen bei der tatsächlichen Verzögerung fast vollständig von der Qualität der Heimnetzwerk-Verbindung ab, nicht von der Hardware selbst.
TechRadar berichtet in seinem Portal-Test explizit, dass erst eine Anpassung der Router-Konfiguration eine praktisch verzögerungsfreie Verbindung ermöglichte – ein Hinweis darauf, dass die Grundvoraussetzung für beide Geräte ein stabiles 5-GHz-WLAN beziehungsweise eine potente Mobilfunkverbindung ist. Wird diese Voraussetzung erfüllt, beschreiben alle drei genannten Redaktionen die gefühlte Latenz bei beiden Geräten übereinstimmend als „niedrig genug für die meisten Einzelspieler-Titel”, raten aber bei kompetitiven Multiplayer-Shootern zur Vorsicht.
Für die Praxis bedeutet das: Wer zu Hause bereits stabiles WLAN mit guter Reichweite hat, wird bei beiden Geräten kaum einen spürbaren Unterschied in der Reaktionszeit feststellen. Unterwegs über Mobilfunk hat die Backbone One tendenziell einen kleinen strukturellen Vorteil, da moderne Smartphones meist aktuellere Mobilfunk-Chipsätze verbauen als der Snapdragon 662 der Portal – ein Chip, der ursprünglich für Mittelklasse-Smartphones aus dem Jahr 2019 entwickelt wurde und primär zur Bilddekodierung dient.
Ein weiterer, oft übersehener Faktor ist die Kodierungs-Bitrate der Streaming-Verbindung: Sowohl PS Remote Play als auch die in der Backbone-App genutzten Cloud-Dienste passen die Bildqualität dynamisch an die verfügbare Bandbreite an. Bei schwacher Verbindung reduziert sich zunächst die Auflösung, danach die Bildrate – ein Verhalten, das bei beiden Geräten identisch auftritt, da es auf Serverseite und nicht in der Hardware des Zubehörs geregelt wird. Wer regelmäßig in Umgebungen mit schwankender Verbindungsqualität spielt, etwa im Homeoffice mit gemeinsam genutztem WLAN, sollte diesen Faktor stärker gewichten als kleine Hardware-Unterschiede zwischen Portal und Backbone One.
Was passiert bei einem PSN-Ausfall?
Ein Aspekt, der in den meisten Kaufberatungen fehlt: Beide Geräte hängen für PlayStation-Inhalte vollständig vom PlayStation Network ab – und das PSN war 2026 alles andere als störungsfrei. Wie shattered.io in der Analyse zu den PSN-Störungen 2026 dokumentiert hat, kam es allein in den ersten Monaten des Jahres zu mehreren Ausfällen, ohne dass Sony betroffenen Nutzern eine Entschädigung anbot.
Für Portal-Besitzer bedeutet ein PSN-Ausfall den kompletten Stillstand: Ohne funktionierende Verbindung zu Sonys Servern lässt sich weder per Remote Play auf die eigene PS5 zugreifen noch PS Plus Premium Cloud Streaming nutzen – das Gerät wird für die Dauer der Störung zu einem reinen Ziegelstein mit Bildschirm, da es keine anderen Funktionen besitzt.
Die Backbone One trifft ein PSN-Ausfall ebenfalls, allerdings nur teilweise: Zwar funktioniert auch hier PS Remote Play nicht, dafür bleiben Xbox Cloud Gaming, GeForce Now, Steam Link und alle nativen Mobile-Games über das Smartphone weiterhin nutzbar. Wer regelmäßig zwischen mehreren Plattformen wechselt, hat mit der Backbone One also eine gewisse Absicherung gegen genau dieses Szenario – ein Vorteil, der in klassischen Preis-Leistungs-Vergleichen selten auftaucht, aber angesichts der PSN-Historie 2026 durchaus praxisrelevant ist.
Fünf reale Einsatzszenarien aus dem Alltag
Technische Datenblätter sagen wenig darüber aus, wie sich ein Gerät im Alltag tatsächlich schlägt. Die folgenden fünf Szenarien basieren auf den dokumentierten Funktionsunterschieden beider Geräte und zeigen, wann welches Produkt die praktischere Wahl ist.
- Pendler in Bus und Bahn: Wer täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, profitiert von der Backbone One – sie passt zusammengeklappt in jede Jackentasche, benötigt kein separates Ladekabel und lässt sich in Sekunden vom Smartphone abnehmen, wenn der Sitzplatz gewechselt werden muss.
- Zweitbildschirm im Wohnzimmer: Wer die PS5 im Wohnzimmer weiterlaufen lassen will, während ein Familienmitglied den Fernseher belegt, ist mit der Portal besser bedient – kein Smartphone wird blockiert, und das größere, fest kalibrierte 8-Zoll-Display bietet mehr Komfort als ein kleines Handy-Display.
- Multi-Plattform-Spieler mit Xbox Game Pass und PS Plus: Wer beide Abos parallel nutzt, kann mit einer einzigen Backbone One sowohl PS5- als auch Xbox-Titel über Cloud Gaming streamen, statt zwei separate Zubehörteile zu kaufen.
- Reisen mit unsicherem WLAN im Hotel: Bei schwankender Internetqualität im Hotel-WLAN punktet die Portal, da sie sich ausschließlich auf eine stabile Verbindung konzentriert und nicht zusätzlich Anrufe, Nachrichten oder andere Apps auf demselben Gerät verarbeiten muss wie ein Smartphone mit Backbone One.
- Studierende mit begrenztem Budget: Bei einem Preisunterschied von mehr als 100 € ist die Backbone One für preisbewusste Käufer die naheliegende Wahl – zumal ein ohnehin vorhandenes Smartphone ausreicht und keine zusätzliche Hardware-Anschaffung in voller Höhe der Portal nötig ist.
Backbone Pro: Die Premium-Alternative im Detail
Seit 2025 bietet Backbone mit dem Backbone Pro eine dritte Option zwischen den beiden hier verglichenen Geräten an. Der Pro-Controller kostet in den USA und Großbritannien 169,99 $ beziehungsweise 169,99 £; ein offizieller, gelisteter Preis für Deutschland beziehungsweise die Eurozone liegt zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht vor. Sollte sich das US-Preisniveau in etwa auf den Euro-Raum übertragen, wäre mit einem Preis von grob 170 bis 200 € zu rechnen – eine Schätzung, die noch nicht offiziell bestätigt ist.
Anders als die reguläre Backbone One bringt der Pro-Controller einen eigenen Akku und ein eigenes Bluetooth-Modul mit – er lässt sich also auch losgelöst vom Smartphone als eigenständiger Bluetooth-Controller nutzen, etwa an einem PC oder Smart-TV. Hinzu kommen Hall-Effekt-Sticks und -Trigger (die laut Hersteller langlebiger und weniger anfällig für Stick-Drift sind als herkömmliche Potentiometer-Sticks), individuell belegbare Rückentasten sowie weiterhin USB-C-Anschluss mit Durchlade-Funktion. Mit rund 199 Gramm liegt das Gewicht deutlich über der Standard-Backbone-One, aber immer noch klar unter dem der PlayStation Portal.
Für DACH-Käufer ist der Backbone Pro aktuell eher eine Beobachtungsposition als eine sofort verfügbare Option: Wer bereit ist, auf eine offizielle EU-Markteinführung zu warten oder den Controller über den US-Store zu importieren, bekommt ein in Funktionsumfang und Bedienkomfort deutlich aufgewertetes Gerät – zu einem Preis, der sich preislich näher an der PlayStation Portal orientiert als an der günstigen Standard-Backbone-One.
Verbraucherschutz in Deutschland: Widerruf und Gewährleistung
Wer eines der beiden Geräte online in Deutschland oder einem anderen EU-Land bestellt, profitiert unabhängig vom Hersteller vom gesetzlichen 14-tägigen Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen (§ 312g BGB in Verbindung mit der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie). Innerhalb dieser Frist kann die Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeschickt werden – ein Recht, das sowohl für Bestellungen direkt bei Sony oder Backbone als auch für Käufe bei deutschen Händlern wie MediaMarkt, Saturn oder Amazon.de gilt.
Zusätzlich greift die gesetzliche Sachmängelhaftung von zwei Jahren ab Kaufdatum (§ 438 BGB) für neu gekaufte Ware – unabhängig von einer eventuell zusätzlich angebotenen Herstellergarantie. Zeigt die PlayStation Portal oder die Backbone One innerhalb dieses Zeitraums einen Defekt, der nicht auf unsachgemäße Nutzung zurückzuführen ist, besteht grundsätzlich Anspruch auf Reparatur, Ersatzlieferung oder im Zweifel Rückerstattung. Da die Backbone One keinen eigenen Akku besitzt, entfällt bei ihr zudem eine der häufigsten Fehlerquellen bei Handheld-Geräten: der klassische Akkuverschleiß nach ein bis zwei Jahren intensiver Nutzung, der bei der PlayStation Portal langfristig durchaus relevant werden kann.
So wechselst du zwischen PlayStation Portal und Backbone One
Ein praktischer Vorteil, den viele Käufer unterschätzen: Da beide Geräte reine Streaming-Clients ohne lokale Spielstände sind, gibt es im klassischen Sinn keine Datenmigration. Sämtliche Spielstände, Trophäen und Einstellungen liegen ohnehin zentral in der Cloud beziehungsweise auf der eigenen PS5, nicht auf dem Zubehör selbst. Wer von einem Gerät zum anderen wechselt oder beide parallel nutzt, muss lediglich folgende Schritte durchgehen:
1. PlayStation-Network-Konto auf dem neuen Gerät anmelden
(Portal: direkt im Gerät / Backbone One: in der Backbone-App)
2. PS Remote Play aktivieren (auf der PS5 unter
Einstellungen > System > Remote Play prüfen, ob aktiv)
3. Bei Bedarf PS Plus Premium separat im PSN-Konto prüfen
(nötig für Cloud-Streaming ohne eigene PS5)
4. Reglereinstellungen (Sensitivität, Tastenbelegung) sind
kontogebunden in der PS5-Software gespeichert -> keine
manuelle Übertragung nötig
5. Bei Wechsel zu Backbone One zusätzlich: Xbox-, GeForce-Now-
oder Steam-Link-Konten einmalig in der Backbone-App verknüpfen
6. Altes Gerät kann parallel weiterverwendet werden, da PSN
mehrere gleichzeitige Remote-Play-Verbindungen pro Konto
grundsätzlich zulässt (Details variieren je nach Kontotyp)
Der gesamte Umstieg dauert in der Praxis selten länger als zehn Minuten – der größte Zeitfaktor ist meist das erneute Anmelden des PSN-Kontos und das Einrichten des WLANs auf dem neuen Gerät, nicht die eigentliche „Migration” von Spielinhalten.
Vor- und Nachteile im Überblick
PlayStation Portal: Vor- und Nachteile
- ✅ Volles DualSense-Erlebnis mit adaptiven Triggern, Haptik und Touchpad
- ✅ Eigenständiges Gerät, blockiert kein Smartphone
- ✅ Großes, fest kalibriertes 8-Zoll-Display unabhängig vom eigenen Handy
- ✅ Seit PS Plus Premium Cloud Streaming auch ganz ohne eigene PS5 nutzbar
- ❌ Seit April 2026 mit 249,99 € mehr als doppelt so teuer wie die Backbone One
- ❌ Ausschließlich auf das PlayStation-Ökosystem beschränkt
- ❌ Kein Bluetooth, proprietärer PlayStation-Link-Standard für kabellose Kopfhörer
- ❌ Mit 522 g deutlich schwerer und unhandlicher für die Hosentasche
Backbone One: Vor- und Nachteile
- ✅ Rund 120 € und damit deutlich günstiger als die PlayStation Portal
- ✅ Unterstützt PS Remote Play, Xbox Cloud Gaming, GeForce Now, Steam Link und native Mobile Games
- ✅ Mit ca. 138 g sehr leicht und kompakt zusammenklappbar
- ✅ Kein eigener Akku nötig, lädt das Smartphone beim Spielen sogar mit
- ❌ Kein Haptik-Feedback und keine adaptiven Trigger
- ❌ Zwingend auf ein kompatibles Smartphone angewiesen
- ❌ Zehrt zusätzlich am Akku des Smartphones
- ❌ Bildqualität hängt komplett vom verwendeten Smartphone-Display ab
Für wen lohnt sich welches Gerät?
| Nutzertyp | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| PlayStation-Exklusivist mit eigener PS5 | Beide geeignet | Reine Geschmacksfrage zwischen Bildschirmkomfort (Portal) und Preis/Gewicht (Backbone One) |
| Multi-Plattform-Spieler (Xbox + PlayStation) | Backbone One | Einziges Gerät für PS Remote Play und Xbox Cloud Gaming gleichzeitig |
| Vielpendler ohne festen Sitzplatz | Backbone One | Geringes Gewicht, kein separates Ladekabel, passt in jede Tasche |
| Wohnzimmer-Nutzer mit belegtem Fernseher | PlayStation Portal | Eigenes Display blockiert kein Smartphone der Mitbewohner |
| Budget-orientierte Käufer | Backbone One | Mehr als 100 € günstiger bei ähnlichem Kernnutzen |
| PS-Plus-Premium-Abonnenten ohne eigene PS5 | PlayStation Portal | Einzige Möglichkeit, komplett ohne Konsole per Cloud zu spielen |
| Fans adaptiver Trigger (Returnal, Rift Apart) | PlayStation Portal | Backbone One bietet diese Funktion technisch nicht |
| Besitzer eines älteren oder schwachen Smartphones | PlayStation Portal | Eigenes, fest kalibriertes Display unabhängig von Handy-Qualität |
Auf den ersten Blick wirkt es widersprüchlich: Sony verkauft mit der PlayStation Portal ein eigenes Handheld für 249,99 € – und lässt gleichzeitig zu, dass ein Drittanbieter mit der Backbone One ein funktional ähnliches Produkt für weniger als die Hälfte anbietet, offiziell lizenziert und sogar mit gemeinsam entwickeltem DualSense-Design. Der Grund liegt im Geschäftsmodell dahinter: Beide Geräte sind letztlich Vehikel, um Nutzer in Sonys Software- und Abo-Ökosystem zu halten, nicht primär Hardware-Gewinnbringer für sich genommen.
Für Sony zählt am Ende, wie viele Nutzer PS Plus Premium abonnieren, wie viele Stunden auf der eigenen PS5 oder per Cloud gestreamt werden und wie stark das PlayStation-Netzwerk insgesamt wächst – unabhängig davon, ob die Wiedergabe über ein Sony-eigenes Gerät oder einen lizenzierten Drittanbieter-Controller erfolgt. Die Backbone One erweitert die potenzielle Zielgruppe für PS Remote Play auf all jene, die keine 249,99 € für ein zusätzliches Gerät ausgeben wollen, aber bereits ein kompatibles Smartphone besitzen. Die PlayStation Portal wiederum bedient das Premium-Segment: Käufer, die ein rundum abgestimmtes Erlebnis mit voller DualSense-Funktionalität wollen und bereit sind, dafür einen Aufpreis zu zahlen.
Dieses Zwei-Wege-Modell erklärt auch, warum Sony die Portal-Preiserhöhung im April 2026 in Kauf nahm, ohne die Lizenzbedingungen für Backbone anzupassen: Beide Preispunkte bedienen unterschiedliche Kundensegmente, ohne sich gegenseitig zu kannibalisieren. Wer preissensibel ist, wandert zur Backbone One ab, bleibt aber innerhalb des PlayStation-Netzwerks aktiv – ein Ergebnis, das für Sony wirtschaftlich attraktiver ist, als diese Nutzergruppe komplett zu verlieren.
Unser Fazit: Klare Kaufempfehlung mit Zahlen
Der Vergleich zeigt kein eindeutiges „besseres” Gerät, sondern zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage. Die PlayStation Portal rechtfertigt ihren seit April 2026 auf 249,99 € gestiegenen Preis nur, wenn das volle DualSense-Erlebnis mit Haptik und adaptiven Triggern, ein eigenständiges Display und die Unabhängigkeit vom eigenen Smartphone tatsächlich gebraucht werden – oder wenn PS Plus Premium Cloud Streaming ganz ohne eigene Konsole im Vordergrund steht.
Für die deutliche Mehrheit der Käufer dürfte die Backbone One die wirtschaftlich sinnvollere Wahl sein: Bei weniger als der Hälfte des Preises (ca. 120 € gegenüber 249,99 €), einem Viertel des Gewichts (138 g gegenüber 522 g) und deutlich breiterer Plattform-Unterstützung – inklusive Xbox Cloud Gaming und GeForce Now – bietet sie für die meisten Alltagsszenarien das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Einzig wer bewusst auf Haptik-Feedback, adaptive Trigger oder ein eigenständiges Gerät ohne Smartphone-Abhängigkeit Wert legt, sollte den Aufpreis für die PlayStation Portal in Kauf nehmen. Wer beide Optionen zusätzlich gegen ein vollwertiges Handheld wie das Steam Deck abwägen möchte, findet weiterführende Zahlen in unserem Vergleich zwischen PlayStation Portal und Steam Deck.
Kurzfristig dürfte sich an dieser Konstellation wenig ändern: Solange Sony keine weitere Preissenkung der Portal ankündigt und Backbone sein aktuelles Preisniveau von rund 120 € hält, bleibt der Preisabstand von mehr als 100 € das entscheidende Kaufargument für die Mehrheit der Käufer. Wer ohnehin auf eine Kaufentscheidung zusteuert, sollte vor allem die eigene Nutzung ehrlich einschätzen: reines PS5-Streaming zu Hause spricht für die günstigere Backbone One, ein Gerät für alle Situationen ohne Smartphone-Abhängigkeit für die PlayStation Portal.
Häufig gestellte Fragen
Ist die PlayStation Portal ihren Aufpreis gegenüber der Backbone One wert?
Nur, wenn Haptik-Feedback, adaptive Trigger und ein eigenständiges Display ohne Smartphone-Abhängigkeit wichtig sind. Rein funktional für PS Remote Play liefert die deutlich günstigere Backbone One ein vergleichbares Ergebnis.
Kann die Backbone One auch ohne PlayStation genutzt werden?
Ja. Über die Backbone-App lassen sich zusätzlich Xbox Cloud Gaming, NVIDIA GeForce Now, Steam Link sowie native Mobile Games nutzen – die PlayStation Edition ist also nicht auf Sony-Inhalte beschränkt.
Funktioniert die PlayStation Portal ohne eigene PS5?
Seit November 2025 ja, sofern ein aktives PS Plus Premium Abonnement besteht. Ohne Premium-Abo und ohne eigene PS5 im Netzwerk bleibt das Gerät funktionslos.
Warum hat die PlayStation Portal kein Bluetooth?
Sony setzt stattdessen auf den proprietären PlayStation-Link-Standard, der ausschließlich mit den hauseigenen PULSE-Kopfhörern funktioniert. Reguläre Bluetooth-Kopfhörer lassen sich nur über den 3,5-mm-Klinkenanschluss anschließen.
Wie viel wiegt die PlayStation Portal im Vergleich zur Backbone One?
Die Portal wiegt 522 Gramm, die Backbone One nur etwa 138 Gramm – ein Unterschied von rund 380 Gramm beziehungsweise fast dem Vierfachen.
Lohnt sich der Kauf des Backbone Pro anstelle der Standard-Backbone-One?
Für Nutzer, die einen eigenständigen Bluetooth-Controller mit Hall-Effekt-Sticks wollen, ja. Für reines PS-Remote-Play-Streaming ist der Aufpreis gegenüber der Standard-Backbone-One in der Regel nicht notwendig, zumal der Pro-Controller in Deutschland noch nicht offiziell gelistet ist.
Was passiert mit meinen Spielständen, wenn ich zwischen beiden Geräten wechsle?
Nichts – beide Geräte speichern keine Spielstände lokal. Sämtliche Spielstände und Trophäen liegen zentral auf der PS5 beziehungsweise in der PlayStation-Cloud und stehen auf jedem neu angemeldeten Gerät automatisch zur Verfügung.
Welches Gerät eignet sich besser für unterwegs im Zug oder Flugzeug?
Die Backbone One dank geringerem Gewicht und Klappmechanismus für kurze Fahrten mit häufigem Ein- und Auspacken. Bei längeren Reisen mit stabilem WLAN, etwa im Flugzeug mit Bordinternet, kann die Portal dank eigenständigem Display und größerer Akkukapazität die komfortablere Wahl sein.
Kann ich mit der PlayStation Portal auch Xbox- oder PC-Spiele streamen?
Nein. Die Portal ist technisch fest auf PS Remote Play und PS Plus Premium Cloud Streaming beschränkt. Für Xbox Cloud Gaming oder GeForce Now ist zwingend ein anderes Gerät nötig – etwa eine Backbone One am eigenen Smartphone.
Ist die Backbone One auch mit Android-Tablets kompatibel?
Offiziell ist die Backbone One auf Smartphone-Abmessungen ausgelegt, nicht auf Tablets. Kompatibilität besteht laut Hersteller mit USB-C-Android-Smartphones sowie iPhones ab Generation 12 (Lightning) beziehungsweise 15 (USB-C) – für Tablets bietet Backbone keine offizielle Unterstützung.



