Ein Leak aus Frankreich sorgt seit Ende August für Wirbel in der Gaming-Szene: Diablo IV soll angeblich am 15. September 2026 für die Nintendo Switch 2 erscheinen, verpackt als “Age of Hatred Collection” für 69,99 Euro. Die Quelle gilt als zuverlässig, die Details sind ungewöhnlich konkret – Preis, Inhalt, sogar die Verpackungsart der physischen Version stehen angeblich fest. Nur eine Partei schweigt bislang beharrlich: Blizzard Entertainment selbst. Für deutsche und DACH-Spieler, die seit Jahren auf einen waschechten Action-RPG-Blockbuster für Nintendos Hybrid-Konsole warten, ist das eine Steilvorlage für Spekulationen. Doch wie belastbar ist der Leak wirklich, und was würde ein Switch-2-Port für Blizzard, Nintendo und den deutschen Markt bedeuten?
Was der Leak über Diablo IV auf der Switch 2 verrät
Der französische Rabatt- und Leak-Aggregator Dealabs veröffentlichte über seinen Reporter billbil-kun Mitte August detaillierte Angaben zu einer angeblichen Switch-2-Fassung von Diablo IV. Demnach soll das Paket unter dem Namen “Diablo IV: Age of Hatred Collection” laufen und neben dem Grundspiel auch die beiden bisherigen Erweiterungen Vessel of Hatred und Lord of Hatred enthalten, wie PCGuide berichtete. Der Preis liegt demnach bei 69,99 Euro, 69,99 US-Dollar beziehungsweise 62,99 britischen Pfund. Als Erscheinungstermin kursiert der 15. September 2026, wobei einzelne Quellen auch den 18. September als Alternativdatum nennen.
Besonders auffällig ist die Detailtiefe des Leaks. Es geht nicht nur um ein grobes Zeitfenster, sondern um ein konkretes Datum, eine fertige Preisstruktur in drei Währungen und sogar den Namen der Sammel-Edition. Genau diese Präzision lässt viele Branchenbeobachter aufhorchen, denn Leaks dieser Qualität stammen in der Regel aus Handelslisten, Distributoren-Datenbanken oder vorab verschickten Pressematerialien, nicht aus reiner Spekulation.
Die Fakten im Überblick
Die folgende Tabelle fasst zusammen, was aktuell als Leak kursiert und was Blizzard und Nintendo tatsächlich bestätigt haben.
| Merkmal | Leak-Angabe | Offizieller Status |
|---|---|---|
| Erscheinungsdatum | 15. September 2026 (vereinzelt 18. September) | Nicht bestätigt |
| Titel der Edition | Diablo IV: Age of Hatred Collection | Nicht bestätigt |
| Preis | 69,99 € / 69,99 $ / 62,99 £ | Nicht bestätigt |
| Inhalt | Grundspiel + Vessel of Hatred + Lord of Hatred | Nicht bestätigt |
| Physische Version | “Code in the Box” statt Modul | Nicht bestätigt |
| Vorbestellstart | Rund um BlizzCon 2026 (12.–13. September) | Nicht bestätigt |
| Quelle | Dealabs / billbil-kun | Branchenleaker, nicht Blizzard oder Nintendo |
| Stellungnahme Blizzard/Nintendo | – | Keine Äußerung bis Redaktionsschluss |
Wer ist billbil-kun – und warum zählt Dealabs als Quelle
Dealabs ist in Frankreich in erster Linie als Schnäppchen-Community bekannt, doch der dort aktive Nutzer billbil-kun hat sich über Jahre einen Ruf als einer der treffsichersten Leaker der Gaming-Branche erarbeitet. Nintendolife beschreibt ihn als jemanden mit einer starken Bilanz bei akkuraten Berichten, wie auch Gamerant bestätigt. Seine Leaks basieren typischerweise auf Einblicken in Handelspartner-Systeme großer Einzelhändler, die Produktlistungen, Preise und Erscheinungstermine oft Wochen vor der offiziellen Ankündigung anlegen müssen, damit Vorbestellungen technisch funktionieren.
Das erklärt, warum solche Leaks häufig überraschend genaue Preisangaben liefern, aber trotzdem falsch liegen können, etwa wenn ein Termin kurzfristig verschoben wird oder ein Deal doch nicht zustande kommt. IGN übernahm die Zahlen von billbil-kun in einem eigenen Artikel und ordnete ihn als verlässlichen Insider ein, ohne die Fakten selbst unabhängig bestätigen zu können. Für Leser heißt das: Die Wahrscheinlichkeit, dass an der Sache etwas dran ist, gilt als hoch, eine Garantie ist es nicht.
Schweigen von Blizzard und Nintendo: Was das bedeutet
Bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels haben weder Blizzard noch Nintendo den Switch-2-Port offiziell bestätigt oder dementiert. Gamerant hielt dazu fest, dass sich bislang keine der beiden Firmen öffentlich zu einem möglichen Switch-2-Port von Diablo IV geäußert habe. Dieses Schweigen ist in der Branche keine Seltenheit, wenn ein Ankündigungstermin bereits intern feststeht. Publisher vermeiden es in solchen Phasen bewusst, auf Leaks einzugehen, um sich die eigene Marketing-Choreografie nicht von Dritten aus der Hand nehmen zu lassen.
Auffällig ist der Zeitpunkt: Sollte der Leak stimmen, bliebe zwischen dem mutmaßlichen Vorbestellstart rund um die BlizzCon Mitte September und dem Release nur wenig mehr als eine Woche. Das ist für ein Triple-A-Projekt ungewöhnlich knapp bemessen und deutet entweder auf eine sehr kurzfristig geplante Ankündigung hin oder darauf, dass Teile des Leaks noch nicht final sind.
“Code in the Box”: Warum die Retail-Version kein Modul wäre
Ein Detail des Leaks dürfte Sammler und Einzelhandelskäufer besonders interessieren: Die physische Version soll nach aktuellem Stand kein vollständiges Spiel auf dem Switch-Modul enthalten, sondern lediglich einen Downloadcode in der Box. Gamerant bezeichnete das als den eigentlichen Haken des gesamten Leaks. Diese Praxis ist bei besonders großen oder technisch aufwendigen Titeln nicht neu und wurde in der Vergangenheit bereits bei anderen Switch-Portierungen genutzt, wenn die Datenmenge des Spiels die Kapazität handelsüblicher Module überstieg oder die Produktionskosten für große Module zu hoch ausgefallen wären.
Für Käufer bedeutet das in der Praxis: Eine Internetverbindung ist beim ersten Start zwingend nötig, ein Weiterverkauf der physischen Hülle ist zwar möglich, der Code selbst lässt sich aber nur einmal einlösen. In Deutschland, wo der physische Handel bei Konsolenspielen traditionell eine größere Rolle spielt als in vielen anderen Märkten, dürfte dieses Detail bei Fans für Diskussionen sorgen.
BlizzCon 2026 als mögliche Bühne für die offizielle Ankündigung
Sollte Blizzard den Port tatsächlich bestätigen, gilt die BlizzCon 2026 im Anaheim Convention Center am 12. und 13. September als wahrscheinlichster Rahmen. PCGuide berichtete, dass Vorbestellungen zur BlizzCon 2026 erwartet werden, was zeitlich exakt zum Gerücht passt. Eine BlizzCon-Ankündigung würde auch strategisch Sinn ergeben: Die Messe ist die zentrale Bühne für alle Diablo-Neuigkeiten des Jahres, und ein neuer Plattform-Release würde die ohnehin hohe mediale Aufmerksamkeit rund um die Veranstaltung zusätzlich verstärken.
Alternativ könnte eine Ankündigung auch über einen der PlayStation State-of-Play-Streams oder eine eigene Nintendo-Direct-Ausgabe erfolgen, wie sie zuletzt regelmäßig für große Drittanbieter-Titel auf der Switch 2 genutzt wurden. Bereits im September 2026 sind laut Nintendos offizieller Ankündigungsseite mehrere große Portierungen für die Konsole terminiert, darunter Dragon Quest XI S: Echoes of an Elusive Age – Definitive Edition am 24. September, EA Sports FC 27 am 25. September sowie The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered am 29. September, wie Nintendos eigene Übersicht zeigt. Ein zusätzlicher Diablo-IV-Port würde in diese bereits sehr dichte Release-Phase passen.
Kann die Switch 2 Diablo IV technisch stemmen?
Technisch ist ein Port längst keine Utopie mehr. Die Nintendo Switch 2 verfügt laut den offiziellen technischen Daten über 12 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher, wovon rund 9 Gigabyte für Spiele zur Verfügung stehen, sowie 256 Gigabyte internen UFS-3.1-Speicher, erweiterbar per microSD Express, wie aus Nintendos offiziellen Tech-Specs hervorgeht. Im angedockten Modus unterstützt die Konsole eine Ausgabe von bis zu 3.840 mal 2.160 Pixeln (4K) bei 60 Bildern pro Sekunde, im Handheld-Betrieb löst der 7,9-Zoll-LCD-Bildschirm nativ mit 1.920 mal 1.080 Pixeln auf und unterstützt eine variable Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz.
Damit liegt die Switch 2 hardwareseitig deutlich über der Basis, auf der Diablo IV 2023 ursprünglich für PlayStation 4 und Xbox One lief, den technisch schwächsten Plattformen des ursprünglichen Release. Blizzard hat mit dem Spiel also bereits einmal bewiesen, dass sich die Engine auf vergleichsweise begrenzter Hardware skalieren lässt. Ob die Switch-2-Fassung dafür Zugeständnisse bei Auflösung, Bildrate oder Partikeleffekten machen müsste, ist derzeit offen. Aus dem Leak selbst gehen keine Angaben zu Framerate-Zielen oder Auflösung im Handheld-Modus hervor.
Der 256 Gigabyte große interne Speicher der Konsole dürfte bei einem Diablo-IV-Port ebenfalls eine Rolle spielen. Live-Service-Spiele wie Diablo IV wachsen durch Erweiterungen, Saisons und Patches kontinuierlich, was gerade bei einer Konsole mit begrenztem internen Speicher relevant wird. Die Erweiterbarkeit per microSD Express dürfte deshalb ein praktisches Argument für potenzielle Käufer sein, die das Spiel dauerhaft installiert lassen wollen, statt es vor jeder Sitzung erneut herunterzuladen.
Diablo auf Nintendo-Konsolen: Eine kurze Geschichte
Ein Switch-2-Port wäre keineswegs die erste Berührung der Reihe mit Nintendo-Hardware. Die Zusammenarbeit reicht mehrere Jahre zurück, wie die folgende Tabelle zeigt.
| Titel | Release auf Nintendo-Konsole | Plattform |
|---|---|---|
| Diablo III: Eternal Collection | 2. November 2018 | Nintendo Switch |
| Diablo II: Resurrected | 23. September 2021 | Nintendo Switch |
| Diablo IV (Ursprungs-Release) | 5. Juni 2023 | PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC |
| Diablo IV: Age of Hatred Collection | Angeblich 15. September 2026 (Leak) | Nintendo Switch 2 (nicht bestätigt) |
Diablo III erschien bereits 2018 für die originale Switch, gut anderthalb Jahre nach dem Konsolen-Launch von PlayStation 4 und Xbox One. Diablo II: Resurrected folgte 2021 sogar zeitgleich mit dem Release auf allen anderen Plattformen, ein für Nintendo ungewöhnlich synchroner Launch-Tag. Blizzard hat also bereits zweimal gezeigt, dass die Diablo-Reihe auf Nintendo-Hardware technisch funktioniert und dort auch kommerziell honoriert wird. Ein Switch-2-Port von Diablo IV wäre die konsequente Fortsetzung dieser Strategie, nun auf deutlich leistungsfähigerer Hardware als noch 2018 oder 2021.
Microsoft, Blizzard und die Konsolen-Strategie nach der Activision-Übernahme
Seit der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft, die am 13. Oktober 2023 abgeschlossen wurde und mit einem angekündigten Transaktionswert von 68,7 Milliarden US-Dollar den größten Deal in der Geschichte der Spielebranche markierte, verfolgt der Xbox-Konzern erklärtermaßen eine plattformübergreifende Strategie, wie aus der Dokumentation zur Übernahme hervorgeht. Statt Titel exklusiv an Xbox-Hardware zu binden, hat Microsoft in den vergangenen Jahren mehrfach Bereitschaft gezeigt, große Marken auch auf Konkurrenzplattformen zu bringen, etwa Call of Duty auf der Switch.
Ein Diablo-IV-Port auf die Switch 2 würde in dieses Muster passen: Statt Nutzer zu einem Plattformwechsel zu zwingen, folgt Microsoft dem Spiel dorthin, wo die Spieler ohnehin schon sind. Bei einer weltweiten Installationsbasis von 19,86 Millionen verkauften Switch-2-Einheiten zum 31. März 2026, wie Nintendo in seinen offiziellen Geschäftszahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr auswies, wäre der potenzielle Absatzmarkt beträchtlich, selbst wenn nur ein Bruchteil der Besitzer zugreift.
Konkurrenzvergleich: Wie andere große Portierungen auf der Switch 2 abschneiden
Diablo IV wäre nicht der erste Versuch, ein technisch anspruchsvolles Action-Rollenspiel oder einen umfangreichen Open-World-Titel auf die neue Hardware zu bringen. Nintendos eigene September-Übersicht listet gleich mehrere vergleichbare Kandidaten: Dragon Quest XI S: Echoes of an Elusive Age – Definitive Edition kommt am 24. September als Switch-2-Fassung eines ursprünglich deutlich älteren JRPGs, EA Sports FC 27 erscheint am 25. September parallel für Switch und Switch 2, und The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered folgt am 29. September, wobei Besitzer der ursprünglichen Switch-Fassung laut Berichterstattung ein kostenloses Upgrade auf die Switch-2-Version erhalten sollen.
Diese Titel zeigen ein klares Muster: Publisher nutzen die zusätzliche Rechenleistung der Switch 2 gezielt, um Spiele zu portieren, die auf der Original-Switch technisch nicht oder nur stark reduziert möglich gewesen wären. Diablo IV würde sich in diese Welle einreihen, allerdings mit einer Besonderheit: Anders als bei den meisten genannten Titeln handelt es sich um ein Live-Service-Spiel mit regelmäßigen Erweiterungen und Online-Anbindung über Battle.net, was zusätzliche technische und organisatorische Anforderungen an eine Portierung stellt.
Marktwirkung: Was ein Switch-2-Port für Blizzard und Nintendo bedeuten würde
Für Blizzard wäre ein Switch-2-Release vor allem eine Reichweiten-Frage. Diablo IV ist seit dem ursprünglichen Release am 5. Juni 2023 wiederholt um Erweiterungen ergänzt worden, zuletzt um Lord of Hatred im April 2026. Ein neuer Plattform-Release ist für Live-Service-Titel eine der wenigen verlässlichen Methoden, um Jahre nach dem Launch noch einmal spürbar neue Spieler und damit neue Umsätze aus Zusatzinhalten zu gewinnen, ohne ein komplett neues Spiel entwickeln zu müssen.
Für Nintendo wiederum wäre ein waschechter Diablo-IV-Port ein weiteres Argument gegen die verbreitete Kritik, die Switch-Familie sei für aufwendige Drittanbieter-Titel technisch nicht ernst zu nehmen. Die Konsole hat sich mit 19,86 Millionen verkauften Einheiten binnen der ersten zehn Monate seit dem Launch am 5. Juni 2025 zu einem der am schnellsten wachsenden Systeme der jüngeren Konsolengeschichte entwickelt. Jeder zusätzliche große Drittanbieter-Titel stärkt die Position der Switch 2 als vollwertige Plattform und nicht nur als mobiles Zweitgerät.
Hinzu kommt ein Effekt, der sich bei früheren Blizzard-Portierungen bereits gezeigt hat: Ein Diablo-Release auf einer neuen Nintendo-Plattform zieht traditionell auch Spieler an, die die Serie bislang nur vom Hörensagen kannten. Nach dem Switch-Release von Diablo III im November 2018 berichteten mehrere Branchenmedien von einer spürbaren Belebung des Interesses an der gesamten Reihe, auch auf PC und den etablierten Konsolen. Sollte sich dieses Muster wiederholen, würde ein Switch-2-Port nicht nur direkte Verkäufe der neuen Fassung bringen, sondern indirekt auch den Absatz von Diablo IV auf anderen Plattformen stützen.
Reaktionen der Spieler-Community
In einschlägigen Foren und Subreddits zu Nintendo Switch 2 und Diablo wird der Leak seit Mitte August intensiv diskutiert. Die Reaktionen fallen gemischt aus: Ein Teil der Community begrüßt die Aussicht auf ein waschechtes Action-RPG mit vollem Online-Funktionsumfang unterwegs, ein anderer Teil äußert Skepsis gegenüber dem “Code in the Box”-Ansatz und befürchtet, dass eine physische Sammleredition ohne Modul den eigentlichen Sammlerwert schmälert. Diese Debatte ist nicht neu, sie flammt bei jedem größeren Titel auf, der ähnlich vertrieben wird, bleibt aber bislang folgenlos für die grundsätzliche Kaufbereitschaft, wie vergleichbare Diskussionen bei früheren Switch-Releases gezeigt haben.
Fünf Prognosen für die kommenden Wochen
Erstens: Eine offizielle Bestätigung erscheint wahrscheinlich, entweder im Rahmen der BlizzCon 2026 am 12. und 13. September oder über einen separaten Nintendo- beziehungsweise Blizzard-Kanal in den Tagen davor. Die Detailtiefe des Leaks spricht gegen eine reine Ente.
Zweitens: Sollte der Termin 15. September tatsächlich stimmen, dürfte das Zeitfenster zwischen Ankündigung und Vorbestellung außergewöhnlich kurz ausfallen, was für zusätzlichen medialen Druck in den ersten Septemberwochen sorgen wird.
Drittens: Der “Code in the Box”-Ansatz wird sich bei genauerer Betrachtung vermutlich bestätigen, da vergleichbare Umsetzungen bei besonders datenintensiven Switch-Titeln in den vergangenen Jahren zum Standard wurden.
Viertens: Bei einer Bestätigung ist mit begleitenden Leistungsvergleichen unabhängiger Technik-Kanäle zu rechnen, die die Switch-2-Fassung gegen PS5- und Xbox-Series-Versionen antreten lassen, ähnlich wie bereits bei anderen großen Switch-2-Portierungen in diesem Jahr geschehen.
Fünftens: Unabhängig vom Ausgang dürfte der Fall weitere Publisher ermutigen, ähnliche Live-Service-Titel für die Switch 2 zu prüfen, da die Konsole mit fast 20 Millionen verkauften Einheiten innerhalb weniger Monate ein Absatzpotenzial bietet, das sich immer schwerer ignorieren lässt.
Was DACH-Käufer jetzt wissen sollten
Für Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt aktuell vor allem eines: Vorbestellungen oder Käufe auf Basis des Leaks sind nicht möglich, da weder Handelspartner noch offizielle Nintendo- oder Blizzard-Kanäle in Deutschland bislang eine entsprechende Listung veröffentlicht haben. Wer den Diablo-IV-Port für die Switch 2 fest einplanen möchte, sollte die offizielle Kommunikation rund um die BlizzCon 2026 im Blick behalten, statt sich auf einzelne Händlerlistungen zu verlassen, die im Vorfeld großer Ankündigungen erfahrungsgemäß häufig vorzeitig online gehen und wieder verschwinden.
Der genannte Preis von 69,99 Euro würde sich in die bereits bekannte Preisstruktur größerer Switch-2-Titel einfügen, die seit dem Launch der Konsole am 5. Juni 2025 tendenziell oberhalb der Preise für vergleichbare Switch-1-Spiele liegen. Käufer sollten zudem einkalkulieren, dass eine “Code in the Box”-Version eine aktive Internetverbindung beim Ersteinlösen voraussetzt, was insbesondere bei Geschenkkäufen relevant werden kann.
Häufig gestellte Fragen
Ist Diablo IV für die Nintendo Switch 2 offiziell bestätigt?
Nein. Alle bisherigen Angaben stammen aus einem Leak des französischen Portals Dealabs über den Insider billbil-kun. Weder Blizzard noch Nintendo haben den Port bislang bestätigt oder dementiert.
Wann soll Diablo IV für die Switch 2 erscheinen?
Laut Leak am 15. September 2026, vereinzelt wird auch der 18. September genannt. Ein exaktes, offiziell bestätigtes Datum gibt es bislang nicht.
Was würde die Switch-2-Version von Diablo IV kosten?
Dem Leak zufolge 69,99 Euro für die “Age of Hatred Collection”, die das Grundspiel sowie die Erweiterungen Vessel of Hatred und Lord of Hatred umfassen soll.
Bekommt man eine physische Spielkassette?
Nach aktuellem Leak-Stand nicht im klassischen Sinn. Die Retail-Box soll lediglich einen Downloadcode enthalten, keine vollständigen Spieldaten auf dem Modul.
Gab es bereits andere Diablo-Titel auf Nintendo-Konsolen?
Ja. Diablo III: Eternal Collection erschien am 2. November 2018 für die originale Switch, Diablo II: Resurrected folgte am 23. September 2021 zeitgleich mit den anderen Plattformen.
Kann die Switch-2-Hardware Diablo IV überhaupt darstellen?
Technisch spricht wenig dagegen. Die Konsole verfügt über 12 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher und unterstützt im angedockten Modus bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde. Angaben zu konkreten Grafikeinstellungen der Switch-2-Fassung liegen bislang nicht vor.
Wann könnte eine offizielle Ankündigung erfolgen?
Als wahrscheinlichster Termin gilt die BlizzCon 2026 am 12. und 13. September in Anaheim, da der mutmaßliche Vorbestellstart zeitlich mit der Veranstaltung zusammenfällt.
Was passiert, wenn sich der Leak als falsch herausstellt?
Leaks von billbil-kun gelten als überdurchschnittlich zuverlässig, waren in der Vergangenheit aber nicht unfehlbar. Sollte sich der Termin nicht bestätigen, wäre eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt im Herbst oder Winter 2026 das wahrscheinlichste Szenario.




